Gerhard Schjelderup

Schjelderup, Gerhard

Komponist (1859-1933). Eigenh. Brief mit U. ("Gerhard Sch"). Dresden. 4 SS. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 471 / 400 € (34038/BN29739)

An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Schade, dass ich nicht einen Hänsel u. Gretel-Erfolg aufzuweisen hatte. Dann könnte ich wenigstens meinen lieben Freunden etwas nützen [...] Meine nordische Reise bringt ein wahrscheinlich sehr schönes Resultat, Aufführungen in Kristiania, Kopenhagen u. Stockholm. Mein Name hat sich im Norden sehr verbreitet und wurde ich überall sehr gut empfangen. In dieser Saison wird wohl kaum viel geschehen, aber im Anfang der nächsten. In Kristiania ist eine grosse Frische vorhanden und würde meine N.

H. [d. i. die i. J. 1900 uraufgeführte Oper "Norwegische Hochzeit"] dort einen mächtigen Erfolg haben. - Auch in Berlin scheinen gute Chancen vorhanden zu sein. Ich werde bald wieder hinreisen müssen [...]". - Im oberen Rand gelocht (geringf. Buchstabenberührung)..

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Schjelderup, Gerhard

norwegischer Komponist (1859-1933). Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und U. [München. 166 x 107 mm.
$ 589 / 500 € (935666/BN935666)

Brustbild aus dem Atelier Elvira, München mit der Widmung: "Dem ersten N. H.-Kapellmeister J. Stransky [1872-1936] zur Erinnerung an Strapatzen und Freuden im März 1900 […]". - Schjelderup reiste 1878 nach Paris, wo er bei Franchomme, Savard und Massenet Kompositions-Unterricht nahm. 1888 verließ er Paris, hielt sich ein Jahr in Bergen auf und reiste dann nach Deutschland, wo er Dirigieren und Bühnentechnik in Karlsruhe (F. Mottl), Dresden und München studierte. Von 1900 ab bezog er eine staatliche, norwegische Kompositions-Gage.

1892-1916 wohnte er in Dresden, kehrte jedoch des Krieges wegen nach Oslo zurück und arbeitete dort u. a. als Musikkritiker. 1920 war er neuerdings in München, erwarb aber 1923 ein Haus in Benediktbeuren, das er bis zu seinem Tode bewohnte (vgl. MGG XI, 1735f.)..

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Schjelderup, Gerhard

Komponist (1859-1933). Eigenh. Brief mit U. und kleinem Notenzitat. München. 2 SS. auf Doppelblatt. Kl.-4to.
$ 412 / 350 € (73248/BN47610)

An einen namentlich nicht genannten Kammersänger: "Grossartig! Die Bilder sind ja prachtvoll, das Töchterchen entzückend! Nur ein Wesentliches fehlt: St Elisabeth!! Ohne sie ist ja das Heim nicht denkbar. Also bitte, wenn möglich, auch ein Bildchen von Ihrem 'herrlichen Weibe'! [...]". - Das Notenzitat mit zwei Takten des Hochzeitsmarschs aus seiner Oper "Der Brautraub".

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