Hans Pfitzner

Pfitzner, Hans

Komponist (1869-1949). Sammlung von 67 Briefen m. U. (33 eigenh. Briefe m. U., 34 maschinenschriftliche Briefe m. U.), 17 Postkarten m. U. (davon 15 eigenh., 2 maschinenschriftl.), 2 eigenh. Schriftstücken, 2 eigenh. Billets, 7 OrFotos (1 mit e. Widmung), 1 Portraitt in OrRadie 1921-1949.
$ 32,575 / 28.000 € (47047)

Die Briefe von 1921 (o. O. u. Dat.) bis 9.I.1949 (München, Krankenhaus), die Postkarten Unterschorndorf, 8.VII.1923 bis München, 24.VIII.1946. / 2 e. Notizzettel / 7 OrFotos, davon 1 Porträt mit e. Widmung (1927 u. 1941) / 1 Porträt in OrRadierung von J. Lichtenberg. - Die Schriftstücke und Dokumente stammen aus dem Nachlass von Hermann Unger. Die Briefsammlung enthält viele Details über Pfitzners Arbeiten, Konzerte und Privates, sowie interessante musiktheoretische Bemerkungen über das Problem der Komik in der absoluten Musik.

Ein in diesem Umfang bemerkenswerter und hervorragend dokumentierter Bestand. Pfitzners Werk wurde von zeitgenössischen Kollegen wie Gustav Mahler und Richard Strauss hoch geschätzt. So wurde sein zweites Streichquartett von 1902/03 von Mahler ausdrücklich als Meisterwerk gelobt. Thomas Mann würdigte die Oper in einem kurzen, im Oktober 1917 erschienenen Essay Palestrina, den er später erweiterte und in seine Betrachtungen eines Unpolitischen aufnahm. Er gründete gemeinsam mit anderen Künstlern 1918 den Hans-Pfitzner-Verein für deutsche Tonkunst. Die Uraufführung von Pfitzners zweiter Oper Die Rose vom Liebesgarten fand 1901 im Stadttheater am Brausenwerth (heute zu Wuppertal) statt. An der Wiener Hofoper wurde die Oper 1905 unter der Leitung von Gustav Mahler nachgespielt. Pfitzner galt im Jahrzehnt nach der Uraufführung seiner Oper Palestrina im Jahr 1917 als der führende Vertreter eines betont deutschen und entschieden antimodernistischen Musikbegriffs. Ab Mitte der 1920er Jahre geriet Pfitzners Werk zunehmend in den Schatten des Werks von Richard Strauss. Seine Oper Das Herz von 1932 war wenig erfolgreich. Im Musikleben des Dritten Reiches blieb er eine Randfigur. In seiner Arbeit als Schriftsteller Pfitzner verschloss er sich zeitgenössischer Einflüsse und vertrat eine anti-modernistische und antisemitische Haltung. Wegen der NS-Nähe Pfitzners wurden einige nach Pfitzner benannte Straßen mittlerweile umbenannt..

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Pfitzner, Hans

Komponist (1869-1949). Konzertprogramm mit eigenh. Unterschrift. Linz. Kl.-4to. 2 pp.
$ 407 / 350 € (60696)

Pfitzner trat zur Feier des 60. Geburtstages in Linz auf. Pfitzners Werk wurde von zeitgenössischen Kollegen wie Gustav Mahler und Richard Strauss hoch geschätzt. So wurde sein zweites Streichquartett von 1902/03 von Mahler ausdrücklich als Meisterwerk gelobt. Thomas Mann würdigte die Oper in einem kurzen, im Oktober 1917 erschienenen Essay Palestrina, den er später erweiterte und in seine Betrachtungen eines Unpolitischen aufnahm. Er gründete gemeinsam mit anderen Künstlern 1918 den Hans-Pfitzner-Verein für deutsche Tonkunst. Die Uraufführung von Pfitzners zweiter Oper Die Rose vom Liebesgarten fand 1901 im Stadttheater am Brausenwerth (heute zu Wuppertal) statt.

An der Wiener Hofoper wurde die Oper 1905 unter der Leitung von Gustav Mahler nachgespielt. Pfitzner galt im Jahrzehnt nach der Uraufführung seiner Oper Palestrina im Jahr 1917 als der führende Vertreter eines betont deutschen und entschieden antimodernistischen Musikbegriffs. Ab Mitte der 1920er Jahre geriet Pfitzners Werk zunehmend in den Schatten des Werks von Richard Strauss. Seine Oper Das Herz von 1932 war wenig erfolgreich. Im Musikleben des Dritten Reiches blieb er eine Randfigur. In seiner Arbeit als Schriftsteller Pfitzner verschloss er sich zeitgenössischer Einflüsse und vertrat eine anti-modernistische und antisemitische Haltung. Wegen der NS-Nähe Pfitzners wurden einige nach Pfitzner benannte Straßen mittlerweile umbenannt..

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Pfitzner, Hans

deutscher Komponist, Dirigent und Autor (1869-1949). Albumblatt mit eigenh. Unterschrift. o. O. u. D. 8vo. 1 p.
$ 209 / 180 € (76829)

Namenszug auf Albumblatt. Pfitzners Werk wurde von zeitgenössischen Kollegen wie Gustav Mahler und Richard Strauss hoch geschätzt. So wurde sein zweites Streichquartett von 1902/03 von Mahler ausdrücklich als Meisterwerk gelobt. Thomas Mann würdigte die Oper in einem kurzen, im Oktober 1917 erschienenen Essay Palestrina, den er später erweiterte und in seine Betrachtungen eines Unpolitischen aufnahm. Er gründete gemeinsam mit anderen Künstlern 1918 den Hans-Pfitzner-Verein für deutsche Tonkunst. Die Uraufführung von Pfitzners zweiter Oper Die Rose vom Liebesgarten fand 1901 im Stadttheater am Brausenwerth (heute zu Wuppertal) statt.

An der Wiener Hofoper wurde die Oper 1905 unter der Leitung von Gustav Mahler nachgespielt. Pfitzner galt im Jahrzehnt nach der Uraufführung seiner Oper Palestrina im Jahr 1917 als der führende Vertreter eines betont deutschen und entschieden antimodernistischen Musikbegriffs. Ab Mitte der 1920er Jahre geriet Pfitzners Werk zunehmend in den Schatten des Werks von Richard Strauss. Seine Oper Das Herz von 1932 war wenig erfolgreich. Im Musikleben des Dritten Reiches blieb er eine Randfigur. In seiner Arbeit als Schriftsteller Pfitzner verschloss er sich zeitgenössischer Einflüsse und vertrat eine anti-modernistische und antisemitische Haltung. Wegen der NS-Nähe Pfitzners wurden einige nach Pfitzner benannte Straßen mittlerweile umbenannt..

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Pfitzner, Hans

Komponist (1869-1949). Lesezeichen mit eigenh. U. O. O. u. D. 133:45 mm.
$ 233 / 200 € (935838/BN935838)

Mit Pfitzners gedr. Portrait aus dem Atelier Fayer, Wien (Lesezeichen-Serie).

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Pfitzner, Hans

Komponist (1869-1949). Eigenh. Postkarte mit U. Unterschondorf. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse verso.
$ 233 / 200 € (79607/BN51668)

An eine Frau Hedwig Herele: "Behufs Rücksprache (w. B. 277888) bitte ich Sie, sich Dienstag d. 8. Sept zwischen 10-12 im Hotel 4 Jahreszeiten einzufinden u. nach mir zu fragen [...]". - Mit Absender-Stempel.

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Pfitzner, Hans

Eigenh. musikalisches Albumblatt mit Widmung und U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Hans Pfitzner (1869–1949), Komponist. E. musikalisches Albumblatt mit Widmung und U. O. O., 11. Juli 1922. 1 S. 4°. – Drei Takte mit unterlegtem Text „wenn der Hahn kräht auf dem Dach“ (aus „Von deutscher Seele“) und drei Takte „von der alten schönen Zeit“ mit Widmung an die Familie des Kölner Rechtsanwalts und Mäzens Viktor C. Eduard Schnitzler (1862–1934): „Der lieben Familie Schnitzler zum Gedenken an manche schönen Stunden der Kunst u. Geselligkeit“.


Pfitzner, Hans

Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Hans Pfitzner (1869–1949), Komponist. Portraitphotographie mit e. Widmung und U. O. O., Februar 1927. 200:200 mm (Bildgröße) auf Untersatzkarton (415:305 mm). – Am Untersatzkarton die e. Widmung: „Seiner lieben Frau Heyne-Franke | sehr herzlich | Dr Hans Pfitzner“. – Die großformatige Aufnahme (Original-Bromsilber-Abzug) des Ateliers Siemssen (vom Photographen auch am Untersatzkarton signiert) zeigt den Künstler sitzend, in Halbfigur, versunken in Gedanken oder Konzentration. – Bei der Adressatin der Widmung handelt es sich um die Dresdener Sopranistin Margarethe Heyne-Franke (1892–1980). – Die Silbergelatine-Beschichtung stellenweise etwas oxydiert; der breite Rand des gebräunten Untersatzkartons mit mehreren (tls. größeren) Ein- und Ausrissen.


Pfitzner, Hans

Ms. Brief mit eigenh. U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar


Pfitzner, Hans

Eigenh. Brief mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar


Pfitzner, Hans

Eigenh. Musikmanuskript (Fragment).
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Orchestral sketch of the last act of one of his greatest successes, the symphony in C major (op. 46).


Pfitzner, Hans

Portraitphotographie mit eigenh. U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar