Rudolf Paulsen

Paulsen, Rudolf

Schriftsteller (1883–1966). Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D. 1 S. Qu.-32mo.
$ 84 / 80 € (16914)

Rudolf Paulsen (1883–1966), Schriftsteller. Albumblatt mit e. U. O. O. u. D. 1 S. Qu.-32°. – Der Sohn des Pädagogen und Philosophen Friedrich Paulsen „lebte seit 1911 als freier Schriftsteller in Berlin. 1904–14 gehörte Paulsen dem Charon-Kreis an [und] schrieb unter dem Einfluß von dessen Gründer Otto zur Linde, dem er 1912 eine Biographie widmete, erste Gedichte (u. a. ‚Lieder aus Licht und Liebe’, 1912). [Er] setzte sich besonders mit Friedrich Nietzsche auseinander und verfaßte zahlreiche Essays, die durch Religiosität und einen kosmischen Licht- und Lebenskult geprägt sind (u.

a. ‚Aufruf an den Engel’, 1927), aber auch den ‚Mythos’-Auffassungen des deutschen Faschismus nahestanden (u. a. ‚Vergangenheit und Ahnung’, 1942). 1931 trat er in die NSDAP und die SA ein“ (DBE). – Beiliegend ein gedr. Verlagszettel des Verlags Hermann Meister (Heidelberg)..

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