Ludwig Reichenbach

Reichenbach, Ludwig

Botaniker (1793–1879). Eigenh. Brief mit U. („L. Reichenbach“). Dresden. 4 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo.
$ 706 / 600 € (17819)

Ludwig Reichenbach (1793–1879), Botaniker. E. Brief mit U. („L. Reichenbach“). Dresden, 14. August 1849. 4 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8°. – An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit Dank für die Zusendung „der zweiten Ausgabe Ihrer trefflichen Anatomie“: „[...] Seysen Sie überzeugt, daß es für mich eine wahre Freude ist, dies ausgezeichnete literarische Produkt des Sohnes eines von mir immer hochverehrten Lehrers kennen zu lernen [...]“. – Ludwig Reichenbach war Professor der Naturgeschichte an der Chirurgisch-Medizinischen Akademie in Dresden und Direktor des Zoologischen Museums sowie des von ihm begründeten Botanischen Gartens.

„Er entfaltete eine rege publizistische Tätigkeit auf botanischem und zoologischem Gebiet. Sein ‚Conspectus regni vegetabilis per gradus naturales evoluti tentamen’ (1828) stellte ein eigenes, auf philosophischen Grundlagen beruhendes Pflanzensystem auf, das seinerzeit viel Beachtung fand“ (DBE). „1869 kam es zu einem Eklat, als Reichenbach sich als den einzig legitimen Nachfolger des verstorbenen Carl Gustav Carus für das Präsidentenamt der Leopoldina betrachtete und auch tatsächlich von einigen Anhängern zum Präsidenten wählen ließ. In einem öffentlich breit ausgewalzten Streit – unter anderem veröffentlichte Reichenbach kurz eine Zeitschrift für so etwas wie eine Gegenveranstaltung, die ‚legale Leopoldina’ – unterlag er schließlich gegen Wilhelm Friedrich Georg Behn, bezeichnete sich jedoch weiterhin als ‚legal gewählten Präsidenten’ der Leopoldina. Auch mit anderen Dresdner Vereinen entzweite er sich im Streit“ (http://www.wissenschaftskultur.de). – Stärkere Faltspuren..

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Reichenbach, Ludwig

Botaniker {1793-1879). Eigenhändiger Brief mit Unterschrift „L. Reichenbach“. Dresden. 4to. 1 p.
$ 1,764 / 1.500 € (61487)

Sehr wahrscheinlich an den Leipziger Verleger Friedrich Gotthelf Baumgärtner (1792-1843) gerichtet oder an dessen Sohn Julius Alexander Baumgärtner, der im selben Jahr den Verlag übernahm. Über den 1826 erschienenen Bd. 3 (Systematik) der zweiten Auflage seines 'Catechismus der Botanik'. "Ew. Wohlgeboren versichere ich, daß es mich selbst freut den systematischen Theil des Katechismus nun vorwärts gehen zu sehen, da dieser für mich der intereßanteste ist." Bedankt sich außerdem für die Auszahlung eines Geldbetrags und für ihm zugesandte Hefte des 'Botanical Cabinet' und versichert zum Schluß: "Die Kupfer zum Katechismus besorge ich schon".

Verso mit Registraturvermerk. - Etwas gebräunt..

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