Johannes Schlaf

Schlaf, Johannes

Schriftsteller (1862–1941). Eigenh. Brief mit U. Weimar. 1 S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert.
$ 872 / 800 € (14917)

Johannes Schlaf (1862–1941), Schriftsteller. E. Brief mit U. Weimar, 28. Februar 1925. 1 S. auf Doppelblatt. Gr.-8°. Mit e. adr. Kuvert. – An den Maler, Designer und Photographen László Moholy-Nagy (1895–1946): „Wir haben einen Trauerfall in der Familie und reisen kommenden Montag für einen Monat – bis zum 1. April – nach Magdeburg. Wollen Sie die Güte haben das Buch, das ich Ihnen lieh – Meyer ‚Weltgebäude’ – bei Frau H. Rücker [?], Südtorstraße 1, abgeben zu lassen, wenn Sie es nicht mehr gebrauchen? [...]“ – Gemeinsam mit Arno Holz veröffentlichte Johannes Schlaf unter dem Pseudonym Bjarne P.

Holmsen u. a. die Prosaskizze „Papa Hamlet“ und das Drama „Die Familie Selicke“, die als erste Beispiele eines „konsequenten Naturalismus“ gelten. Nach einem mehrjährigen Nervenleiden und dem Zerwürfnis mit Holz wandte er sich vom Naturalismus ab „und gab sich impressionistischen Naturschwärmereien hin, die später in einer mystisch-religiösen Weltanschauung mit dem Ziel einer allgemeinen Verwandlung der Welt mündeten” (DBE). – Das Kuvert mit drei von fremder Hand stammenden Vermerken in Bleistift: Eine wohl a. d. Hand des Adressaten stammende Notiz „Briefe an Schwitters bitte nachsenden p. A. Aposs-Verlag Leipzig Peterstr. 38 2. Obergeschoß Koje 36“, eine wohl a. d. Hand von Kurt Schwitters – des Mitgründers des Aposs-Verlags – stammende Grußzeile mit U. („Herzlichst Merz“) sowie die hierzu gehörige U. seiner Gattin („Helma“)..

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Schlaf, Johannes

Schriftsteller (1862–1941). Eigenh. Albumblatt mit U. Weimar. 1 S. Kl.-4to.
$ 174 / 160 € (19650)

Johannes Schlaf (1862–1941), Schriftsteller. E. Albumblatt mit U. Weimar, Juni 1917. 1 S. Kl.-4°. – „Wie wir unsere Helden | ehren und für sie sorgen, | so ehren wir uns selbst, | und diese schöne Menschlichkeit | ist untrügsamer Gradmesser | unseres grossen geistigen | Weltzukunftsberufes!“ – Gemeinsam mit Arno Holz veröffentlichte Johannes Schlaf unter dem Pseudonym Bjarne P. Holmsen u. a. die Prosaskizze „Papa Hamlet“ und das Drama „Die Familie Selicke“, die als erste Beispiele eines „konsequenten Naturalismus“ gelten.

Nach einem mehrjährigen Nervenleiden und dem Zerwürfnis mit Holz wandte er sich vom Naturalismus ab „und gab sich impressionistischen Naturschwärmereien hin, die später in einer mystisch-religiösen Weltanschauung mit dem Ziel einer allgemeinen Verwandlung der Welt mündeten” (DBE). – Stellenweise leicht fleckig und alt auf Trägerpapier montiert..

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Schlaf, Johannes

Schriftsteller (1862–1941). Eigenh. Albumblatt mit U. Weimar. ½ S. Qu.-8vo.
$ 87 / 80 € (20344)

Johannes Schlaf (1862–1941), Schriftsteller. E. Albumblatt mit U. Weimar, Mai 1920. ½ S. Qu.-8°. – „Gedenke, daß Du ein Deutscher bist!“ – Gemeinsam mit Arno Holz veröffentlichte Johannes Schlaf unter dem Pseudonym Bjarne P. Holmsen u. a. die Prosaskizze „Papa Hamlet“ und das Drama „Die Familie Selicke“, die als erste Beispiele eines „konsequenten Naturalismus“ gelten. Nach einem mehrjährigen Nervenleiden und dem Zerwürfnis mit Holz wandte er sich vom Naturalismus ab „und gab sich impressionistischen Naturschwärmereien hin, die später in einer mystisch-religiösen Weltanschauung mit dem Ziel einer allgemeinen Verwandlung der Welt mündeten” (DBE).

– Auf einer Bildpostkarte des „Kunstwart“ mit einer Reproduktion von Dürers „Ritter, Tod und Teufel“..

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Schlaf, Johannes

Schriftsteller (1862–1941). Eigenh. Zitat mit U. Weimar. 1 S. Qu.-8vo. Mit eigenh. Umschlag.
$ 87 / 80 € (72499)

An Baron Fritz Schey: „Siehst du die Fröhlichen tanzen? / Neid spielt auf / Und Neid hat nicht Zeit; / Das ist der Sinn der Fröhlichkeit. / Niemand spielt lustiger auf / Als der Neid“. - Gemeinsam mit Arno Holz veröffentlichte Johannes Schlaf unter dem Pseudonym Bjarne P. Holmsen u. a. die Prosaskizze "Papa Hamlet" und das Drama "Die Familie Selicke", die als erste Beispiele eines "konsequenten Naturalismus" gelten. Nach einem mehrjährigen Nervenleiden und dem Zerwürfnis mit Holz wandte er sich vom Naturalismus ab "und gab sich impressionistischen Naturschwärmereien hin, die später in einer mystisch-religiösen Weltanschauung mit dem Ziel einer allgemeinen Verwandlung der Welt mündeten" (DBE)..

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Schlaf, Johannes

Schriftsteller (1862-1941). Eigenh. Brief mit U. Magdeburg. 02.05.1897. 1 S. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 273 / 250 € (31465/BN17932)

An Hermann Bahr: „Hier will sich Ihnen mein ‚soeben erschienenes’ präsentieren. Hoffentlich findet es einen freundlichen Empfang. – Haben Sie den ‚Frühling’ schon? Die Belegexemplare für ‚Golgatha’ habe ich bekommen. – Uebrigens: ‚à propapoper[?]’: einen ganz besonderen Gefallen würden Sie mir gerade augenblicklich erweisen, wenn Sie dem schönen Mann, der bei Ihnen die Honorare verschickt, liebenswürdig einen kleinen Fingerweis geben wollten, daß er einiges für das brave ‚Golgatha’ bereits jetzt für mich locker machte.

Ja? [...]“ – Gemeinsam mit Arno Holz veröffentlichte Johannes Schlaf unter dem Pseudonym Bjarne P. Holmsen u. a. die Prosaskizze „Papa Hamlet“ und das Drama „Die Familie Selicke“, die als erste Beispiele eines „konsequenten Naturalismus“ gelten. Nach einem mehrjährigen Nervenleiden und dem Zerwürfnis mit Holz wandte er sich vom Naturalismus ab „und gab sich impressionistischen Naturschwärmereien hin, die später in einer mystisch-religiösen Weltanschauung mit dem Ziel einer allgemeinen Verwandlung der Welt mündeten” (DBE). – Mit kl. unbed. Einr. am unteren Rand..

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Schlaf, Johannes

Schriftsteller (1862-1941). Gedruckte Danksagung mit längerem eigenh. Zusatz und U. Weimar. 26.06.1937. 1 S. Qu.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert.
$ 55 / 50 € (31599/BN18741)

An Josef Wesely. - Gedruckte Danksagung zum 75. Geburtstag des Dichters mit längerem eigenh. Zusatz: "[…] Wir waren 3 Tage in unsrer Geburtsstadt Querfurt, die meinen Geburtstag gefeiert hat. Ich bin dort Ehrenbürger. Haben Sie tausend herzlichen Dank für Ihre lieben Zeilen, die mich so besonders erfreut haben! […]". - Gemeinsam mit Arno Holz veröffentlichte Johannes Schlaf unter dem Pseudonym Bjarne P. Holmsen u. a. die Prosaskizze "Papa Hamlet" und das Drama "Die Familie Selicke", die als erste Beispiele eines "konsequenten Naturalismus" gelten.

Nach einem mehrjährigen Nervenleiden und dem Zerwürfnis mit Holz wandte er sich vom Naturalismus ab "und gab sich impressionistischen Naturschwärmereien hin, die später in einer mystisch-religiösen Weltanschauung mit dem Ziel einer allgemeinen Verwandlung der Welt mündeten" (DBE)..

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Schlaf, Johannes

Schriftsteller (1862-1941). 2 ALS. Querfurt. 19.12.1938. 2 SS. 8vo. Mit eigenh. beschr. Kuvert.
$ 87 / 80 € (48896/BN32034)

Agreeing to participate in a literary project. - Slightly browned due to paper.

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Schlaf, Johannes

Dramatiker und Erzähler (1862-1941). Eigenh. Brief mit U. Weimar. 01.08.1904. 1 S. auf Doppeblatt. 4to.
$ 273 / 250 € (942821/BN942821)

An einen Verleger in Betreff der ins Frühjahr verschobenen Veröffentlichung eines weiteren Werks "Dämon Saturn" zu gleichen Konditionen: "Es würde mir aber lieb sein, wenn wir bereits jetzt abschlössen, und zwar bringe ich in Vorschlag, daß auch diese Novelle in Ihrer kleinen Bibliothek erscheint und wir unter denselben Bedingungen, wie bei den vorigen Bändchen abschließen. Der Stoff wie die Ausführung dieser Novelle ist sehr spannend und interessant [...]". - Mit alter Lochspur am linken Rand (geringf. Textverlust).

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Schlaf, Johannes

Schriftsteller (1862-1941). Eigenhändige Sentenz mit U. O. O. u. D. 1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" (kopfüber verwendet), aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm).
$ 382 / 350 € (85038/BN55581)

"Mein Volk, ich sehe deine Unwillkürlichkeiten, sehe die untrüglich sichere Bürgschaft deiner unvergänglichen Dauer; ich sehe die verbürgende, fromm harrend kraftsparende, kraftbeisichbehaltende Grenze deiner Leiden und deiner gerecht abwägenden Geduld, ich sehe die untrügliche Bürgschaft deiner Erhebung und deines neuen Aufstiegs, den Vorschritt deiner unveräußerlichen, durch nichts zu erschütternden Gottberufung und ihrer Menschheitsaufgaben! [...]". - Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928).

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