Erwin Herbert Rainalter

Rainalter, Erwin Herbert

Schriftsteller (1892–1960). Eigenh. Billett mit U. („Erwin“). [Wien. 1¾ SS. auf Doppelblatt. Kl.-4to.
$ 213 / 180 € (24722)

Erwin Herbert Rainalter (1892–1960), Schriftsteller. E. Billett mit U. („Erwin“). [Wien, 1952]. 1¾ S. auf Doppelblatt. Kl.-4°. – An Reinhold Glaser vom „Salzburger Volksblatt“: „Dir und den lieben Deinen recht, recht viel Glück im neuen Jahr. Und vielen Dank für Deine guten Worte über mein Hundebuch [d. i. „Drei kleine Hunde“]. Eine Bitte habe ich: es erscheint demnächst im Loewe-Verlag Ferdinand Carl in Stuttgart ein kleines Buch von mir: ‚Verklungene Melodie’ [tatsächlich: „Verstummte Melodie“].

Nun haben wir in Wien noch die alliierte Zensur, und aus Postpaketen werden unter anderem auch alle Bücher beschlagnahmt, die meinen Namen tragen. Deshalb habe ich den Verlag gebeten, meine Belegexemplare, die bald fällig sind, an Dich zu adressieren. Wenn das Paket ankommt, dann laß es bitte an mich weiterleiten [...]“. – Der in Konstantinopel geborene Sohne einer Tiroler Familie studierte in Wien Germanistik, um anschließend als freier Schriftsteller, später als Advokaturbeamter in Wien zu leben. „Nach Ende des Ersten Weltkriegs wandte er sich in Salzburg der Journalistik zu, wurde später Redakteur an der ‚Neuen Freien Presse’ u. seit 1924 Theaterkritiker am ‚Neuen Wiener Tagblatt’“ (Kosch III, 2153). Rainalter „war 1933 an der Gründung des nat.-soz. ‚Rings nationaler Schriftsteller’ beteiligt und trat im gleichen Jahr aus dem Österreichischen. P.E.N.-Club aus. Arbeitete für den ‚Völkischen Beobachter’ als Theaterkritiker in Berlin und kehrte nach dem Anschluß nach Wien zurück. Hatte großen Erfolg mit antimodernen Bauern- und hist.-biograph. Romanen (‚Der Sandwirt’, 1935)“ (Österr. Lex. II, 240). Vgl. auch Kosch XII, 545f..

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Rainalter, Erwin Herbert

Schriftsteller (1892-1960). Eigenh. Postkarte mit U. [Wien]. 1 S. 8vo.
$ 95 / 80 € (48794/BN31054)

Dankt Josef Wesely für seine Glückwünsche anlässlich Rainalters Geburtstag.

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