Fritz Schönpflug

Schönpflug, Fritz

Karikaturist, Maler, Graphiker und Ansichtskartenkünstler (1873–1951). Eigenh. Brief mit U. Wien. 13.5.1921. 7½ SS. auf 4 (= 2 Doppel)Blatt. Gr.-8vo.
$ 460 / 450 € (44640)

An einen Herrn Friedl, dem er ausführlich über eine unbeglichene Rechnung der Zeitschrift „Mein Österreich berichtet: „[...] Dann kam bald darauf der Krieg, ich musste am 1. August einrücken und verlor natürlich die Angelegenheit gänzlich aus dem Auge. Erst viel später – der Zeitpunkt ließe sich ja noch feststellen, erfuhr ich durch einen Brief von meiner Frau, daß etwas bei M. Ö. nicht in Ordnung sei, daß wohl eine Subvention zur Sanierung des Blattes bezahlen werde, daß das Geld aber nicht für ‚mein Ö.’ verwendet werde [...]“.

– Fritz Schönpflug wandte sich als Autodidakt der Malerei zu und pflegte besonders die Militärkarikatur und die Darstellung von Wiener Typen. „1905-41 war er Mitarbeiter an der von ihm begründeten satirisch-humoristischen Wochenschrift ‚Muskete’, daneben auch an den ‚Wiener Fliegenden Blätter’, der ‚Bombe’, dem ‚Wiener Figaro’ und dem Londoner ‚Sketch’“ (DBE). Daneben war Schönpflug auch als Gebrauchsgraphiker tätig und war drei Jahrzehnte lang Mitglied des Wiener Künstlerhauses. – Etwas unfrisch..

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Schönpflug, Fritz

Graphiker und Karikaturist (1873-1951). Eigenh. Brief mit U. Wien. 17.04.1940. 1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 123 / 120 € (78998/BN50597)

An einen Kollegen: "Ich kann mich nicht erinnern, eine derartige Serie gezeichnet zu haben, es dürften demnach keinesfalls Kopien von meinen Arbeiten sein. Wahrscheinlich hat sich der betreffende Zeichner ein bischen an mich 'angelehnt', wie ja das so häufig der Fall war. Mein Sohn Peter ist freiwillig zur Autotruppe eingerückt, momentan ist er aber in Wien in einem Bureau als Zeichner beschäftigt. Er hat nämlich nach dem Umsturz das Reklameatelier Neumann übernommen, musste es aber bei Kriegsausbruch sperren [...]".

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