Justus Radius

Radius, Justus

(1797–1884), Pathologe. E. Mitteilung mit U. O. O., [1842]. ½ Seite 8°.
$ 141 / 120 € (10400)

Justus Radius (1797–1884), Pathologe. E. Mitteilung mit U. O. O., [1842]. ½ Seite 8°. – „Herr stud. Seidenschnur wird für Sonntag den 20t. Februar um 1 Uhr zum Mittagsbrot ergebenst eingeladen“. – Der Pathologe Justus Radius, seit 1821 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, wurde 1825 a.o. Professor. Später war er als praktischer Arzt und Augenarzt in Leipzig tätig, arbeitete von 1832 bis 53 am St. Georgenhaus in Leipzig und wurde 1840 Professor der Pathologie. 1872 erschien seine „Kurze Beschreibung einer eigenthümlichen Behandlung des Säuferwahnsinns“. – Mit von alter Hand stammendem Vermerk zum Adressaten am unteren Rand der Recto-Seite.

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Radius, Justus

Pathologe (1797–1884). Eigenh. Brief mit U. Leipzig. 1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 212 / 180 € (10401)

Justus Radius (1797–1884), Pathologe. E. Brief mit U. Leipzig, 10. Juni 1853. 1½ Seiten auf Doppelblatt. 8°. – An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit Dank für die Zusendung von dessen „Arzneimittellehre“: „Ich hatte das Buch bereits gesehen doch noch nicht Zeit gefunden, mich so darin zu orienti[e]ren, um mir ein Urtheil zu bilden, doch zweifle ich, nach dem was ich gesehen habe, nicht, daß es ein günstiges sein wird [...]“. – Der Pathologe Justus Radius, seit 1821 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, wurde 1825 a.o.

Professor. Später war er als praktischer Arzt und Augenarzt in Leipzig tätig, arbeitete von 1832 bis 53 am St. Georgenhaus in Leipzig und wurde 1840 Professor der Pathologie. 1872 erschien seine „Kurze Beschreibung einer eigenthümlichen Behandlung des Säuferwahnsinns“. – Mit von alter Hand stammendem Vermerk zum Adressaten am unteren Rand der Recto-Seite von Bl. 1..

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Radius, Justus

Pathologe (1797–1884). Eigenh. Brief mit U. Leipzig. 1 S. 8vo.
$ 177 / 150 € (10402)

Justus Radius (1797–1884), Pathologe. E. Brief mit U. Leipzig, 10. April 1837. 1 Seite 8°. – An einen namentlich nicht genannten „Hofrath und Freund“: „[...] So leid es mir in gewisser Hinsicht thut, daß Sie Ihre Wahl schon getroffen haben, so freue ich mich doch, [...] daß Sie also wahrscheinlich einen Collegen nach Wunsch erhalten [...]“. – Der Pathologe Justus Radius, seit 1821 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, wurde 1825 a.o. Professor. Später war er als praktischer Arzt und Augenarzt in Leipzig tätig, arbeitete von 1832 bis 53 am St.

Georgenhaus in Leipzig und wurde 1840 Professor der Pathologie. 1872 erschien seine „Kurze Beschreibung einer eigenthümlichen Behandlung des Säuferwahnsinns“. – Mit von alter Hand stammendem Vermerk zum Adressaten am unteren Rand der Recto-Seite..

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Radius, Justus

Pathologe (1797–1884). Eigenh. Brief mit U. Leipzig. 2½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse (Faltbrief).
$ 236 / 200 € (10404)

Justus Radius (1797–1884), Pathologe. E. Brief mit U. Leipzig, 18. Oktober 1845. 2½ Seiten auf Doppelblatt. 8°. Mit e. Adresse (Faltbrief). – An den Theologen und Philosophen Conrad Hermann Clauß (geb. 1824) in Göttingen betr. einer Herrenerkrankung, derentwegen er bereits mit dessen Vater Rücksprache gehalten habe: „Er drückte sein Bedauern und den Wunsch aus, daß Sie in gute ärztliche Hände gerathen möchten, zeigte aber die festeste Ueberzeugung davon, daß Ihnen gewiß nicht die mindeste Schuld beizumessen sei, da er Ihre streng sittlichen Grundsätze kenne [...] Was nun den ärztlichen Punkt anlangt, so gehört Ihr Uebel zu den gewöhnlichen.

Hinter der etwas langen Vorhaut setzt sich eine nach und nach fest und reizend werdende Flüssigkeit ab. Zieht man die Vorhaut täglich zurück und wäscht die Theile mit frischem Wasser, so ist alle Beschwerde beseitigt [...]“. – Der Pathologe Justus Radius, seit 1821 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, wurde 1825 a.o. Professor. Später war er als praktischer Arzt und Augenarzt in Leipzig tätig, arbeitete von 1832 bis 53 am St. Georgenhaus in Leipzig und wurde 1840 Professor der Pathologie. 1872 erschien seine „Kurze Beschreibung einer eigenthümlichen Behandlung des Säuferwahnsinns“. – Mit von alter Hand stammendem Vermerk zum Adressaten am linken unteren Rand der Recto-Seite; Bl. 2 mit alt restaurierter Fehlstelle durch Siegelbruch (dieses vorhanden)..

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Radius, Justus

Pathologe (1797–1884). Eigenh. Brief mit U. [Leipzig],. 2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse (Faltbrief).
$ 188 / 160 € (10405)

Justus Radius (1797–1884), Pathologe. E. Brief mit U. [Leipzig], 10. Juli 1833. 2 Seiten auf Doppelblatt. 8°. Mit e. Adresse (Faltbrief). – An den Buchhändler Julius Baumgarten: „So gut das Werk Philipsons gearbeitet ist, so mögen doch praktische Ärzte nicht die langen anatomischen Beschreibungen, die sie schon in den besseren Anatomien Gildebrandts Webers pp besitzen. Uebrigens enthält das Buch auch sonst sehr viel Bekanntes. Mercantilisch läßt sich gewiß nichts davon hoffen; wenigstens ist dies meine individuelle Ansicht [...]“.

– Der Pathologe Justus Radius, seit 1821 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, wurde 1825 a.o. Professor. Später war er als praktischer Arzt und Augenarzt in Leipzig tätig, arbeitete von 1832 bis 53 am St. Georgenhaus in Leipzig und wurde 1840 Professor der Pathologie. 1872 erschien seine „Kurze Beschreibung einer eigenthümlichen Behandlung des Säuferwahnsinns“. – Mit von alter Hand stammendem Vermerk zum Adressaten am linken unteren Rand der Verso-Seite von Bl. 1 und 2 sowie mit kl. Ausschnitt auf Bl. 2 durch Brieföffnung (Siegel gänzlich erhalten)..

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Radius, Justus

Pathologe (1797–1884). 5 eigenh. Briefe mit U. Leipzig. Zusammen 10 (3+3+1+2+1) Seiten Gr.-4to, 4to und 8vo. Tls. mit eh. Adresse (Faltbriefe).
$ 1,178 / 1.000 € (7549)

Justus Radius (1797–1884), Pathologe. 5 e. Briefe mit U. Leipzig, 1831 und 32. Zusammen 10 (3+3+1+2+1) Seiten Gr.-4°, 4° und 8°. Tls. mit e. Adresse (Faltbriefe). – An Adolph Wilhelm Otto (1786–1845), Professor für Anatomie und Direktor des anatomischen Museums in Breslau. – I: „Der Nachtrag zum Verzeichnisse des anat[omischen] Mus[eums] hat mich und alle, den[en] ich ihn zeigte[,] in Erstaunen gesetzt, Gott verleihe Ihnen Kräfte auch fernerhin so thätig zum besten der Ihnen anvertrauten Institute zu wirken, – aber vergessen Sie auch Ihre Gesundheit nicht und Ihre liebe Familie, der so wie Ihren zahlreichen Freunden und Verehrern die Erhaltung derselben sehr am Herzen liegt [...] An Prof.

Weber [d. i. der Anatom und Physiologe Ernst Heinrich Weber, 1795–1878] habe ich das Paquetchen und die Dissertation zur Auswahl übergeben, da er die rein anatomischen besser brauchen kann als ich, andre sammelt er nicht; einige waren ihm und mir sehr erwünscht, manche würde ich Ihnen gern zurückgeben, da Andre sie vielleicht besser brauchen können als ich und Sie sich gar zu sehr beraubt haben. Beigehend erhalten Sie einige derjenigen Leipziger Dissertationen, die zu den besseren gehören [...]“ (Brief v. 7. VII. 1830). – II: „Beifolgend erhalten Sie ein kleines von Clarus [d. i. Johann Clarus, 1774–1854] redigi[e]rtes Schriftchen, welches die Frucht gemeinsamer Arbeiten mehrer[er] jüngerer Docenten auf hiesiger Universität enthält. Der Verein hat mich beauftragt es Ihnen hochachtungsvoll zu übersenden [...]“ (Brief v. 2. I. 1831). – III: „Durch die Aufnahme in die Schles[ische] vaterländ[ische] Gesellschaft bin ich sehr erfreut worden; ich wünsche, daß ich wenigstens dereinst im Stande sein möge ihr dafür einigermaßen nützlich zu werden; danken Sie ihr einstweilen in meinem Namen für die mir gethane Ehre und Auszeichnung und nehmen Sie selbst meinen herzlichen Dank für Ihre dabei für mich gehabte große Güte. Vor einigen Tagen bin ich vom hiesigen Buchhändler Baumgärtner aufgefordert worden eine temporäre Zeitschrift über die Cholera herauszugeben, für die ich den Titel: Mittheilungen des Neusten und Wissen[s]würdigsten gewählt habe [...]“ (Brief v. 26. VIII. 1831; mit. kl. Ausr. am oberen Blattrand durch Öffnen der Verschlußmarke und kl., unbed. Einr. am linken unteren Rand). – IV: „Ueber Ihre glückliche Rückkehr nebst Ihrer lieben Familie [...] haben wir uns herzlich gefreut und hätten wir gewünscht, die garstige Cholera hätte die lieben Einwohner des in unsrer Erinnerung so freundlich lebenden Breslau verschont. Allen Berichten nach ist aber die Sache von fern viel schlimmer als in der Nähe, und so hoffen wir auch, daß Gottes schützende Hand und Ihre Vorsicht Sie sämtlich durch die Gefahr glücklich hindurch führen wird. Durch Pr[ofessor] Gaupp [d. i. der Rechtshistoriker Ernst Theodor Gaupp, 1796-1859] habe ich erfahren, daß Sie einige Sectionen an Ch[olera] verstorbener gemacht haben; dies hat in mir den lebhaften Wunsch rege gemacht, etwas darüber von Ihrer gewandten Feder für mein Blatt zu erhalten. Was ich bis jetzt von den Sectionen weiß, scheint nicht viel über das Wesen der Krankheit zu offenbaren, vielleicht ist es Ihrer Genauigkeit und Sorgfalt im Beobachten gelungen etwas zu beobachten […]“ (Brief v. 3. XI. 1831). – V: „Noch liegt mir Ihr lieber Brief vom 25/2. zur Beantwortung vor, in dem Sie mir die fröhliche Nachricht von der bevorstehenden Entbindung Ihrer verehrten Frau Gemahlin mittheilen. Durch Dr. Göppert habe ich erfahren, daß Ihr freundlicher Familienkreis mit einer Tochter vermehrt worden, wozu ich Ihnen meiner & meiner guten Frau herzliche Glückwünsche bringe. Es geschieht dies leider etwas spät, aber nicht minder herzlich; kurz nach Empfang der erfreulichen Nachricht glaubte ich Ihnen fast täglich eine gleiche Nachricht von meiner Frau mittheilen zu können, was sich jedoch bis zum 18t April verzögerte, wo Sie von einem kräftigen u[n]d starken Knaben glücklich entbunden worden ist […] Wenige Tage nach Empfang Ihres Briefes erhielt ich auch das Heft von Wusts Magazin in welchem Ihre Beobachtungen über die Ch[olera] enthalten sind. Ich habe sie mit vielem Interesse nicht nur gelesen, sondern auch für Nr. 68 der Mittheilungen ausgezogen. Werden Sie nicht vielleicht irgendwo Nachträge dazu liefern, oder haben sich auch im spätern Verlaufe der Epidemie die früher gemachten Beobachtungen fortan bestätigt? […]“ (Brief v. 5. V. 1832, mit kl. Einr. und Läsuren am linken und rechten Blattrand). – Justus Radius wurde 1825 außerordentlicher Professor mit den besonderen Arbeitsgebieten Hygiene und allgemeine Pathologie; später Wundarzt und zwei Jahrzehnte lang Hausarzt am Leipziger Georgenhaus, das u. a. auch Geisteskranke beherbergte, wurde Radius nach dem Tode Johann Heinroths 1843 von der Universität zusätzlich mit der Lehre der Psychischen Heilkunde beauftragt. 1848 wurde er ordentlicher Professor der Pharmakologie und allgemeinen Therapie, 1859 für Pharmakologie und Hygiene. – A. W. Otto nahm „unter den älteren Vertretern der pathologischen Anatomie und vorzugsweise der Teratologie (Mißbildungen) in Deutschland eine sehr ehrenwerthe Stellung ein [...] [A]uf seine Anregung wurde in den Jahren 1834 und 1835 ein neues anatomisches Theater erbaut, und er selbst hat zu einem nicht geringen Theile zur Vervollständigung des ausgezeichneten anatomischen Museums beigetragen, das eine Zierde der wissenschaftlichen Institute Breslau’s bildet“ (ADB XXIV, 745). – Aus der Sammlung Ammann..

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Radius, Justus

Pathologe (1797–1884). 5 eigenh. Briefe mit U. Leipzig. Zusammen 8 (3+1+1+2+1) SS. 4to und 8vo. Tls. mit eh. Adresse (Faltbriefe).
$ 1,178 / 1.000 € (7550)

Justus Radius (1797–1884), Pathologe. 5 e. Briefe mit U. Leipzig, 1833 und 34. Zusammen 8 (3+1+1+2+1) Seiten 4° und 8°. Tls. mit e. Adresse (Faltbriefe). – An Adolph Wilhelm Otto (1786–1845), Professor für Anatomie und Direktor des anatomischen Museums in Breslau. – I: „Erst unlängst (am 29. Xbr [d. i. Dezember)] sandte ich von Seiten der Leipz[iger] Lit[eratur] Z[ei]t[un]g eine Einladung an Sie, welche wohl längst in Ihren Händen sein wird, u[n]d von der ich wünsche, daß Sie sie freundlich aufnehmen mögen; heute erlaube ich mir Ihnen das seit langer Zeit bei mir liegende Diplom der hiesigen mediz[inischen] Gesellschaft zu übermachen, was ich mit dem Wunsche begleite, daß Gott Sie uns eine recht lange Reihe von Jahren bei möglichst bestem Wohlbefinden erhalten möge.

Im Stillen wünsche ich Ihnen schon Glück zu Ihrer Versetzung nach Berlin [...]“ (Brief v. 9. I. 1833). – II: „Da Sie mir in Ihrem Geehrten [Schreiben] vom 2[5?]/I schreiben, daß die böse Gicht wieder fort ist so hab ich mich sehr über den Empfang desselben gefreut, um so mehr als es uns die fröhliche Nachricht von der Brautschaft Ihrer [!] lieben Fräulein Tochter bringt. Das muß Ihnen und Ihrer geehrten Gattin, der ich mich nebst meiner Frau vielmals zu empfehlen bitte, große Freude machen [...]Ihr lieber Sohn wird uns doch auf seiner Reise nach dem benachbarten Eisleben besuchen? [...] Was Sie von Barkow [wohl Hans Karl Leopold Barkow, seit 1826 Professor und Prosektor an der Universität Breslau, 1798–1873] schreiben, war mir noch unbekannt, da ich die Ch[olera] in Breslau nicht selbst anzeigen konnte, wozu ich überhaupt wenig oder keine Zeit gewinnen kann. Uebrigens habe ich auch die Ch[olera] recht satt. Dergleichen Vorfälle sind jedoch an der Tagesordnung. Gestern starb hier an einem nervösen Catarrhalfieber unser verdienter Prosector Dr. Bock [d. i. der 1782 geb. August Karl Bock] [...]“ (Brief v. 2. II. 1833; mit kl. Ausr. am oberen Blattrand durch Öffnen der Verschlußmarke, hierdurch geringf. Textverlust in der Anrede und ersten Zeile). – III: „Als ich Ihnen am 2t d. M[onats] schrieb und meinen und meiner Frau herzlichen Glückwunsch zur Verlobung Ihrer [!] lieben Fräulein Tochter brachte, schrieb ich voll Freude und innigem Wohlgefühl des Glücks, welches wir genossen. Doch dies sollte nicht lange dauern: denn unser herrlicher Junge, unser Ferdinand wurde am verwichenen Freitage innerhalb weniger Stunden, bei vorhergehendem besten Wohlbefinden, das Opfer einer hitzigen Hirnentzündung! Wie groß unser Schmerz über diesen Verlust ist, wie empfindlich und unersetzbar besonders für meine gute Frau, die ganz ihm lebte, sich jedes Vergnügen seinethalben entsagte, darf ich Ihnen nicht sagen [...]“ (Brief v. 16. II. 1833; mit stärkeren Randläsuren und -einr. sowie einem größeren Ausriß (jedoch ohne Textverlust) am unteren Blattrand durch Öffnen der Verschlußmarke). – IV: „Ich benutze die Gelegenheit, die sich mir durch eine kleine mir abgezwungene Schrift darbietet, Sie und Ihre geehrte Familie aufs Herzlichste zu grüßen [...]“ (Brief v. 15. IX. 1833; stärker sporfleckig). – V: „Recht sehr habe ich Ihnen zu danken für Ihre gütige Sendung vom 24. Jan. Sie ist theils ein Beweis Ihrer unbegränzten [!] unverdienten gütigen Gesinnung gegen mich, theils ein Monument Ihrer rastlosen Thätigkeit in Ueberbietung alles dessen, was man nur irgend von einem der besten seines Vaterlandes über alles hochhaltenden Patrioten erwarten kann; theils ein erfreulicher Beweis von dem, was in einem Staate geleistet werden ka[nn,] wo die Obern zu der Erkenntnis gelangt sind, daß durch libende [!] Unterstützung der Wissenschaften der sicherste Weg zur wahren und dauerhaften Größe verfolgt wird [...]“ (Brief v. 4. II. 1834; mit stärkeren Randläsuren und -einr. sowie größeren Ausrissen (hierdurch geringf. Textverlust)). – Justus Radius wurde 1825 außerordentlicher Professor mit den besonderen Arbeitsgebieten Hygiene und allgemeine Pathologie; später Wundarzt und zwei Jahrzehnte lang Hausarzt am Leipziger Georgenhaus, das u. a. auch Geisteskranke beherbergte, wurde Radius nach dem Tode Johann Heinroths 1843 von der Universität zusätzlich mit der Lehre der Psychischen Heilkunde beauftragt. 1848 wurde er ordentlicher Professor der Pharmakologie und allgemeinen Therapie, 1859 für Pharmakologie und Hygiene. – A. W. Otto nahm „unter den älteren Vertretern der pathologischen Anatomie und vorzugsweise der Teratologie (Mißbildungen) in Deutschland eine sehr ehrenwerthe Stellung ein [...] [A]uf seine Anregung wurde in den Jahren 1834 und 1835 ein neues anatomisches Theater erbaut, und er selbst hat zu einem nicht geringen Theile zur Vervollständigung des ausgezeichneten anatomischen Museums beigetragen, das eine Zierde der wissenschaftlichen Institute Breslau’s bildet“ (ADB XXIV, 745). – Aus der Sammlung Ammann..

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