Richard Riemerschmid

Riemerschmid, Richard

Architekt und Maler (1868–1957). Eigenh. Brief mit U. Pasing. 1 S. Kl.-8vo. Auf einem mehrfach gefalteten Blatt im Quartformat.
$ 294 / 250 € (14018)

Richard Riemerschmid (1868–1957), Architekt und Maler. E. Brief mit U. Pasing, 1. Januar [?] 1907. 1 S. Kl.-8°. Auf einem mehrfach gefalteten Blatt im Quartformat. – An einen namentlich nicht genannten Adressaten: „Besten Dank für die freundlichen Glückwünsche sendet Ihr ergebenster Richard Riemerschmid“. – Der Enkel des bayerischen Spirituosenfabrikanten und Politikers Anton Riemerschmid besuchte von 1887 bis 89 unter Gabriel von Hackl und Ludwig von Löfftz die Akademie der bildenden Künste in München und arbeitete danach als freischaffender Künstler und Architekt.

„Er war Mitbegründer der Vereinigten Werkstätten für Kunst und Handwerk (1897) und des Deutschen Werkbundes (1907); 1912–24 leitete er die Kunstgewerbeschule in München, 1926–31 die Kölner Werkstätten“ (DBE). Als „Wegbereiter der modernen kunsthandwerklichen Bewegung“ gestaltete er, „beeinflußt von dem englischen Arts-and-Crafts-Movement, Möbel, Tapeten, Stoffe und Gegenstände aus Glas und Porzellan. Er schuf außerdem einen Entwurf für den Innenausbau der Münchner Kammerspiele (1900/01) und einen Bebauungsplan der Gartenstadt Hellerau (heute zu Dresden)“ (ebd). – Am oberen Blattrand etwas fleckig..

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Riemerschmid, Richard

Architekt und Maler (1868–1957). Eigenh. Brief mit U. O. O. 1 S. Qu.-kl.-4to.
$ 294 / 250 € (44639)

An einen Herrn Schimon: „Endlich kann ich Ihnen Antwort geben auf Ihre Frage nach den Häusern in der Pragerstraße, die im Besitz der Juwelierfirma Mann waren. Aber sie ist recht betrüblich. Die Häuser scheinen auch weggefegt zu sein, von der ganzen Straße seien nur mehr Trümmer da, erzählte mir heute ein Herr, der bei der U. N. R. R. A. [d. i. die United Nations Relief and Rehabilitation Administration] als Dolmetscher tätig ist [...]“. – Der Enkel des bayerischen Spirituosenfabrikanten und Politikers Anton Riemerschmid besuchte von 1887 bis 89 unter Gabriel von Hackl und Ludwig von Löfftz die Akademie der bildenden Künste in München und arbeitete danach als freischaffender Künstler und Architekt.

„Er war Mitbegründer der Vereinigten Werkstätten für Kunst und Handwerk (1897) und des Deutschen Werkbundes (1907); 1912–24 leitete er die Kunstgewerbeschule in München, 1926–31 die Kölner Werkstätten“ (DBE). Als „Wegbereiter der modernen kunsthandwerklichen Bewegung“ gestaltete er, „beeinflußt von dem englischen Arts-and-Crafts-Movement, Möbel, Tapeten, Stoffe und Gegenstände aus Glas und Porzellan. Er schuf außerdem einen Entwurf für den Innenausbau der Münchner Kammerspiele (1900/01) und einen Bebauungsplan der Gartenstadt Hellerau (heute zu Dresden)“ (ebd). – Im linken Rand gelocht (keine Textberührung)..

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