Hans Schmidt-Isserstedt

Schmidt-Isserstedt, Hans

Dirigent und Komponist (1900-1973). 5 Briefe mit eigenh. U. („Hans S.-I.“ bzw. „Hans“). Hamburg. 5 SS. 4to. Gelocht; Faltspuren.
$ 146 / 125 € (1798)

Hans Schmidt-Isserstedt (1900-1973), Dirigent und Komponist. 5 Briefe m. e. U., „Hans S.-I.“ u. „Hans“, Hamburg, 26. November 1959 – 11. Juni 1971, 5 Seiten 4°. Gelocht; Faltspuren. An den Generalmusikdirektor in Mainz, Professor Karl Maria Zwissler (1900-1984). I. 26. November 1959. Über Besetzungsfragen: „[…] zur Frage der Streicherbesetzung Linzer Sinfonie kann ich Ihnen sagen, daß man sie sehr gut mit 12, 10 etc. spielen kann. Ich würde sogar 8 Bratschen und 6 Celli nehmen, da häufig Teilungen in den Bratschen vorkommen.

Ich selbst spiele in unserer ca. 2000 Personen fassenden Musikhalle diese sogenannten großen Sinfonien, also Linzer, Prager und die letzten drei, immer mit dieser Streicherbesetzung. Die früheren Sinfonien allerdings kleiner, wenn es sich aus der bescheideneren Bläserbesetzung ergibt […]“ – II. 29. September 1965: „[…] nimm meinen herzlichsten Dank für Deine lieben Zeilen und die Übersendung Deiner Rosekavalier-Kritik. GRATULOR! Wir sahen darüber hinaus noch Deine Diana-Fernsehsendung, und ich muß sagen: Musik beste Operettenmusik der Wiener Schule, der Inhalt natürlich trotz der munteren Typen doof wie bei allen Operetten außer Fledermaus, musikalisch natürlich trefflich, wenn auch Titelpartie schöner sein könnte, und zwar nicht nur das Untergestell in schlecht sitzenden Hosen. Regie und Bild – bis auf den wunderschönen Gobelin-Hintergrund – eigentlich enttäuschend. Wahrscheinlich wäre der Mainzer Bühne mehr mit einer anderen wirklich guten, ernsthaften Aufführung von Dir mehr gedient gewesen […]“ – III. 11. Juni 1971: „[…] ich freute mich, von Dir zu hören, muß Dir aber sagen, daß auch ich nicht mehr im Besitz dieses – wie ich mich genau erinnere – sehr netten Bildes von Strawinsky mit uns beiden bin, da ich ja, wie Du weißt, genau so abgebrannt bin wie Du und auch ohne diesen vielen reizenden Erinnerungen, Bilder, Programme, Drucke usw. aus der Zeit vor dem Kriege bin […]“ – Von 1945-72 war S.-I. Chefdirigent des Symphonieorchesters des Nordwestdeutschen bzw. Norddeutschen Rundfunks und leitete 1955-64 auch das Philharmonische Orchester Stockholm..

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Schmidt-Isserstedt, Hans

Dirigent und Komponist (1900-1973). Druck mit eigenh. U. O. O. 1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. Beiliegend Kuvert adr. an Josef Wesely.
$ 94 / 80 € (63046)

Gedrucktes Dankesschreiben an die Gratulanten anlässlich seines Geburtstages. - Schmidt-Isserstedt studierte Komposition bei Franz Schreker, begann seine Laufbahn als Korrepetitor am Stadttheater in Barmen-Elberfeld und war dann daselbst sowie in Rostock und Hamburg als Kapellmeister tätig; später wechselte er an die Staatsoper in Hamburg und war von 1943 bis 45 Direktor am Deutschen Opernhaus Berlin, wo er 1944 zum Generalmusikdirektor ernannt wurde; außergewöhnlich lange, von 1945 bis 72, war er Chefdirigent des Symphonieorchesters des Nordwestdeutschen bzw.

Norddeutschen Rundfunks und leitete von 1955 bis 64 auch das Philharmonische Orchester Stockholm. – Helga Swedlund, seit 1936 mit Schmidt-Isserstedt verheiratet, war als Ballettmeisterin und Choreographin am Stadttheater Hamburg, an der Wiener Staatsoper und an der Staatsoper Hamburg..

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Schmidt-Isserstedt, Hans

deutscher Dirigent (1900-1973). 1 eigenh. Brief mit Unterschrift und 1 ms. Brief mit eigenh. Unterschrift. o. O. u. Hamburg. 4to. 2 pp. Gelocht. Der ms. Brief auf gedr. Briefkopf.
$ 176 / 150 € (80184)

An Georg C. Winkler (1902–1989), Dirigent, Pianist und Komponist und späterer Generalmusikdirektor der Städtischen Bühnen Kiel: „[…] ich erinnere mich natürlich sehr genau Ihrer und Ihrer famosen Stücken. Ihres pointierten Foxtrottspiels nicht zu vergessen, aber auch - ich selbst bin ein Suchender und kann Ihnen nicht einmal einen Tip geben. […]“

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Schmidt-Isserstedt, Hans

Dirigent und Komponist (1900-1973). Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U. Hamburg. 1 S. 8vo.
$ 117 / 100 € (9840)

Hans Schmidt-Isserstedt (1900-1973), Dirigent, Komponist. E. musikalisches Albumblatt m. U., Hamburg, 9. Juni 1954, 1 Seite 8°. 2 Takte aus einem Werk.

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