Dichter, Kunst- und Literaturhistoriker (1815–1894). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Venedig. 8vo. 1 p. Doppelblatt.
$ 258 / 220 €
(96858)
An den nicht genannten Benno Schwabe vom gleichnamigen Verlag in Basel. „Aus Ihrem gefälligen Schreiben ersehe ich, daß Sie mir ein Werk ,Die Brüder’ von Joachim gesandt haben, und sage Ihnen meinen besten Dank für diese Gefälligkeit. Das Buch zu besprechen wird mir leider unmöglich sein da ich mich in sehr leidendem Zustande befinde […]“ – In der Tradition des Münchner Dichterkreises stehend, schrieb Adolf Gf. Schack „epigonale Lyrik, Erzählungen und Dramen, u. a. das Trauerspiel ‚Die Pisaner’ (1872) nach Heinrich Wilhelm Gerstenbergs ‚Ugolino’, sowie das Versepos ‚Die Pleiaden’ (1881), das im Spiegel des hellenischen Freiheitskampfes den Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 thematisiert.
Schack befaßte sich besonders mit spanischer und arabischer Literatur, veröffentlichte 1845/46 eine dreibändige ‚Geschichte der dramatischen Literatur und Kunst in Spanien’ und übersetzte u. a. Firdausi. Noch spät bekannte er sich in der Schrift ‚Joseph Mazzini und die italienische Einheit’ (1891) zum Liberalismus. Er ließ durch den Architekten Lorenz Gedon in München ein Haus für seine Gemäldesammlung erbauen, woraus die Schackgalerie entstand. Seine bedeutende Sammlung vermachte Schack Kaiser Wilhelm II., der sie aber in München ließ. Erst durch Heinrich und Julius Hart wurde die öffentliche Rezeption von Schacks Werk eingeleitet, das an der Schwelle von konservativem Nationalismus und Moderne steht“ (DBE)..
Schriftsteller (1815-1894). Eigenh. Brief mit U. München. 16.02.1888. 3 SS. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 211 / 180 €
(942793/BN942793)
An einen Herrn Stern, der den Theateragenten Oskar Friedrich Eirich bitten möge, sein Trauerspiel "Die Pisaner" "auf möglichst vielen der angesehenen deutschen Bühnen zur Aufführung zu bringen. Sie müssen sich bei ihm erkundigen, wie viele Exemplare er zu diesem Zwecke gebraucht [...]". Schack erkundigt sich, ob Stern bereits Ludwig Speidel gesprochen habe: "Er ist wohl von allen Bewohnern Wien's der wichtigste, um die Aufführung der 'Pisaner' durchzusetzen [...]". - "In der Tradition des Münchner Dichterkreises" stehend, schrieb der promovierte Jurist "epigonale Lyrik, Erzählungen und Dramen" (DBE), befasste sich mit spanischer und arabischer Literatur, veröffentlichte 1845/46 eine dreibändige Geschichte der dramatischen Literatur und Kunst in Spanien und war zudem als Übersetzer tätig.
Durch den Architekten Lorenz Gedon ließ er in München ein Haus für seine über Jahre hinweg stetig angewachsene Gemäldesammlung erbauen, aus der später die Schackgalerie hervorging. Vgl. auch Kosch III, 2395f. - Leicht gebräunt, mit einem kleinen Einriss im Mittelfalz..
Schriftsteller (1815-1894). Eigenh. Visitenkarte. O. O. u. D. 97:60 mm.
$ 117 / 100 €
(942794/BN942794)
Adolf Friedrich Graf von Schack (dies gedruckt) "empfiehlt dem Bankhaus J. N. Oberndörfer seinen Portier Bernhard Stern". - "In der Tradition des Münchner Dichterkreises" stehend, schrieb der promovierte Jurist "epigonale Lyrik, Erzählungen und Dramen" (DBE), befasste sich mit spanischer und arabischer Literatur, veröffentlichte 1845/46 eine dreibändige Geschichte der dramatischen Literatur und Kunst in Spanien und war zudem als Übersetzer tätig. Durch den Architekten Lorenz Gedon ließ er in München ein Haus für seine über Jahre hinweg stetig angewachsene Gemäldesammlung erbauen, aus der später die Schackgalerie hervorging.
Vgl. auch Kosch III, 2395f. - Etwas angestaubt und mit einem kleinen Stecknadeldurchstich..
Schriftsteller (1815-1894). Portraitdruck mit eigenh. U. O. O. u. D. 127:96 mm auf etwas größerem Trägerkarton.
$ 141 / 120 €
(942795/BN942795)
Bruststück en face mit der Unterschrift am Trägerkarton. - "In der Tradition des Münchner Dichterkreises" stehend, schrieb der promovierte Jurist "epigonale Lyrik, Erzählungen und Dramen" (DBE), befasste sich mit spanischer und arabischer Literatur, veröffentlichte 1845/46 eine dreibändige Geschichte der dramatischen Literatur und Kunst in Spanien und war zudem als Übersetzer tätig. Durch den Architekten Lorenz Gedon ließ er in München ein Haus für seine über Jahre hinweg stetig angewachsene Gemäldesammlung erbauen, aus der später die Schackgalerie hervorging. Vgl. auch Kosch III, 2395f. - Etwas angestaubt.



