Josef Pembaur

Pembaur, Josef

Pianist und Komponist (1875–1950). Eigenh. Postkarte mit U. [Poststempel: Bad Gastein]. 1/2 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse.
$ 163 / 150 € (63031)

Dankt Josef Wesely für Geburtstagswünsche. - Seit 1875 leitete Pembaur die Musikschule des Innsbrucker Musikvereins, später auch die Innsbrucker Liedertafel, den akademischen Gesangverein und den Tiroler Sängerbund. 1883 wurde er zum akademischen Musikdirektor ernannt. Als Pädagoge, Dirigent, Chorleiter und Komponist bestimmte er fast vier Jahrzehnte lang das Musikleben in Innsbruck.

buy now

Pembaur, Josef

österreichischer Pianist und Komponist. (1875-1950). Programm mit eigenh. Unterschrift. Aachen. 4to. 1 p. Gebräunt.
$ 195 / 180 € (93033)

Eigenh. Unterschrift mit Namenszug auf dem Programm im Städtischen Konzerthaus Aachen. Gespielt wurden von Pembaur an diesem Kammermusik-Abend Beethoven, Schubert und Chopin. Der Sohn des Dirigenten und Pianisten Josef Pembaur d. Ä. (1848 1923) studierte bei Ludwig Thuille und trat bald nach seiner Abschlussprüfung 1896 eine Stelle an der Königlichen Musikschule in München an. Bis 1921 absolvierte er, nach weiteren Studien bei Alfred Reisenauer in Leipzig, auch zahlreiche Konzertreisen. 1919 erschien sein Werk „Von der Poesie des Klavierspiels“.

Im gleichen Jahr nahm er acht Klavierstücke für das Reproduktionsklavier Welte-Mignon auf, darunter zwei Kompositionen seines Vaters, vermutlich seine frühesten Aufnahmen. Joseph Pembaur setzte auch mit „Das klagende Lied“ Akzente. Es beruht auf einem Gedicht von Martin Greif (1839-1919), der vornehmlich durch sein Trauerspiel „Agnes Bernauer“ im Gedächtnis blieb. In diesem Melodram, an dessen Beginn ein sehr eingängiges musikalisches Thema steht, kommt neben dem Klavier eine Flöte zum Einsatz. Denn in der Handlung spielt ein kleiner menschlicher Knochen eine wichtige Rolle, der einer Flöte gleich von selbst zu singen ansetzt und die unheimliche Geschichte vom Geschwistermord berichtet. Die hat mehrere Quellen, bei den Brüdern Grimm genauso wie bei Ludwig Bechstein. Mal erschlägt ein Bruder den anderen, mal ein Prinz die schwesterliche Prinzessin. Gustav Mahler hat mit demselben Titel wie Pembaur seine frühe Kantate geschaffen. Im Melodram kommt die Prinzessin durch den Bruder zu Tode. Pachl nimmt die Dramatik des Geschehens in seine Interpretation wirkungsvoll auf. Wie im Fluge vergehen die knapp zwanzig Minuten. Überhaupt beruht die Wirkung aller Melodram darauf, dass Geschichten erzählt werden..

buy now

Pembaur, Josef

österreichischer Pianist und Komponist. (1875-1950). Eigenhändige Postkarte mit Unterschrift. München 18.9.1929. Quer-8vo. 1 p. Bleistift. Gelocht.
$ 271 / 250 € (93046)

An den Oberinspektor des städtischen Musikdirektion in Aachen: „Klischee u. Kritiken gehen gleichzeitig an Sie ab. Spiele Blüthner ganz ergebenst.“ - Beiliegt: 1 Postkarte seiner Gatin an denselben Adressaten. Der Sohn des Dirigenten und Pianisten Josef Pembaur d. Ä. (1848 1923) studierte bei Ludwig Thuille und trat bald nach seiner Abschlussprüfung 1896 eine Stelle an der Königlichen Musikschule in München an. Bis 1921 absolvierte er, nach weiteren Studien bei Alfred Reisenauer in Leipzig, auch zahlreiche Konzertreisen.

1919 erschien sein Werk „Von der Poesie des Klavierspiels“. Im gleichen Jahr nahm er acht Klavierstücke für das Reproduktionsklavier Welte-Mignon auf, darunter zwei Kompositionen seines Vaters, vermutlich seine frühesten Aufnahmen. Joseph Pembaur setzte auch mit „Das klagende Lied“ Akzente. Es beruht auf einem Gedicht von Martin Greif (1839-1919), der vornehmlich durch sein Trauerspiel „Agnes Bernauer“ im Gedächtnis blieb. In diesem Melodram, an dessen Beginn ein sehr eingängiges musikalisches Thema steht, kommt neben dem Klavier eine Flöte zum Einsatz. Denn in der Handlung spielt ein kleiner menschlicher Knochen eine wichtige Rolle, der einer Flöte gleich von selbst zu singen ansetzt und die unheimliche Geschichte vom Geschwistermord berichtet. Die hat mehrere Quellen, bei den Brüdern Grimm genauso wie bei Ludwig Bechstein. Mal erschlägt ein Bruder den anderen, mal ein Prinz die schwesterliche Prinzessin. Gustav Mahler hat mit demselben Titel wie Pembaur seine frühe Kantate geschaffen. Im Melodram kommt die Prinzessin durch den Bruder zu Tode. Pachl nimmt die Dramatik des Geschehens in seine Interpretation wirkungsvoll auf. Wie im Fluge vergehen die knapp zwanzig Minuten. Überhaupt beruht die Wirkung aller Melodram darauf, dass Geschichten erzählt werden..

buy now

sold

 
Pembaur, Josef

Eigenhändige Postkarte mit Unterschrift.
Autograph ist nicht mehr verfügbar


Pembaur, Josef

Eigenh. Brief mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar