Max] - Planck Margarete [Planck

[Planck, Max] - Planck Margarete

Frau des Nobelpreisträgers (1882-1949). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Göttingen. 4to. 2 pp. Mit Kuvert u. durchgestrichenem Absender „Abteilung für Experimental Physik im Physikalischen Institut der Universität Göttingen“.
$ 697 / 650 € (90928)

Im Namen ihres Mannes an den Pfarrer Schultheis in Giessen: „Im Auftrage meines Manns danke ich ihnen sehr für Ihre freundlichen Zeilen; wir erwidern Ihre Wünsche aufs herzlichste. Leider kann er Ihrem Wunsch nach dem Vortrag: Religion u. Naturwissenschaft nicht erfüllen. Auch wir sind ja gänzlich ausgebrannt u. -geplündert und wir besitzen selbst kein eigenes Exemplar mehr. Auch ist es völlig vergriffen, ich habe in allen Buchhandlungen hier vergeblich nachgefragt. Leider wird es unter den heutigen Umständen noch lange dauern, bis es wieder erscheinen kann.

Es gibt aber noch einen Band gesammelter Vorträge: ,Wege zur physikalischen Erkenntnis’. Darin ist der Vortrag auch enthalten. Vielleicht gelingt es Ihnen diesen irgendwo aufzutreiben. Es war erst 1944 herausgekommen u. ist meines Wissens noch nicht vergriffen. Allerdings konnte ich ihn hier auch nicht mehr bekommen. Es ist bei Hirzel in Leipzig erschienen. Annemarie danken wir sehr für ihre Grüße. Ob sie Weihnachten bei Ihnen oder den Eltern war? Wir haben sehr still u. natürlich wehmütig gefeiert, aber wir haben immer noch Grund Gott dankbar zu sein ,Seine Wege sind nicht unsere Wege’, u.: ,wir haben keinen Anspruch auf Glück, das wiederholt mein Mann immer wieder. […]“ Am 14. März 1911 heiratete Planck eine Nichte seiner verstorbenen Frau, Margarete (Marga) von Hoeßlin (1882–1949)..

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