Wilhelm Conrad Röntgen

German physicist, 1845-1923

Wilhelm Conrad Röntgen was a German physicist, who, on 8 November 1895, produced and detected electromagnetic radiation in a wavelength range known as X-rays or Röntgen rays, an achievement that earned him the first Nobel Prize in Physics in 1901. The award was officially „in recognition of the extraordinary services he has rendered by the discovery of the remarkable rays subsequently named after him“. In honour of his accomplishments, in 2004 the International Union of Pure and Applied Chemistry (IUPAC) named element 111, roentgenium, a radioactive element with multiple unstable isotopes, after him.

Source: Wikipedia

Röntgen, Wilhelm Conrad

Physiker und Nobelpreisträger (1845–1923). Eigenh. adr. Kuvert. [München]. 1 p.
$ 589 / 500 € (60124)

Wilhelm Conrad Röntgen (1845–1923), Physiker und Nobelpreisträger. E. Brief mit U. [München], 30. Oktober 1919. ½ S. 8°. Mit e. adr. Kuvert. – Berührend knappe Zeilen, geschrieben um „8 Uhr Mgs.“ an Dr. R. Cohen: „Nach Angabe des Arztes hat heute Nacht die Agonie angefangen. Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie im Lauf des Morgens zu mir kämen | W. C. Röntgen“. – Nur einen Tag darauf verstarb Röntgens Frau Bertha nach langer schwerer Krankheit; er selbst vereinsamte, begann zu kränkeln und erlag schließlich im Februar 1923 einem Darmkrebsleiden. – Mit einem kleinen Ausriß in der linken oberen Ecke.

buy now

Röntgen, Wilhelm Conrad

erster Nobelpreisträger für Physik, Entdecker der Röntgenstrahlen (1845-1923). Röntgens Mietvertrag und 5 weitere Dokumente zu Röntgens Münchner Mietverhältnis. München. Zus. (2+1½+1+½+½+¾ =) 6¼ SS. auf 7 Bll. Verschiedene Formate.
$ 5,297 / 4.500 € (79846/BN52028)

Diese faszinierende Dokumentensammlung veranschaulicht eine alltägliche Seite im Leben des großen Physikers. - I: Original-Mietvertrag zwischen Prinz Alfons von Bayern (1862-1933) und Röntgen (Vordruck des Münchner Grund- und Hausbesitzervereins mit den Unterschriften des Adjutanten von Prinz Alfons, Oberst Ferdinand Freiherrn von Reitzenstein, und von Röntgen ["Dr. W. C. Röntgen K. Geh. Rath"] und Ergänzungen des Rechnungsrats Kogler sowie Korrekturen von Reitzenstein) vom 1. Juli 1905.

Im Vertrag ist das mit 1. April 1906 beginnende Mietverhältnis über die 1. und 2. Etage einer Villa in der Äußeren Prinzregentenstr. 1 zu einem Mietpreis von 6000 Mark Jahresmiete sowie einer halb- bzw. ganzjährlichen Kündigungsfrist geregelt. - II: Eh. Brief mit U. von Oberst Reitzenstein vom Dezember 1905 an Röntgen, indem sich der Oberst "ganz entschieden dagegen verwahrt", dass Röntgen Mietbeanstandungen durch die Hausmeisterin habe übermitteln lassen, statt sich direkt an ihn oder den Hofsekretär zu wenden (2. XII. 1905). - III: Eh. Mitteilung mit U. des Hofsekretärs Fetzer über einen Blitzeinschlag und die Bitte von Frau Röntgen um Überprüfung der Leitungen (13. VI. 1907). - IV: Eh. Briefkonzept mit U. Reitzensteins an Röntgen, dem er mitteilt, dass Prinz Alfons die einjährige Kündigungsfrist in eine halbjährige umwandeln wolle (23. XII. 1912). - V: Bescheinigung der Kasse des Prinzen, die bestätigt, von Röntgen die Summe von 1500 Mark als Miete für das zweite Quartal 1915 erhalten zu haben (8. VII. 1915). - VI: Bescheinigung mit U. der Hofsekretärin Fetzer über Röntgens Mietzahlung für das 3. Quartal 1919 (8. XI. 1919). - Nach der Entdeckung der nach ihm benannten Strahlen (1895), für die er 1901 den ersten Nobelpreis für Physik erhielt, war Röntgen zu einer wissenschaftlichen Berühmtheit geworden. 1900 wurde er an die Universität München berufen, wo er bis zu seiner Emeritierung 1920 lehrte. Mit seinem Vermieter Prinz Alfons hatte Röntgen ein gutes Verhältnis. Allerdings kam es zu einem Konflikt, als der Prinz nach dem Ersten Weltkrieg aus Nymphenburg vertrieben wurde und in seine von Röntgen bewohnte Villa einziehen wollte..

buy now

sold

 
Röntgen, Wilhelm Conrad

E. Brief mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Wilhelm Conrad Röntgen (1845–1923), Physiker und Nobelpreisträger. E. Brief mit U. („Dr. W. C. Röntgen“). Würzburg, 17. Juli 1899. 2 SS. Gr.-8°. – Sehr schöner Brief an den Chemiker und Fabrikanten Eugen de Haën (1835–1911), dem er für das Geschenk eines Quantums „Leuchtsubstanz“ dankt und ausführlich darlegt, was er damit unternommen habe: „Empfangen Sie vor allen Dingen meinen besten Dank für die dem Institut kostenfrei überlassene Menge Leuchtsubstanz. Das Verhalten derselben interessirt mich sehr; um über einige Fragen Auskunft zu erhalten theilte ich die erhaltene Menge in zwei Theile, liess die eine Hälfte unverschlossen, die andere gut verschlossen einige Stunden liegen und fand nun zu meiner Ueberraschung, dass die an der Luft gelegene Substanz das Leuchtvermögen etc. fast vollständig verloren hatte, während die andere Hälfte unverändert geblieben war. Ich schrieb nach einigem Nachdenken dieses Verhältnis der Luftfeuchtigkeit zu und versuchte durch Erwärmen, Trocknen im Exicator etc die Substanz zu reaktivieren. Indessen vergeblich! [...] Am nächsten Tag schreiben Sie mir aber, dass Sie dieselben Erfahrungen gemacht hatten mit der Feuchtigkeit wie ich. Nun würde es mich sehr interessieren zu erfahren, ob eine Reaktivierung möglich ist, denn vielleicht erhalten wir auf diesem Wege über die noch immer sehr dunkeln Vorgänge der Strahlung einigen Aufschluss [...]“. – Eugen de Haën war der Inhaber einer Chemischen Fabrik in Hannover-List und hatte diese zu einem international anerkannten chemischen Unternehmen entwickelte, das Wissenschaft und Industrie mit reinen Chemikalien belieferte. – Mit umlaufendem Goldschnitt und sehr wohlerhalten, nur mittig sauber durchtrennt und somit in zwei Teilen vorliegend.


Röntgen, Wilhelm Conrad

Eigenh. Brief mit U. ("Dr. W. C. Röntgen").
Autograph ist nicht mehr verfügbar

To Albert Rueprecht, owner of Albert Rueprecht & Son, Vienna, who had delivered him a precision scale which actually did not work. Röntgen describes in detail what could be the reasons for its malfunction (rust for instance), and why it is necessary to return it without any further refictication of defects. - Together with two letters from Dr. Wagner on the same matter, and a transport receipt from J. Schubert & Comp., Vienna.