Otto Pflanzl

Pflanzl, Otto

Schriftsteller (1865–1943). Eigenh. Brief mit U. („OPflanzl“). Salzburg. 2 SS. auf 2 Bll. Gr.-4to.
$ 212 / 180 € (25253)

Otto Pflanzl (1865–1943), Schriftsteller. E. Brief mit U. („OPflanzl“). Salzburg, 7. Juli 1936. 2 SS. auf 2 Bll. Gr.-4°. – An die Redaktion des „Salzburger Volksblatts“: „Sie hatten bisher immer die Liebenswürdigkeit, über Heinrich Pflanzl’s Wirken an der Breslauer Oper zu berichten. Er hat nun Breslau verlassen, um an der Nürnberger Oper weiter zu schaffen. Nehmen Sie für Ihr bisheriges Entgegenkommen den besten Dank entgegen und bitte ich Sie auch fürderhin die Erfolge meines Sohnes durch fallweise Besprechungen zu würdigen.

Ich erlaube mir Ihnen nachstehend aus den bisher vorliegenden Besprechungen der Breslauer Tages-Zeitungen über die Abschieds-Vorstellung zu berichten [...]“. – Heinrich Pflanzl „trat als Mundartdichter seiner oberösterreichischen und salzburgischen Heimat hervor. Seine Vers- und Prosasammlungen erreichten mehrere Auflagen, insbesondere die Sammlung ‚Auf da Ofenbänk’ (1900, (8)1923). Das Gedicht ‚Mei Hoamat, mei Salzburg’ wurde als Salzburger Landeshymne von Welser vertont“ (DBE). Sein Sohn Heinrich, „ein geschätz[t]er Wagner-Interpret, sang mehrmals bei den Bayreuther Festspielen“ (DBE). Nach seinem Engagement in Nürnberg wurde er 1939 ans Stadttheater Kassel verpflichtet und 1942 an die Dresdner Staatsoper, „wo er im selben Jahr in der Uraufführung von Heinrich Sutermeisters Oper ‚Die Zauberinsel’ und 1944 von Joseph Haas’ ‚Die Hochzeit des Jobs’ mitwirkte. Er gastierte an den Staatsopern in Wien, München, Berlin und Stuttgart und war seit 1950 durch Gastspielverträge mit der Komischen Oper und der Staatsoper Berlin verbunden. Nach seinem Abschied von der Bühne war er 1962–73 Gesangspädagoge am Salzburger Mozarteum“ (ebd.). – Mit kleinen Randläsuren..

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Pflanzl, Otto

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Ganzfigürliches Portrait im ¾-Profil.

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