Joachim Ringelnatz

Ringelnatz, Joachim

Dichter und Kabarettist (1883-1934). Ms. Brief mit eigenh. U. München. 1 S. Gr.-4to. Gestempelte Adresse. Leichte Knickspuren.
$ 544 / 520 € (4428)

Joachim Ringelnatz (1883-1934), Dichter und Kabarettist. Brief m. e. U., München, 30. Juli 1926, eine Seite gr.-4°. Gestempelte Adresse. Leichte Knickspuren. An die Geschäftsstelle des ‚Allgemeinen Schriftstellervereins’ in Berlin: „[…] Betreffs Ihrer heutigen Mitteilung hat die Zeitung ‚Prager Neueste Nachrichten’ meine Arbeit ‚Abseits der Geographie’ abgedruckt. Dazu möchte ich Ihnen mitteilen, dass diese Arbeit seinerzeit von der Prager Zeitung ‚Bohemia’ gedruckt ist und bezahlt wurde.

Die ‚Prager Neuesten Nachrichten’ sind mir unbekannt. Falls also Ihrerseits keine Verwechslung mit der Zeitung Bohemia vorliegt, bitte ich Sie das Nachdruckshonorar von den Prager Neuesten Nachrichten einzuziehen. Für diesen Fall sende ich Ihnen Ihr Formular anbei unterschrieben zurück. Der ‚Arbeiterwille’ in Graz hat die Arbeit ‚Die Walfische und die Freunde’ von mir mit meinem Verständnis abgedruckt […]“ – Briefrückseite mit hs. Vermerk: „an Ringelnatz – Es handelt sich in der Tat um die ‚Bohemia’, die den Untertitel führt ‚Prager Neueste Nachr.’. Damit ist die Sache erledigt.“.

buy now

Ringelnatz, Joachim

dt. Schriftsteller, Kabarettist u. Maler (1883-1934). Eigenhändig ausgefüllter Vordruck mit Unterschrift. München. Quer-32mo. 1 p.
$ 889 / 850 € (81872)

Ringelnatz ermächtigt den „Allgemeinen Schriftstellerverein“ in Berlin zur Einziehung eines Nachdruckhonorars von „Kr[onen] 150,-“ von der „Ostrauer Zeitung“ für seine Arbeit „Jemand erzählt von Illine[b]“.

buy now

Ringelnatz, Joachim

dt. Schriftsteller, Kabarettist u. Maler (1883-1934). Ms. Schrift mit eigenh. Unterschrift. Leipzig. 4to. 1/2 p.
$ 471 / 450 € (89212)

An die Leipziger Neuesten Nachrichten in Leipzig: „Ich bestätige dankend Ihre gesch. Zeilen vom 19. cr. Leider bin ich nicht imstande so vorgenommenerweise etwas für Ihre Sammlung ,Kindheitserlebnis’ zu schreiben. Sollte mir doch noch etwas einfallen, so werde ich es Ihnen anbieten, aber rechnen Sie bitte nicht mit einem Beitrag von mir. […]“

buy now

Ringelnatz, Joachim

Dichter und Kabarettist (1883-1934). Ms. Brief mit eigenh. U. München. 17.03.1926. ¾ S. Gr.-4to.
$ 419 / 400 € (33202/BN28107)

An einen Herrn Zadek vom "Berliner Tageblatt": "Ich danke Ihnen für Ihre Zeilen [...] und hoffe, Ihnen bald ein Chanson einzusenden. Für den von Ihnen erwähnten Beitrag in Nr. 98 des B. T. habe ich zwar Beleg, aber noch kein Honorar erhalten [...]". - Nicht im Briefregister von Pape erfaßt, zu einem weiteren, zeitnahen Schreiben an Zadek vgl. Pape VA 24. - Links oben Adreßstempel; gelocht.

buy now

sold

 
Ringelnatz, Joachim

Eigenh. Brief mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Joachim Ringelnatz (1883–1934), Schriftsteller, Kabarettist und Maler. E. Brief mit U. München, 2. September 1924. 1¼ SS. Gr.-8°. Mit e. adr. Kuvert und einer Beilage (s. u.). – An Frieda Pfenninger, die Witwe des eben verstorbenen Architekten Alfred Pfenninger: „Ich finde keine Worte für den Schmerz, mit dem mich Alfreds plötzlicher Tod erfüllt. Ich kann nur sagen, daß ich den Dahingegangenen sehr sehr lieb hatte und ihn hoch schätzte. Und daß ich Sie lieb habe. Wenn ich Ihnen in irgend welcher Weise helfen oder nützen kann, so wenden Sie sich bitte gern an mich [...]“. – Beiliegend ein e. Beileidsschreiben mit U. („Muschelkalk“) von Ringelnatz’ Frau Leonharda an dieselbe Adressatin: „[...] Ich bin gerade aus Berlin zurückgekommen, u. mein Mann u. ich haben so oft abends bei Mampe oder Kahlbaum hineingeschaut, in der Hoffnung, ihn dort, wie so oft, sitzen zu sehen. Auch in der Johanniterstraße sind wir öfters gewesen, bis man uns bei Gerson endlich sagte, Sie wären auf Urlaub [...] Ich habe meinen Mann in Berlin erst darauf vorbereitet, ehe ich ihm die Todesanzeige nachschickte, und ich fürchte sehr, daß die Nachricht ihn furchtbar angreifen wird. Ich war bei Maaßen. Er war ganz deprimiert und sagte, er käme nun auch bald dran [...]“ (4 SS. auf Doppelblatt, gr.-8°, mit e. adr. Kuvert). – Der Münchener Bibliophile und Literaturhistoriker Carl Georg von Maaßen, der mit Ringelnatz und Pfenninger eng befreundet gewesen war, sollte jedoch entgegen seiner Mutmaßung erst i. J. 1940 versterben.


Ringelnatz, Joachim

"Kuttel daddeldu erzählt seinen Kindern das Märchen vom Rotkäppchen und zeichnet ihnen sogar was dazu." Eigenh. Manuskript mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar


Ringelnatz, Joachim

E. Gedicht m. e. Zeichnung u. U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Joachim Ringelnatz (1883-1934), Schriftsteller. E. Gedicht m. e. Zeichnung u. U., o. O. [Berlin] u. D. [1929], eine Seite gr.-8°. Original Druckvorlage für das „10. Kostümfest der Novembergruppe“ am Sonnabend 7. Dezember 1929. Die Federzeichnung zeigt einen Mond, Sonne, Wecker, Flasche u. einen Schmetterling u. trägt den Zusatz „Alarm“. Auf das gleiche Blatt das e. Gedicht montiert: „Das zehnte Fest (siebenter Tag) | Aufs Ganze und im Tanze geht’s | Mit Takt und Sommersprossen. | Wer Zutritt, Herz und Beine hat, | Beachte unter Zifferblatt. | (Wer nicht kommt, wird erschossen!) […]“ – Beiliegt: die gedruckte Einladungskarte für das Kostümfest.