Dietrich Schäfer

Schäfer, Dietrich

Historiker (1845–1929). Eigenh. Brief mit U. („DSchäfer“). Tübingen. 1¾ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo.
$ 166 / 150 € (44698)

An einen namentlich nicht genannten Kollegen: „Ihre Anfrage bestimmt zu beantworten, wird mir schwer. Seit Jahren trage ich mich mit dem Gedanken einer Biographie Gustav Adolfs. Sie sollte aber auf die schwierigen Fragen wirklich eingehen und auch die Belege bringen. Das würde nach Umfang und Fassung etwas anderes geben als Sie im Auge haben. Andererseits kann die Durchführung Ihres Planes ein größeres Unternehmen nicht gleichgiltig lassen. Auch wird Ihnen bekannt sein, daß Lenz etwas Ähnliches wie Sie wünschen für den Verein für Reformationsgeschichte (oder den Evangelischen Bund?) schreibt [...]“.

– Dietrich Schäfer lehrte in Jena, Breslau, Tübingen, Heidelberg und Berlin. „Schäfer war einflußreicher Hauptvertreter einer betont nationalen und politischen Historiographie in der Tradition Heinrich von Treitschkes und sah in den politischen Machtverhältnissen den Hauptgegenstand seiner Forschung [...] Als Vorsitzender des Hansischen Geschichtsvereins befaßte er sich besonders mit der Geschichte der Hanse und veröffentlichte u. a. ‚Hanserezesse 1477–1530’“ (DBE). – Mit zeitgen. Numerierung in blauem Farbstift..

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Schäfer, Dietrich

Historiker (1845-1929). Eigenh. Briefkarte mit U. [Berlin]. 1 S. Qu.-kl.-8vo.
$ 88 / 80 € (73189/BN47466)

An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Herr Unterstaatssekretär Wahnschaffe hat mir von Ihrer Eingabe gesprochen, sie mir aber nicht gegeben. Ich kann sie also leider nicht zurückschicken [...]".

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