Henriette Fürstin von Odescalchi

Odescalchi, Henriette Fürstin von

geb. Gräfin Zichy-Ferraris (1800-1852). Tagebuch. 7 Bände. Wien u. a. O. Zusammen rund 1500 SS. mit einigen Zeichnungen im Text sowie einigen montierten Zeitungsausschnitten und einliegenden Briefen. Nicht uniform gebundene Lederbände der Zeit. 8vo.
$ 9,526 / 8.500 € (74362/BN48407)

Ausführliches und inhaltsreiches Tagebuch der seit 1831 mit Fürst Vinzenz (Innozenz) Odescalchi vermählten Gräfin Zichy, der Schwägerin von Staatskanzler Metternich, der seit 1831 mit ihrer Schwester Melanie verheiratet war. Henriette, eine von drei Töchtern von Feldmarschallleutnant Franz Graf Zichy-Ferraris, "war Vorsteherin der Gesellschaft adeliger Frauen zur Beförderung des Guten und Nützlichen zu einer Zeit, wo die vornehmen Damen noch uneigennützig humane Zwecke förderten, und nicht wie jetzt als Repräsentantinnen weiblichen Streberthums selbst nichts thun, sondern die Geschäfte solcher Vereine durch 'Stützen' besorgen lassen" (Wurzbach LX, 7).

Ihr auf Französisch verfasstes Tagebuch umfasst in sieben Bänden die Jahre 1824, 1838, 1839, 1840, 1849, 1850 und 1851. - Einbände etwas beschabt und bestoßen. Beiliegend 25 eh. Briefe mit U. der Gräfin Maloine Erdödy an Graf János Palffy aus den Jahren 1854 bis 1868 (8vo und 4to, in Sammelalbum. Lederband der Zeit mit Rückentitel, Metallapplikation am Deckel "Maloine Erdödy", etwas berieben und leicht fleckig. 4to)..

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