Wolfgang von Oettingen

Oettingen, Wolfgang von

Kunsthistoriker (1859–1943). Dankschreiben mit eigenh. U. („Dr. WvOettingen“). Weimar. 1 S. 4to.
$ 239 / 220 € (18003)

Wolfgang von Oettingen (1859–1943), Kunsthistoriker. Dankschreiben mit e. U. („Dr. WvOettingen“). Weimar, 13. Dezember 1911. 1 S. 4°. – Dankt einem namentlich nicht genannten Adressaten kraft seines Amtes als Direktor des Goethe- und Schiller-Archivs für die „literarische Gabe: Hessische Chronik 1. Jahrgang Heft 1“. – Wolfgang von Oettingen war nach einem Studium der Kunstgeschichte in Straßburg, Berlin und Leipzig als Volontär am Kupferstichkabinett in Berlin tätig und habilitierte sich 1888 für neuere Kunstgeschichte.

1892 folgte er einem Ruf als Professor der Kunst- und Literaturgeschichte an die Kunstakademie in Düsseldorf, war von 1897 bis 1905 erster ständiger Sekretär der Preußischen Akademie der Künste in Berlin und wurde 1905 zum Geheimen Regierungsrat ernannt; 1909 wurde er Direktor des Goethe-Nationalmuseums in Weimar, 1911 bis 18 zugleich Direktor des Goethe- und Schiller-Archivs. – Mit kleinen Randläsuren; im linken Rand gelocht (keine Textberührung)..

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Oettingen, Wolfgang von

Kunsthistoriker (1859–1943). Eigenh. Brief mit U. München. 3 SS. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 163 / 150 € (8344)

Wolfgang von Oettingen (1859–1943), Kunsthistoriker. E. Brief mit U. München, 31. Dezember 1883. 3 Seiten auf Doppelblatt. 8°. – An den namentlich nicht genannten Museumsdirektor, Regierungsrat und Schriftsteller August Schricker (1838–1912): „Auf Ihren freundlichen Brief hin ging ich gleich heute ins Kupferstichkabinet[t], wo in der That der Stich nach dem Bilde (2 Amoretten über dem Wagen, im Wasser 2 Nymphen mit einer Muschel, an das Gewand der Proserpina eine Knieende, mit umgestürztem Blumenkorb, angeklammert, Athene, Aphrodit und eine 3.

Göttin lebhaft bewegt) als No. 30463 und No. 281 der Mappe ‚Rubens-Mythologie’ sich befindet [...] Man sagte mir, der Stich sei selten; vom Preise wußte man nichts; ich suchte in den Handlungen vergeblich nach ihm; doch soll ich bis Freitag erfahren, ob Gutekunst in Stuttgart (der hier einen Kunsthändler Bruder hat) ihn nicht besitzt. – Freitag ist das Cabinet wieder geöffnet; habe ich dann nicht Nachricht von einem Exemplar, so lasse ich nach Ihrem Wunsch den Stich photographieren [...]“. – Oettingen war nach einem Studium der Kunstgeschichte in Straßburg, Berlin und Leipzig als Volontär am Kupferstichkabinett in Berlin tätig und habilitierte sich 1888 für neuere Kunstgeschichte. 1892 folgte er einem Ruf als Professor der Kunst- und Literaturgeschichte an die Kunstakademie in Düsseldorf, war von 1897 bis 1905 erster ständiger Sekretär der Preußischen Akademie der Künste in Berlin und wurde 1905 zum Geheimen Regierungsrat ernannt; 1909 wurde er Direktor des Goethe-Nationalmuseums in Weimar, 1911 bis 18 zugleich Direktor des Goethe- und Schiller-Archivs. – August Schricker war als Geistlicher in Bayern und hernach als Redakteur der „Schwäbischen Volkszeitung“ tätig, gründete die „Sonntagsblätter der deutschen Partei und gab die illustrierte Wochenschrift „Kriegszeitung“ heraus; zudem war Schricker Senatssekretär der Universität Straßburg. – Mit alten, unbed. Montagespuren sowie einigen wohl a. d. Hand des Adressaten stammenden Notizen in Bleistift..

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