Peter Ferdinand Salvator

Peter Ferdinand Salvator

Erzherzog (1874-1948). Eigenh. Namenszug in eigenh. ausgefülltem "Meldezettel für Reisende". O. O. 19.07.1893. 1 S. Kl.-4to.
$ 272 / 250 € (936320/BN936320)

Amtlicher Vordruck zum Beherbergungsnachweis von Reisenden, als der Erzherzog Peter Ferdinand, damals "Zögling der Wr. Neustädter Milit.-Akademie", in Begleitung des "Lakaien Grünner" unterwegs war. - Aufgewachsen im Salzburger Exil der Familie Habsburg-Toskana, durchlief der Sohn Großherzog Ferdinand IV. und Alice von Parmas eine militärische Laufbahn bis zum Feldmarschall. Mitten im Ersten Weltkrieg, im Juni 1915 bat er um seine Demissionierung und wurde, ebenso wie sein Bruder Josef Ferdinand Salvator, beurlaubt.

"General Auffenberg warf ihm in seinen Memoiren vor, durch ungeschicktes Taktieren die Einkesselung der russischen fünften Armee bei Komarow verhindert zu haben" (Hamann, Habsburger, 382). Später doch wieder im Krieg installiert, wurde Peter Ferdinand von Kaiser Karl zum General der Infanterie bestellt und stand u. a. an der Tiroler Westfront im Gefecht. Nach dem Krieg anfänglich mit seiner Familie in der Schweiz domiziliert, kehrten der Erzherzog und seine Familie in den späten dreißiger Jahren nach Österreich zurück, wo ihm eine geringe Ehrenpension bewilligt wurde. - Etwas knittrig und mit kleinen Randläsuren..

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Peter Ferdinand Salvator

Erzherzog (1874-1948). Eigenh. Visitenkarte mit U. O. O. 1 S. Visitkartenformat.
$ 489 / 450 € (936336/BN936336)

An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Dianen's Gunst und Waidmannsheil! für 1894. Herzliche Glückwünsche zum Jahreswechsel". - Aufgewachsen im Salzburger Exil der Familie Habsburg-Toskana, durchlief der Sohn Großherzog Ferdinand IV. und Alice von Parmas eine militärische Laufbahn bis zum Feldmarschall. Mitten im Ersten Weltkrieg, im Juni 1915 bat er um seine Demissionierung und wurde, ebenso wie sein Bruder Josef Ferdinand Salvator, beurlaubt. "General Auffenberg warf ihm in seinen Memoiren vor, durch ungeschicktes Taktieren die Einkesselung der russischen fünften Armee bei Komarow verhindert zu haben" (Hamann, Habsburger, 382).

Später doch wieder im Krieg installiert, wurde Peter Ferdinand von Kaiser Karl zum General der Infanterie bestellt und stand u. a. an der Tiroler Westfront im Gefecht. Nach dem Krieg anfänglich mit seiner Familie in der Schweiz domiziliert, kehrten der Erzherzog und seine Familie in den späten dreißiger Jahren nach Österreich zurück, wo ihm eine geringe Ehrenpension bewilligt wurde..

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