Hermann von Schmid

Schmid, Hermann von

Schriftsteller und Theaterdirektor (1815–1880). „Mein Thal“. Eigenh. Gedicht (14 Zeilen) mit U. München. 1 S. 8vo.
$ 174 / 160 € (11242)

Hermann von Schmid (1815–1880), Schriftsteller und Theaterdirektor. „Mein Thal“. E. Gedicht (14 Zeilen) mit U. München, Juni 1880. 1 Seite 8°. – „Mit Busch und Saaten, wie ein Garten breitet | Das Thal sich hin – es ist, als wär’ hienieden | Der Ruhe Loos vor Alle[m] ihm beschieden | Und hier ein Ziel für jeden Gram bereitet! || Was draußen sich ergrimmten Sinns bestreitet, | Hier hat es Groll und Hader gern gemieden: | Nur Frieden seh’ ich, wunderbaren Frieden | Wohin der Blick durch Au’n und Haine gleitet! [...]“ – Wegen seiner Jugenddramen „Camoens“ und „Bratislav“ (1843) von König Ludwig I.

von Bayern protegiert, erhielt Hermann von Schmid 1843 eine Anstellung am Münchner Stadtgericht. Daneben dramatischer Beirat am Hoftheater, war er seit 1850 als Rechtsanwalt und freischaffender Schriftsteller tätig und arbeitete u. a. an der „Gartenlaube“ und am „Heimgarten“ mit; von 1870 bis 72 und 1877 war er Direktor des Volks- und Aktientheaters am Gärtnerplatz, wo seine Stücke erfolgreich aufgeführt wurden. 1876 verlieh ihm König Ludwig II. von Bayern den persönlichen Adel. Schmid „zählte zu den beliebten Unterhaltungsautoren der Gründerzeit. Er schrieb Volksstücke [...], Fest- und Trauerspiele, zahlreiche historische und volkstümliche Romane [...] und Erzählungen“ (DBE). – Mit kl. unbed. Läsuren am linken Rand..

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Schmid, Hermann von

Schriftsteller (1815-1880). Eigenh. Brief mit U. München. 17.11.1879. 2 SS. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 239 / 220 € (942839/BN942839)

An einen Veranstalter zur Aufführung eines Beethoven-Benefizkonzerts in Augsburg bezüglich der Tantiemen und der rechtlichen Genehmigung, die bei Carl von Ledebur (1840-1913) einzuholen wären. Schmid bekundet sein Interesse, selbst dem Konzert beizuwohnen: "Ich schreibe nach L. man soll Ihnen dieselben Bedingungen machen wie Hr. Rothhammer in Nürnberg, der B. ebenfalls als Benefice gab u. sich hinterher eigens über die ihm gemachten günstigen Bedingungen bedankte [...]". - Leicht angestaubt verso.

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Schmid, Hermann von

Schriftsteller und Theaterdirektor (1815-1880). Brief mit eigenh. U. München. 07.06.1867. 1 S. auf Doppelblatt. 4to.
$ 130 / 120 € (76352/BN49128)

An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit Dank "für das freundliche Entgegenkommen bei dem zu Gunsten des Freiligrathsfonds veranstalteten Concerte". - Gering fleckig und mit kleinen Montagespuren.

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