Alfons Petzold

Petzold, Alfons

Schriftsteller (1882-1923). 2 eigenh. Briefe mit U. Alland und Kitzbühel. Zusammen (1+¾ =) 1¾ SS. auf 4 (= 2 Doppel-)Blatt. Gr.-8vo. Jeweils mit eh. adr. Kuvert. Mit zwei Beilagen (s. u.).
$ 529 / 450 € (33142/BN27933)

An den Schriftsteller Philipp Munk (1892-1920): "Ich erfülle Ihre Bite recht gerne. Leider kann ich dies aber nur zur Hälfte tun. Da mir der Arzt aufs neue das viele Schreiben verboten hat müssen Sie sich schon das Buch kaufen in dem die Skizze 'Einsames Sterben' enthalten ist, ebenso die Gedichtsamlung 'Seltsame Musik['] der eine kurze Biographie vorangesetzt ist. Ich werde meinen Verleger verständigen, daß er Ihnen die Bücher sofort zuschickt [...]" (Br. v. 19. II. 1912 aus Alland; mit kleinen Einrissen im Mittelfalz und einem kleinen Randausriß).

- Der Brief vom 10. I. 1920 aus Kitzbühel mit "Dank für die Widmung Ihres Versbuch[es]". - Alfons Petzold schrieb vor seiner Begegnung mit Joseph Luitpold Stern vorwiegend Couplets und kleinere dramatische Arbeiten, veröffentlichte mit dessen Hilfe 1910 den Gedichtband "Trotz alledem!" und wurde mit seinem Werk zum Wegbereiter der österreichischen sozialistischen Literatur. Mit Freunden gemeinsam gründete Petzold den Ikarus-Bund, veröffentlichte Gedichte in anarchistischen Zeitschriften und war mit Franz Karl Ginzkey befreundet; 1917 übersiedelte er nach Kitzbühel und war hier bis zu seinem Tod als Funktionär der Sozialdemokratischen Partei tätig. - Beiliegend ein Liefer- sowie ein Empfangsschein der Antiquariatsbuchhandlung Brüder Suschitzky..

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Petzold, Alfons

Schriftsteller (1882-1923). "Der schöne Traum". Eigenh. Gedicht (18 Zeilen) mit U. Kitzbühel. 1 S. Gr.-4to.
$ 1,412 / 1.200 € (33143/BN27934)

"O du mein zermartertes Land | O, ihr meine totwunden Brüder und Schwestern | sagt, habt Ihr nicht einmal den Frieden gekannt, | war das nicht noch gestern? | Du Himmerl, jetzt ein Spiegel voll Blut | Ihre Meere, ohne die eilenden Schiffe | Ihr Häuser und Hütten ohne das Lachen | Ihr Kirchen mit dem verschütteten Gott | sagt mir, wann hat euch der Friede verlassen, | war das nicht erst gestern? [...]". - Alfons Petzold schrieb vor seiner Begegnung mit Joseph Luitpold Stern vorwiegend Couplets und kleinere dramatische Arbeiten, veröffentlichte mit dessen Hilfe 1910 den Gedichtband "Trotz alledem!" und wurde mit seinem Werk zum Wegbereiter der österreichischen sozialistischen Literatur.

Mit Freunden gemeinsam gründete Petzold den Ikarus-Bund, veröffentlichte Gedichte in anarchistischen Zeitschriften und war mit Franz Karl Ginzkey befreundet; 1917 übersiedelte er nach Kitzbühel und war hier bis zu seinem Tod als Funktionär der Sozialdemokratischen Partei tätig..

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