Max Pechstein

Pechstein, Max

Maler und Graphiker (1881-1955). Large and fine executed ink drawing of a naked woman in profile. O. O. 1 S. Folio. Kleinere Randschäden und Montagespuren.
$ 11,551 / 9.500 € (44442)

Weiblicher Akt im Profil, sitzend.

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Pechstein, Max

deutscher Maler, Grafiker und zeitweise Mitglied der Künstlervereinigung „Brücke“ (1881-1955). 2 eigenh. Briefe mit Unterschrift und 1 eigenh. Postkarte mit Unterschrift. Berlin. 4to. und quer-8vo. 3 pp. Gelocht. 2 Schreiben mit Eingangsstempel.
$ 3,405 / 2.800 € (80422)

Briefwechsel zwischen Max Pechstein und der Geschäftsstelle des Münchner „Haus der Kunst“. Beiliegend die Durchschläge der Gegenbriefe eines Herrn Neumann. Der Briefwechsel von September bis November 1952 handelt von der Beschädigung eines Bildes Pechsteins während der „Grosse Kunstausstellung München 1952“, sowie dem vorübergehenden Verschwinden des Bildes „Hafen in Leba“, das das Haus der Kunst versehentlich „Hafen in Seba“ nennt. Neumann schreibt an Pechstein: „Sehr geehrter Herr Professor, zu unserem Bedauern müssen wir Ihnen heute von einem unerfreulichen Vorkommnis in unserer Ausstellung berichten.

Von unbekannter Hand wurde vor einigen Tagen eine Reihe von Bildern aus unserer Ausstellung beschädigt; darunter auch Ihr Aquarell „Nebel am Fluss“. Mit einem scharfen, kantigen Gegenstand wurden zwei grosse Ritzer durch das Aquarell gezogen, dabei das Papier teilweise durchschnitten und auf gerissen. Nach Meinung unseres geschickten Restaurators ist hierbei kaum mehr was zu retten. Das Aquarell war mit DM 300.-- (Verkaufswert) versichert [...]“ Pechstein antwortet: „Mit vielen Bedauern habe ich Kenntnis genommen von der Schweinerei, welcher mein Aquarell zum Opfer gefallen ist. [...]“ Max Pechstein war Teil der Neuen Gruppe, zu der auch Max Beckmann, Karl Schmidt-Rottluff, Karl Hofer und Willi Baumeister. Erich Heckel, Ernst Wilhelm Nay und Emil Schumacher gehörten. Aufgrund der Erfahrungen mit dem staatlich gelenktem Kunstbetrieb im Dritten Reich, ergriff die Neue Gruppe die Initiative und schloss sich 1949 mit der Münchener Secession und der Neuen Münchner Künstlergenossenschaft zunächst in der „Ausstellungsleitung Haus der Kunst München" zusammen. In den folgenden 37 Jahren hat die Ausstellungsleitung mit Direktor Peter A. Ade das Haus der Kunst zu einem international bekannten Ausstellungsort der modernen, zeitgenössischen Kunst gemacht. Max Pechstein gilt als einer der bedeutendsten Vertreter des deutschen Expressionismus, der heute besonders mit seiner Mitgliedschaft in der Künstlergruppe Brücke assoziiert wird. Pechstein stieß im Frühling 1906, als erfolgreicher Absolvent der Akademie, zu der im Vorjahr von Kirchner, Heckel, Schmidt-Rottluff und Bleyl gegründeten Künstlergruppe. Innerhalb weniger Jahre entwickelte er sich zum ‚Liebkind der Presse’ (Emil Nolde) und wurde von Franz Marc Ende 1911 als „kleiner Napoleon der Berliner Künstlerschaft“ bestaunt. 1912 kam es zum Bruch Bruch mit der Brücke. Im Jahr 1937 wurde er aus der Akademie ausgeschlossen. Im Juli desselben Jahres wurden 16 seiner Bilder in der NS-Ausstellung Entartete Kunst diffamiert und 326 seiner Werke konfisziert. 1944 verbrannte ein großer Teil seiner Werke durch Kriegseinwirkungen. 1945 wurde Pechstein zum Professor an der Universität der Künste Berlin ernannt..

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Pechstein, Max

deutscher Maler, Grafiker und zeitweise Mitglied der Künstlervereinigung „Brücke“ (1881-1955). 2 eigenh. Briefe mit Unterschrift. Berlin. 4to. 1 p. 8vo. 1 p. Gelocht. Mit Eingangsstempel. 1 Schreiben stärker gebräunt.
$ 2,189 / 1.800 € (80518)

Briefwechsel zwischen Max Pechstein und der Geschäftsstelle des Münchner „Haus der Kunst“. Beiliegend die Durchschläge des Haus des Kunst. Der Briefwechsel zeigt eindrucksvoll die Abwicklung des Verkaufs eines Bildes von Max Pechstein. Die Ausstellungsleitung bittet um eine Antwort auf ein Kaufangebot für das Bild „Boot bei aufgehender Sonne“, für das der Interessent 1500 Mark geboten hatte. „Leider haben wir bis heute keinen Bescheid von Ihnen erhalten. Da wir fürchten, daß der Kunde durch das Warten die Lust am Kauf des Bildes verliert, wären wir Ihnen sehr verbunden, wenn Sie uns umgehend Bescheid geben.“ Letztlich geht das Bild für DM 1.600,-- an den Kunden, wie aus dem Schreiben vom 26.

September zu entnehmen ist: „Somit haben wir die ausstehende Differenz der Hälfte der Provision wett gemacht, wie es Ihre Frau Gemahlin in unserem freundlichen Gespräch vorschlug.“ Pechstein antwortet am 4. Oktober: „Danke Ihnen bestens für Ihre erfreuliche Mitteilung, dass der Verkauf meiner Arbeit ,Boot bei untergehender Sonne’ getätigt ist. Jetzt muss ich Sie aber noch darauf aufmerksam machen, dass ich inzwischen an die Fa. Hanfstangl das Recht zu einer farbigen Reproduktion des Bildes verkauft habe, Ich muss Sie daher bitten, das Bild nach Schluss der Ausstellung der Fa. Hanfstangl für 1 oder 2 Tage zu überlassen, damit in deren Atelier die notwendigen Aufnahmen gemacht werden können. [...]“ Am 20. Oktober einigen sich das „Haus der Kunst“ und Max Pechstein schließlich über die Abwicklung der Bezahlung. „Betreffs Ihrer Anfrage, wie ich den Betrag erhalten möchte, so bitte ich Sie mir denselben durch die Post zuzusenden.“ Max Pechstein gilt als einer der bedeutendsten Vertreter des deutschen Expressionismus, der heute besonders mit seiner Mitgliedschaft in der Künstlergruppe Brücke assoziiert wird. Pechstein stieß im Frühling 1906, als erfolgreicher Absolvent der Akademie, zu der im Vorjahr von Kirchner, Heckel, Schmidt-Rottluff und Bleyl gegründeten Künstlergruppe. Innerhalb weniger Jahre entwickelte er sich zum ‚Liebkind der Presse’ (Emil Nolde) und wurde von Franz Marc Ende 1911 als „kleiner Napoleon der Berliner Künstlerschaft“ bestaunt. 1912 kam es zum Bruch Bruch mit der Brücke. Im Jahr 1937 wurde er aus der Akademie ausgeschlossen. Im Juli desselben Jahres wurden 16 seiner Bilder in der NS-Ausstellung Entartete Kunst diffamiert und 326 seiner Werke konfisziert. 1944 verbrannte ein großer Teil seiner Werke durch Kriegseinwirkungen. 1945 wurde Pechstein zum Professor an der Universität der Künste Berlin ernannt..

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Pechstein, Max

bedeutender deutscher Maler, Grafiker und zeitweise Mitglied der Künstlervereinigung „Brücke“ (1881-1955). Ms. Brief mit Unterschrift. Berlin. Quer-8vo. 1 p. Gelocht.
$ 730 / 600 € (80661)

An Herrn Neumann mit der Annahme eines Angebots für ein Bild. „Ich nehme dass [!] Angebot 5500 an. Gleichzeitig, wollte ich daran erinnern, das [!] doch immer noch vom vergangenen Jahr die Zeichnung Steinträger dort ist. […]“ Hermann Max Pechstein war ein bedeutender deutscher Maler, Grafiker und zeitweise Mitglied der Künstlervereinigung „Brücke“. Pechstein war ein Vertreter des deutschen Expressionismus. Er schuf vor allem Figurenbilder, teilweise mit exotischen Motiven von den Palauinseln, Stillleben sowie Landschaften (u. a.

vom Lebasee in Hinterpommern) und von der Kurischen Nehrung, wo er die Künstlerkolonie Nidden während seiner mehrmonatigen Aufenthalte zwischen 1909 und 1939 maßgeblich beeinflusste..

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Pechstein, Max

bedeutender deutscher Maler, Grafiker und zeitweise Mitglied der Künstlervereinigung „Brücke“ (1881-1955). Eigenh. Postkarte mit Unterschrift. Berlin. Quer-8vo. 1 p. Gelocht. Mit Eingangsstempel.
$ 730 / 600 € (80672)

„Ich bestätige Ihnen hiermit meine Teilnahme an der Ausstellung.“ Pechstein war ein Vertreter des deutschen Expressionismus. Er schuf vor allem Figurenbilder, teilweise mit exotischen Motiven von den Palauinseln, Stillleben sowie Landschaften (u. a. vom Lebasee in Hinterpommern) und von der Kurischen Nehrung, wo er die Künstlerkolonie Nidden während seiner mehrmonatigen Aufenthalte zwischen 1909 und 1939 maßgeblich beeinflusste.

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Pechstein, Max

bedeutender deutscher Maler, Grafiker und zeitweise Mitglied der Künstlervereinigung „Brücke“ (1881-1955). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Berlin. 4to. 1 p.
$ 973 / 800 € (81175)

An einen Herrn Neumann wegen einer Ausstellung: „[…] Danke Ihnen bestens für die erfreuliche Mitteilung des Verkaufes meines Bildes ,Sonne am Ostseestrand’ Selbstverständlich erkläre ich mich einverstanden mit der Reduzierung von 50M. für den Rahmen, welchen ich Sie bitte aufzuheben für die kommende Ausstellung. Bitten wollte ich Sie noch mir den Namen des Käufers meiner Arbeit mitzuteilen, damit ich weiss in welche Hände meine Arbeit gelangt ist. […]“

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Pechstein, Max

Maler und Graphiker (1881-1955). 2 autograph letters signed ("HMPechstein" and "Max Pechstein"). Berlin. Zusammen 3 SS. auf 2 Bll. Gr.-4to.
$ 10,335 / 8.500 € (47585/BN32246)

Comprehensive letters to the German artist Irmgard Hasenbach-Tavolato (née Seeling, 1899-1978), on the loss of his work (1948) and an exhibition (1952): "At least life is saved, although everything else is lost. What hurts me most, is the loss of my work, whole periods from 1905 onwards were smashed, a vast number of drawings irretrievably lost [...]" (Berlin, 31. III. 1948). - "Luckily all this fuss is now behind me. It proved very difficult to assemble all the necessary pictures for the exhibition, for most of my work has been lost.

During the three weeks of the exhibition there were more than 6000 visitors, but nothing sold, not a single sheet - the people need their money for the bare necessities of life [...]" (15. III. 1952)..

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Pechstein, Max

Maler und Graphiker (1881-1955). Autograph letter signed. Berlin. 2¾ SS. auf Doppelblatt. Gr.-4to.
$ 4,256 / 3.500 € (61072/BN45181)

Comprehensive letter to the German artist Irmgard Hasenbach-Tavolato (née Seeling, 1899-1978), on financial worries: "Now, after my return to Berlin, I have learned of many things which also concern myself and which make it necessary for me to decide how I shall plan my further life so as to take care of myself and my family, for this I can no longer do by working as a painter [...] Is it possible that I exhibit in Italy, and may I sell my works, should someone wish to buy them? My savings would last for a little while, as I would be staying at a cheap fishing village. Here, my very existence consumes everything! and I can see when I will have reached the end [...]".

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Pechstein, Max

3 e. Briefe mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Max Pechstein (1881–1955), German painter and printmaker. 3 autograph letters signed („Max“). Berlin, 1917, 1920, and 1933. Altogether 7 pp. on 6 ff. (Oblong) large 4°. With 3 autogr. envelopes, 1 letter with a nearly full-page hand drawing. – Amicable letters to the painter Alex Gerbig (1878–1948), who, like Pechstein, belonged to the entourage of „Die Brücke“. In his letter written during Word War I, Pechstein sadly recognizes that peace seems to be further away than ever before. The letter from March 7, 1920, speaks from his latest plans, and the letter from December 27, 1933, comprises a nearly full-page hand drawing, presumably a portrait of his son Max (b. 1926). „Beginning in 1933, Pechstein was vilified by the Nazis because of his art. 326 of his paintings were removed from German museums. 16 of his works were displayed in the Entartete Kunst (Degenerate Art) exhibition of 1937. During this time, Pechstein went into seclusion in rural Pomerania.“ (Wikipedia). Here in this letter, he deplores the various defamations against his person, namely the battue by „Heckel, Schmidt-Rottluff, Nolde and their followers“ (transl.).


Pechstein, Max

Eigenh. Manuskript mit U. ("HMPechstein").
Autograph ist nicht mehr verfügbar

A fine manuscript on the importance of Dürer's artistic creativity for the present: "[...] Something in Dürer's work is strange and incomprehensible to us because we do not feel the embellishment of the Renaissance. But nevertheless his works, in which he had repressed the style of his time, have such a strong effect on us [...]" (transl. from the German original).