Wilhelm Oechsli

Oechsli, Wilhelm

Historiker (1851–1919). Eigenh. Briefkarte mit U. („W. Oechsli“). Zürich. 1¾ SS. Qu.-8vo.
$ 212 / 180 € (21801)

Wilhelm Oechsli (1851–1919), Historiker. E. Briefkarte mit U. („W. Oechsli“). Zürich, 29. Juni 1916. 1¾ SS. Qu.-8°. – An einen namentlich nicht genannten Adressaten: „Empfangen Sie für die freundliche Übersendung Ihres Gedenkblatts zum 100. Geburtstag Herrn Tschudis meinen besten Dank. Sie wissen vermutlich, daß ich mit Sal[omon?] Vögelin, G[eorg] von Wyss, Schulte u. a. die ältesten Tschudiurkunden nicht für echt halte. Das hindert mich aber nicht, der Familie Tschudi bzw. ihren hervorragenden Vertretern alle Ehre zu erweisen.

Wie ich nach den wirklichen Urkunden die Geschichte der Familie bis ins 13. Jahrh. zurückverfolge, zeigt Ihnen mein Artikel ‚Gilg Tschudi’ in der Allgem. Deutschen Biographie’ [...]“. – Wilhelm Oechsli unterrichtete von 1887 bis 1919 als erster Professor für Schweizer Geschichte am Eidgenössischen Polytechnikum, ab 1893 dann auch an der Universität Zürich. „Zu seinen wichtigsten historischen Arbeiten gehören zum einen ‚Die Anfänge der Eidgenossenschaft’, erschienen 1891 als offizielle Denkschrift zum 600jährigen Bestehen der Schweiz; zum andern der erste Teil der Festschrift zum 50jährigen Bestehen des Eidgenössischen Polytechnikums 1905 mit dem Titel: ‚Geschichte der Gründung des Eidg. Polytechnikums mit einer Übersicht seiner Entwicklung 1855–1905’. Zum dritten sei die ‚Geschichte der Schweiz im neunzehnten Jahrhundert’ (2 Bde. 1903/1913) erwähnt“ (www.library.ethz.ch). – Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf..

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