Wilhelm Pfeffer

Pfeffer, Wilhelm

Botaniker und Pflanzenphysiologe (1845–1920). Wiederholter Namenszug („Pfeffer“) im Kollegienbuch des Theodor Fritzsch. Leipzig. 2 SS. auf 16 Bll. Halbleinenband der Zeit. Gr.-8vo.
$ 257 / 220 € (17949)

Wilhelm Pfeffer (1845–1920), Botaniker und Pflanzenphysiologe. Wiederholter Namenszug („Pfeffer“) im Kollegienbuch des Theodor Fritzsch. Leipzig, 1900 und 1901. 2 SS. auf 16 Bll. Halbleinenband der Zeit. Gr.-8°. – Neben Pfeffer bescheinigen Fritzsch die Teilnahme an den verschiedenen Lehrveranstaltungen u. a. die Philosophen Johannes Volkelt (1848–1930) und Max Heinze (1835–1909), der Historiker Erich Brandenburg (1868–1946), der Geograph Friedrich Ratzel (1844–1904), der Gesteinskundler Reinhold Reinisch (1867–1950), der Geologe und Paläontologe Hermann Credner (1841–1913) und der Philosoph und Pädagoge Paul Barth (1858–1922).

– Wilhelm Pfeffer war Professor für Botanik in Bonn, Basel, Tübingen und Leipzig und gilt neben Julius von Sachs als Begründer der modernen Pflanzenphysiologie. Pfeffer „untersuchte die osmotischen Vorgänge in Pflanzenzellen und entwickelte Methoden zur Bestimmung des osmotischen Drucks. Ferner arbeitete er auf dem Gebiet der Pflanzenphysiologie, besonders über Tropismen, Pflanzenatmung und Photosynthese und Energetik. [Er] veröffentlichte u. a. ‚Pflanzenphysiologie’ (1881) und war seit 1895 Mitherausgeber des ‚Jahrbuchs für wissenschaftliche Botanik’“ (DBE). „Jacobus Henricus van ’t Hoff untersuchte später aufgrund der Pfefferschen Erkenntnisse die Gesetze der verdünnten Lösungen“, wofür ihm 1901 der in diesem Jahr erstmals vergebene Nobelpreis für Chemie zuerkannt wurde (Wikipedia, Abfrage v. 1. X. 2009)..