Arnold Reimann

Reimann, Arnold

Pädagoge (1870–1938). Eigenh. Bildpostkarte mit U. („Reimann“). [Berlin. 1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse.
$ 181 / 160 € (22261)

Arnold Reimann (1870–1938), Pädagoge. E. Bildpostkarte mit U. („Reimann“). [Berlin, 16. Februar 1927]. 1 S. Qu.-8°. Mit e. Adresse. – An einen Herrn Spiero, wohl der Literarhistoriker und Schriftsteller Heinrich Spiero (1876–1947), mit Dank „für den Sternfeld-Treitschke“, d. i. „Charakterbilder aus der deutschen Geschichte“, hrsg. von Richard Sternfeld und Heinrich Spiero (Berlin, 1927). – Arnold Reimann unterrichtete am Luisenstädtischen Gymnasium und veröffentlichte zahlreiche Schulbücher für den Geschichts- und Deutschunterricht.

„Dabei unterstützte er zeitlose Heldenverehrung für antike Kriegstaten, so für die Schlacht an den Thermopylen, und die Revision des Versailler Vertrages. Seine Geschichtsbücher wurden aber lange nicht in Preußen zugelassen, da sie zu nationalistisch waren. Sein Widersacher war der Leiter der Zulassungskommission im preußischen Kultusministerium Siegfried Kawerau. Ab 1933 änderte er die Bücher im Sinne der neuen Machthaber, allerdings zu zaghaft, so daß er 1935 in Ungnade fiel [...] Von 1923 bis 1934 war er Vorsitzender im Verband der Geschichtslehrer Deutschlands, ab Juni 1933 satzungswidrig, und betrieb willfährig die Gleichschaltung des Verbandes in den NS-Lehrerbund, wurde dort aber von Moritz Edelmann verdrängt“ (Wikipedia, Abfrage v. 20. X. 2010)..

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Reimann, Arnold

Pädagoge (1870–1938). Eigenh. Brief mit U. Berlin. 1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 4to.
$ 135 / 120 € (72525)

Bedankt sich bei dem namentlich nicht genannten Adressaten für Unterstützung in Hinsicht auf eine Sammlung: „Ich sende Ihnen anbei die gewünschten Bände und hoffe, dass Sie Ihren Beifall finden […]“. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf „Deutsche Bücherei“. Am linken Rand gelocht (keine Textberührung). - Arnold Reimann unterrichtete am Luisenstädtischen Gymnasium und veröffentlichte zahlreiche Schulbücher für den Geschichts- und Deutschunterricht. „Dabei unterstützte er zeitlose Heldenverehrung für antike Kriegstaten, so für die Schlacht an den Thermopylen, und die Revision des Versailler Vertrages.

Seine Geschichtsbücher wurden aber lange nicht in Preußen zugelassen, da sie zu nationalistisch waren. Sein Widersacher war der Leiter der Zulassungskommission im preußischen Kultusministerium Siegfried Kawerau. Ab 1933 änderte er die Bücher im Sinne der neuen Machthaber, allerdings zu zaghaft, so daß er 1935 in Ungnade fiel [...] Von 1923 bis 1934 war er Vorsitzender im Verband der Geschichtslehrer Deutschlands, ab Juni 1933 satzungswidrig, und betrieb willfährig die Gleichschaltung des Verbandes in den NS-Lehrerbund, wurde dort aber von Moritz Edelmann verdrängt“ (Wikipedia, Abfrage v. 12. I. 2017)..

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