Carl Ludwig Schleich

Schleich, Carl Ludwig

Chirurg und Schriftsteller (1859-1922). Eigenh. Brief mit U. O. O. 1 S. Qu.-8vo.
$ 269 / 240 € (15469)

Carl Ludwig Schleich (1859-1922), Chirurg und Schriftsteller. E. Brief mit U. O. O., 28. Januar 1922. Qu.-8°. 1 Seite. An einen Verleger: "[...] In allen meinen Contrakten ist das Uebersetzungsrecht von Autor und Verlag gemeinsam zu übertragen. Der Autor erhält 2/3 Verlag 1/3 der Verkaufs-Summe. Bitte also § 5 zunächst einmal zu ändern[...]" - Carl Ludwig Schleich war Leiter der Chirurgischen Abteilung am Krankenhaus Groß-Lichterfelde, Amtsarzt des Kreises Teltow und leitete von 1914 bis 1916 das Lazarett am Berliner Reichskanzlerplatz.

„Schleich entdeckte 1892 die Infiltrationsanästhesie, die später als ‚Schleich-Verfahren’ bekannt gewordene örtliche Betäubung durch Kochsalzlösung mit Kokainzusatz, begründete die atoxische Wundbehandlung und erfand das Glutol. Er befaßte sich außerdem mit Hysterieforschung (‚Gedankenmacht und Hysterie’, 1920)“ (DBE) und schrieb Erzählungen, Essays, Romane, Gedichte und die Autobiographie „Besonnte Vergangenheit“ (1920)..

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Schleich, Carl Ludwig

Chirurg und Schriftsteller (1859–1922). Eigenh. Briefkarte mit U. („C. L. Schleich“). O. O. 2 SS. Qu.-8vo.
$ 168 / 150 € (24628)

Carl Ludwig Schleich (1859–1922), Chirurg und Schriftsteller. E. Briefkarte mit U. („C. L. Schleich“). O. O., 4. November 1915. 2 SS. Qu.-8°. – An eine Schwester Dorothea zur Übersendung des „ersten Revisionsbogens des neuen Buches“: „[...] Sie können alle als Ihr eigenstes Eigenthum betrachten. Sehen Sie darin ein kleines Zeichen meiner wirklich aufrichtigen und großen Zuneigung. Ihren schönen Brief beantworte ich in einer stilleren Stunde, als jetzt zwischen Patienten, Telephon, Postboten und Schneiderproben.

Der Teufel hole die ganze Bagage! [...]“. – Carl Ludwig Schleich war Leiter der Chirurgischen Abteilung am Krankenhaus Groß-Lichterfelde, Amtsarzt des Kreises Teltow und leitete von 1914 bis 1916 das Lazarett am Berliner Reichskanzlerplatz. „Schleich entdeckte 1892 die Infiltrationsanästhesie, die später als ‚Schleich-Verfahren’ bekannt gewordene örtliche Betäubung durch Kochsalzlösung mit Kokainzusatz, begründete die atoxische Wundbehandlung und erfand das Glutol. Er befaßte sich außerdem mit Hysterieforschung (‚Gedankenmacht und Hysterie’, 1920)“ (DBE) und schrieb Erzählungen, Essays, Romane, Gedichte und die Autobiographie „Besonnte Vergangenheit“ (1920)..

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Schleich, Carl Ludwig

Mediziner und Schriftsteller (1859-1922). Gedruckte Visitenkarte mit eigenh. Zusatz und U. Berlin. 1 S. Visitkartenformat.
$ 90 / 80 € (5680)

Carl Ludwig Schleich (1859-1922), Mediziner, Schriftsteller. Gedruckte Visitenkarte m. e. Zusatz u. U., Berlin, 16. Oktober 1920, 1 Seite Visitformat. Mit Poststempel. „Bitte, um freundliche Aufnahme dieser Notiz in Ihrem geschätzten Blatte“. – Carl Ludwig Schleich war Leiter der Chirurgischen Abteilung am Krankenhaus Groß-Lichterfelde, Amtsarzt des Kreises Teltow und leitete von 1914 bis 1916 das Lazarett am Berliner Reichskanzlerplatz. „Schleich entdeckte 1892 die Infiltrationsanästhesie, die später als ‚Schleich-Verfahren’ bekannt gewordene örtliche Betäubung durch Kochsalzlösung mit Kokainzusatz, begründete die atoxische Wundbehandlung und erfand das Glutol.

Er befaßte sich außerdem mit Hysterieforschung (‚Gedankenmacht und Hysterie’, 1920)“ (DBE) und schrieb Erzählungen, Essays, Romane, Gedichte und die Autobiographie „Besonnte Vergangenheit“ (1920).

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Schleich, Carl Ludwig

Chirurg und Schriftsteller (1859-1922). Eigenh. Postkarte mit U. München. 1 S. Qu.-8vo.
$ 202 / 180 € (936426/BN936426)

An den Kunsthändler Salo Stern in Frankfurt: "Seit gestern wieder im Lande zurück. Postkarte werde ich nicht vergessen [...]". - Carl Ludwig Schleich betrieb seit 1889 eine chirurgische Privatkrankenanstalt in Berlin, wo er die Methode der bis heute gebräuchlichen lokalen Infiltrationsanästhesie durch Einspritzung einer Kochsalzlösung mit Kokainzusatz in das Operationsgebiet ("Schmerzlose Operationen", 1894) entwickelte und perfektionierte. "1900 wurde Schleich als Oberarzt an das neuerrichtete Kreiskrankenhaus Teltow in Groß-Lichterfelde (heute Berlin-Steglitz) berufen, schied jedoch wegen Differenzen mit dem leitenden Arzt, Ernst Schweninger, binnen Jahresfrist wieder aus.

Er zog sich zunehmend aus seiner Privatklinik zurück und widmete sich seinen künstlerischen Neigungen" (NDB, s. v.). Als "guter Sänger und ausgezeichneter Violoncellist" war Schleich ein gern gesehener Gast der Berliner Salons der Jahrhundertwende, in denen er u. a. mit Leo Blech, Walther Rathenau, Hermann Sudermann und Ernst Rowohlt verkehrte. "Er verfaßte musiktheoretische Studien, Kompositionen, Lieder, Novellen und Dramen. Mit August Strindberg verband ihn eine enge Freundschaft. Seinen Zeitgenossen wurde Schleich v. a. als 'Dichter-Philosoph' bekannt" (ebd.)..

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Schleich, Carl Ludwig

E. Albumblatt mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Carl Ludwig Schleich (1859–1922), Arzt und Schriftsteller. E. Albumblatt mit U. O. O., 27. II. 1921. 1 Seite Qu.-8°. – „Und aus den Wolken geht ein Schrei, | Daß Leben Nichts als Liebe sei!“ – Schleich erfand 1892 die sog. Infiltrationsanästhesie, die fächerförmige Einspritzung eines Lokalanästhetikums in die entsprechenden Weichteile bei Operationen und betrieb seit 1899 eine private Klinik für Gynäkologie und Chirurgie in Berlin. Sich schon früh als populär-wissenschaftlicher Schriftsteller und Philosoph betätigend, schrieb er zunächst ausschließlich in Maximilian Hardens „Zukunft“ oder in der „Neuen Rundschau“ und wirkte dann mit zunehmendem Rückzug aus dem medizinischen Alltag als Essayist für zahlreiche Wochen- und Monatsschriften wie „Arena“, „Über Land und Meer“ und „Gartenlaube“, wodurch er zu großer Popularität gelangte. „Der Künstler Schleich findet heute noch in der Literatur über die damalige Berliner Bohème mit seiner Tischrunde in der berühmt-berüchtigten Wein- und Probierstube G. Türke (besser bekannt unter dem Namen Schwarzes Ferkel) in der Neuen Wilhelmstraße einen Platz, zu der u. a. die mit ihm eng befreundeten Richard Dehmel und August Strindberg zählten. Hier fühlte sich der gelernte Mediziner wohl und konnte seine heimliche Liebe zu Literatur und Lyrik ausleben“ (Wikipedia, Abfrage v. 23. Juli 2007).