Ernst Pfannschmidt

Pfannschmidt, Ernst

Maler (1868–1949). Eigenh. Brief mit U. Berlin. 2 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo.
$ 216 / 180 € (21417)

Ernst Pfannschmidt (1868–1949), Maler. E. Brief mit U. Berlin, 22. Januar 1920. 2 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8°. – An den namentlich nicht genannten Kunsthistoriker und Direktor des Kunstmuseums Essen Ernst Gosebruch (1872–1953) mit Dank „für Ihre freundlichen Zeilen und für Ihr Verständnis für meine Sammlung. Der Raum muß ja sehr schön sein und ich hoffe, daß meine ‚Kinder’ an der Wand sich in dieser angenehmen Umgebung anständig benehmen werden. – Ich möchte Ihnen noch nachträglich mitteilen, daß ich von den unverkäuflichen Bildern den lesenden Jungen auf dem Sopha (mein Sohn Albrecht) ausnehmen möchte.

Er ist also verkäuflich. Nettopreis 6000 M. [...]“. – Der Sohn des Malers Carl Gottfried Pfannschmidt besuchte die Akademien in Berlin und Düsseldorf, wo er Meisterschüler Eduard von Gebhardts war, und setzte seine Studien von 1898 bis 1906 in Rom fort. „Danach freischaffender Maler in Berlin, wurde er 1915 ordentliches Mitglied der dortigen Akademie der Künste, erhielt den Professorentitel und stand seit 1934 einem Meisteratelier vor. Von Gebhardt beeinflußt, wandte er sich der Darstellung religiöser Themen zu. [Er] schuf u. a. das Wandgemälde ‚Speisung der 5000’ in der Düsseldorfer Mattheikirche, die vier großen Mosaiken ‚Anbetung’, ‚Einzug in Jerusalem’, ‚Kreuzigung’ und ‚Bergpredigt’ für die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Berlin sowie die Gesamtausmalung von St. Jakob in Kiel. 1896 wurde er mit dem Großen Staatspreis und 1911 mit dem Ehrenpreis der Stadt Berlin ausgezeichnet“ (DBE)..

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