Karl Ruhrberg

Ruhrberg, Karl

Kunsthistoriker und Museumsdirektor (1924–2006). Ms. Brief und ms. Bildpostkarte mit eigenh. U. (diese unlesbar). [Bonn] und Köln. Zusammen 2 SS. 4to und 8vo.
$ 126 / 120 € (12021)

Karl Ruhrberg (1924–2006), Kunsthistoriker und Museumsdirektor. Ms. Brief und ms. Bildpostkarte mit eigenh. U. (diese unlesbar). [Bonn] und Köln, [1974] und 1986. Zusammen 2 SS. 4° und 8°. – An den Kunsthistoriker Siegfried Salzmann (1928–1993). I: „In Erinnerung an unser aller Buchheim schicke ich Dir auf dieser denkwürdigen Karte die Nachricht, daß Onnasch wohl den Bruder im Geiste zu spielen versucht. Er lehnt alle Bremer Vorschläge ab und will das volle Verfügungsrecht, Rückzugsrecht, Programmrecht, Ausstellungsrecht etc.

pp. Bremen darf dafür Personal, Gebäude und alle lfd. Unkosten bestreiten. Ich glaube, die Sache erledigt sich von selbst [...]“ (Bildpostkarte v. [29. Oktober 1974]). – II: „Eben trifft Dein nach Gewicht und Gewichtigkeit atemberaubendes Paket bei mir ein. Hab’ Dank für die prompte Erledigung Deines freundschaftlichen Versprechens! So will ich denn mein erstes Versäumnis wenigstens diesmal durch rasche Reaktion ausgleichen [...]“ (Br. v. 14. November 1896; mit montiertem Adreßschildchen). – Karl Ruhrberg war als Journalist und Kunstkritiker, später als Dramaturg an die Deutschen Oper am Rhein tätig; 1965 wurde er zum Gründungsdirektor der Düsseldorfer Kunsthalle berufen. Mit Ausstellungen zu Joseph Beuys, Mark Rothko oder Edward Kienholz machte er das Ausstellungshaus über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt. Auf seine Initiative hin kamen Christo und Jean-Claude nach Berlin und bemühten sich über zwanzig Jahre hinweg, ihr Projekt der Verhüllung des Reichstagsgebäudes umzusetzen; 1995 war es schließlich dazu gekommen. – Siegfried Salzmann war von 1971 bis 1984 Direktor des Wilhelm Lehmbruck-Museums in Duisburg und anschließend bis 1993 Direktor der Kunsthalle Bremen..

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