Wilhelm Ostwald

Ostwald, Wilhelm

Chemiker, Nobelpreisträger und Philosoph (1853–1932). Eigenh. Albumblatt mit U. („WOstwald“). Bern. 3 Zeilen. Kl.-4to.
$ 1,228 / 1.200 € (19637)

Wilhelm Ostwald (1853–1932), Chemiker, Nobelpreisträger und Philosoph. E. Albumblatt mit U. („WOstwald“). Bern, 10. September 1910 oder 1911. 3 Zeilen. Kl.-4°. – „Das Dissipationsgesetz der Energie ist die physische Grundlage der Ethik“. – Wilhelm Ostwald hatte 1909 den Nobelpreis für Chemie erhalten „als Anerkennung für seine Arbeiten über die Katalyse sowie für seine grundlegenden Untersuchungen über chemische Gleichgewichtsverhältnisse und Reaktionsgeschwindigkeiten“.

– Darunter drei weitere e. Autographen mit U.: I: Arthur Drews (1865–1935), Philosoph. „Nicht das Historische, das Metaphysische macht uns selig (Fichte)“ (dat. Bern, 6. Oktober 1910). – II: Max Maurenbrecher (1876–1930), evangelischer Theologe, Politiker und Publizist. „Die Metaphysik hat von je die Menschen gespalten und verfeindet; nur die unmetaphysische Ethik kann sie vereinen“ (dat. Zürich, 5. Februar 1911). – III: Cäsar Flaischlen (1864–1920), Schriftsteller. „Die Ferne reift nur, was die Nähe sät“ (dat. 20. September 1913; auf einem alt montierten separaten Blatt; etwas gebräunt und mit kleinen Tintenwischern). – Das ganze Ensemble etwas angestaubt und knittrig sowie mit kleinen Randläsuren; beidseitig mit einer kleinen Numerierung am oberen Blattrand..

buy now

Ostwald, Wilhelm

deutsch-baltischer Chemiker und Philosoph. Er gilt als einer der Begründer der Physikalischen Chemie und lehrte an der Universität Leipzig (1853-1932). Eigenh. Postkarte m. U. Leipzig. Quer-8vo. 1 p.
$ 307 / 300 € (79919)

An die Verlagsanstalt Bruckmann in München: „[…] Gute photographische Aufnahmen von mir hat Hr. Perschen hier hergestellt. Ferner wird in nächster zeit von einem hervorragenden Portraitmaler hier ein Bildnis hergestellt werden, das voraussichtlich Ihrem Zweck am besten entsprechen wird […]“ - Ostwald erhielt 1909 den Nobelpreis für Chemie für seine Arbeiten über die Katalyse sowie seine Untersuchungen über Gleichgewichtsverhältnisse und Reaktionsgeschwindigkeiten.

buy now

Ostwald, Wilhelm

Chemiker und Philosoph (1853-1932). Eigenhändige Sentenz mit U. O. O. u. D. 1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm).
$ 870 / 850 € (84954/BN55494)

"Deutschlands Zukunft liegt in der Wissenschaft. Diese ist von allen Werken des Geistes das höchste und dauerhafteste, und die Deutschen sind vor allen anderen Völkern für die Pflege der Wissenschaft begabt. Nur müssen wir uns hüten, Scholastik mit wahrer Wissenschaft zu verwechseln [...]". - Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben.

- Während des ersten Weltkriegs, abgeschnitten von der Fachwelt, beschäftigte sich der Chemie-Nobelpreisträger Wilhelm Ostwald mit Farbstudien, die er in seinem eigenen Verlag "UNESMA" publizierte. Erst 1927 erfolgte die Anbindung seines Labors und der Wohngebäude an den örtlichen Energieversorger; etwa zeitgleich veröffentlichte Ostwald auch seine Selbstbiographie "Lebenslinien". In Ostwalds "Annalen der Naturphilosophie" erschien 1921 der Erstdruck von Wittgensteins "Tractatus logico-philosophicus"..

buy now