Alfred Roller

Roller, Alfred

Maler und Bühnenbildner (1864-1935). Ms. (Durchschlag) Brief mit e. U. ("Roller"). Wohl Wien. ¾ S. 4to.
$ 284 / 250 € (32527/BN23884)

An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Im Begriffe, Ihren Auftrag in Arbeit zu geben, bemerke ich, daß die Größe des Prospektes noch nicht angegeben ist und der Text des Umschlages noch aussteht, ebenso das große Bild vom Hotel. Der Bürstenabzug des Innentextes ist bereits eingetroffen [...]". - Alfred Roller war 1897 Mitgründer der Wiener Secession gewesen und wurde 1909 Direktor der Wiener Kunstgewerbeschule. "Seit 1903 Bühnenbildner an der Hofoper, schuf er u. a. die Ausstattung für die Neuinszenierung von Richard Wagners ‚Tristan und Isolde'.

In den folgenden Jahren war er Ausstattungschef der Hofoper in Wien, seit 1918 Ausstattungsleiter der Wiener Staatstheater und übernahm 1923 die Leitung der Bühnenbildklasse an der Wiener Musikakademie. Roller arbeitete eng mit Max Reinhardt zusammen, gehörte zum Kunstrat der Salzburger Festspiele und unterrichtete seit 1929 am Wiener Reinhardt-Seminar. Er war Mitbegründer des Österreichischen Werkbundes. Roller schuf die Bühnenbilder für sämtliche Wiener Erstaufführungen der Opern von Richard Strauss" (DBE). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der Wiener Kunstgewerbeschule; die Tinte in der Unterschrift etwas zerlaufen; Faltspuren..

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Roller, Alfred

Maler und Bühnenbildner (1864-1935). Eigenh. Brief mit U. ("ARoller"). O. O. ¾ S. Qu.-gr.-8vo.
$ 455 / 400 € (33426/BN28607)

"Geehrtes Fräulein, ich würde Sie für diese Woche an den Nachmittagen von 3 Uhr an benötigen. Wenn Sie zu dieser Stunde Zeit haben, so kommen Sie, sobald Sie diese Verständigung in Händen haben [...]". - Alfred Roller war 1897 Mitgründer der Wiener Secession gewesen und wurde 1909 Direktor der Wiener Kunstgewerbeschule. "Seit 1903 Bühnenbildner an der Hofoper, schuf er u. a. die Ausstattung für die Neuinszenierung von Richard Wagners "Tristan und Isolde". In den folgenden Jahren war er Ausstattungschef der Hofoper in Wien, seit 1918 Ausstattungsleiter der Wiener Staatstheater und übernahm 1923 die Leitung der Bühnenbildklasse an der Wiener Musikakademie.

Roller arbeitete eng mit Max Reinhardt zusammen, gehörte zum Kunstrat der Salzburger Festspiele und unterrichtete seit 1929 am Wiener Reinhardt-Seminar. Er war Mitbegründer des Österreichischen Werkbundes. Roller schuf die Bühnenbilder für sämtliche Wiener Erstaufführungen der Opern von Richard Strauss" (DBE). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der Wiener Kunstgewerbeschule.

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Roller, Alfred

Maler und Bühnenbildner (1864-1935). Eigenh. Brief mit U. Wien. 2 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo.
$ 512 / 450 € (47700/BN32634)

An namentlich nicht genannte Herren: "Ich bin leider derzeit nicht in der Lage, mein seinerzeit der Frau Hofrätin Zuckerkandl gegebenes bedingungsweises Versprechen zu halten. Die Leitung der Schulezerstreut mich derart, daß es mir ganz unmöglich ist, die für einen Vortrag in Ihrem hervorragenden Kreise notwendige Sammlung aufzubringen, gesetzt den Fall, daß ich wirklich der geeignete Mensch wäre, über das von Ihnen gewünschte Thema zu sprechen [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der Wiener Kunstgewerbeschule.

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Roller, Alfred

Maler und Bühnenbildner (1864-1935). Eigenh. Brief mit U. O. O. 1½ SS. auf Doppelblatt. Kl.-4to. Mit eh. adr. Kuvert.
$ 1,706 / 1.500 € (49447/BN33840)

An Landesanstalten-Verwalter Josef Haier: "Ich bin Ihnen sehr dankbar für Ihre freundlichen Zeilen und für die interessanten Mitteilungen über das Verhältnis unserer Väter und unserer Familien zueinander. Ich habe den Namen Ihres Herrn Vaters natürlich in meinem Elternhause sehr oft nennen gehört und war überrascht und erfreut zu hören, dass Ihre Frau Mutter noch lebe [...] Ich habe mich in den letzten Jahren ausschließlich mit Wandmalerei, Mosaik und Kunstgewerblichem befaßt. Was ich malte geht über die Stücke nicht hinaus.

Solche auszustellen halte ich aber für unrichtig. Meine Entwürfe für den Gebrauch der Hofoper sind nicht darstellungsfähig, da ich ihnen nur die Stellung von Hülfsmitteln zuerkenne, nicht aber einen Selbstzweck und ein Eigenleben [...]"..

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Roller, Alfred

Maler und Bühnenbildner (1864-1935). Eigenh. Brief mit U. O. O. 2½ SS. auf Doppelblatt. Kl.-4to.
$ 2,843 / 2.500 € (49448/BN33841)

An Ludwig Hevesi: "[...] Dank für die Übersendung von Hirschfelds Antwort-Artikel. Das ist ja immer das letzte Auskunftmittel des Musikers wenn er irgendeine Inszenierungsfrage angreift: 'die Musik verlangt es so'. Es ist aber klar dass bei einem Musiker, der ausnahmsweise auch erzogene Augen besitzt[,] die Musik andere Dinge verlangen wird, als bei einem der vielen Kunstblinden, zu denen eben auch R. H. zu gehören scheint. - Ich erlaube mir einen guten Ecksitz für Montag (erste Aufführung der 'Iphigenie' von Gluck) beizulegen und würde mich freuen, wenn Sie dieses herrlich edle Werk anhören würden.

Bei der Generalprobe war noch allzuvieles nicht fertig. Ich bitte die Inscenierung als eine jener Improvisationen zu betrachten, zu denen ich oft genötigt bin. 16 Tage Arbeitszeit! Da handelt sichs mehr um die Intention als die Ausführung. Besonders schmerzlich war mirs, die letzte Scene, das Losbrechen des günstigen Fahrt-Windes nicht wirkungsvoller gestalten zu können. Aber dazu gehört mehr Zeit und Geld als zur Verfügung stand. - Für das Aussehen Agamemnons bitte ich mich nicht verantwortlich zu machen. Der Träger dieser Rolle macht alle diesbezüglichen Bemühungen vergeblich [...]"..

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