Siegfried Ochs

Ochs, Siegfried

Dirigent und Komponist (1858–1929). Eigenh. Brief mit U. („S. Ochs“). Berlin. 1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert.
$ 164 / 150 € (18391)

Siegfried Ochs (1858–1929), Dirigent und Komponist. E. Brief mit U. („S. Ochs“). Berlin, 4. Oktober 1879. 1 S. auf Doppelblatt. 8°. Mit e. adr. Kuvert. – An Frl. Theo von Hessert: „Leider sind die drei beifolgenden Monogramme die einzigen, die ich noch habe; wo die Andern hingekommen sind, weiß ich nicht; ich hätte Ihnen so gern mehr geschickt, aber ich habe Alles durchsucht und umgeräumt, ohne die Andren zu entdecken [...]“. – Siegfried Ochs gründete 1882 in Berlin den Siegfried Ochs’schen Gesangverein, der aufgrund der Zusammenarbeit mit dem gleichzeitig gegründeten Philharmonischen Orchester 1888 in Philharmonischer Chor umbenannt wurde.

Er selbst dirigierte u. a. erstmals Bachs „Matthäuspassion“ ohne Kürzungen und leitete die Erstaufführungen von Werken Bruckners, Hugo Wolfs und Max Regers. Sein kompositorisches Schaffen umfaßt Lieder, Duette, Klavierstücke und die komische Oper „Im Namen des Gesetzes“ (1888). – Auf Briefpapier mit gepr. Monogramm; etwas angestaubt; ohne die erwähnten Beilagen..

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Ochs, Siegfried

Dirigent und Komponist (1858–1929). 2 eigenh. Briefe mit U. Berlin. Zusammen (4+2=) 6 SS. auf 4 (= 2 Doppel)Blatt. 8vo.
$ 327 / 300 € (18393)

Siegfried Ochs (1858–1929), Dirigent und Komponist. 2 e. Briefe mit U. Berlin, 1909 und 1910. Zusammen (4+2=) 6 SS. auf 4 (= 2 Doppel)Blatt. 8°. – An eine Frau Lees: „[...] Wir üben ein ganz neues, noch nie aufgeführtes Werk, eine ‚Deutsche Messe’, von einem völlig unbekannten Komponisten, namens Taubmann. Die Musik ist sehr großartig; aber das Schwierigste, was je ein Mensch geschrieben hat. Darum werden die Proben sehr anstrengend und es wird viel zu korrigieren sein [...]“ (Br.

v. 30. Dezember 1909). Der „völlig unbekannte“ Komponist war so unbekannt nun aber wieder auch nicht, wirkte Otto Taubmann (1859–1929) doch als Komponist, Dirigent, Musikpädagoge und Chorleiter in Ludwigshafen und Berlin, wo er später auch als Musikkritiker des „Börsen-Courier“ tätig war und von 1902 bis 1925 an der Musikhochschule lehrte. Zu seinem Werk zählt u. a. das Chordrama „Sängerweihe“ (1904), die Oper „Porcia“ (1916) sowie eine Symphonie, ein Streichquartett und Volkalwerke. – Der Br. v. 10. Januar 1910 betr. eines Probenbesuchs. – Siegfried Ochs gründete 1882 in Berlin den Siegfried Ochs’schen Gesangverein, der aufgrund der Zusammenarbeit mit dem gleichzeitig gegründeten Philharmonischen Orchester 1888 in Philharmonischer Chor umbenannt wurde. Er selbst dirigierte u. a. erstmals Bachs „Matthäuspassion“ ohne Kürzungen und leitete die Erstaufführungen von Werken Bruckners, Hugo Wolfs und Max Regers. Sein kompositorisches Schaffen umfaßt Lieder, Duette, Klavierstücke und die komische Oper „Im Namen des Gesetzes“ (1888). – Auf Briefpapier mit gedr. Adresse, einer zudem mit kleiner Vignette. – Leichte Gebrauchsspuren..

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Ochs, Siegfried

Dirigent und Komponist (1858–1929). Eigenh. Brief mit U. Berlin. 3 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. Beiliegend eh. adr. Umschlag.
$ 196 / 180 € (72515)

An Wolfgang Goetz (1885-1995): „Dieser Brief nimmt spät, viel zu spät für mein Empfinden, den Weg zu Ihnen. Der Grund dafür liegt nicht, wie es schienen könnte, in einer Nachlässigkeit meinerseits oder gar darin, dass ich nicht fühlte, wie mich Ihre so gütigen Glückwünsche freuen und ehren müssen, sondern gerade das Gegenteil ist die Ursache der Verzögerung. Unter den rund vierzehnhundert mir zum 19. April gewidmeten Zuschriften habe ich davon etwa hundertundfünfzig zurückgelegt, um sie persönlich, nicht nur der Form nach, zu beantworten […]“.

- Siegfried Ochs gründete 1882 in Berlin den Siegfried Ochs’schen Gesangverein, der aufgrund der Zusammenarbeit mit dem gleichzeitig gegründeten Philharmonischen Orchester 1888 in Philharmonischer Chor umbenannt wurde. Er selbst dirigierte u. a. erstmals Bachs „Matthäuspassion“ ohne Kürzungen und leitete die Erstaufführungen von Werken Bruckners, Hugo Wolfs und Max Regers. Sein kompositorisches Schaffen umfaßt Lieder, Duette, Klavierstücke und die komische Oper „Im Namen des Gesetzes“ (1888)..

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Ochs, Siegfried

Dirigent und Komponist (1858-1929). Eigenh. Brief mit U. Berlin. 1½ SS. 8vo.
$ 196 / 180 € (934496/BN934496)

"Herzlichen Dank für die freundliche Übersendung des Programms, das ich Ihnen im Original wieder zusende. Die wenigen, mit roter Tinte vermerkten Punkte bedeuten nur, dass vielleicht hie und da ein etwas anderer Ausdruck gewählt werden könnte. Ich vermute, dass Bezeichnungen wie z. B. ‚erstklassig' von Herrn Dr. Willmar herrühren. Sie haben das vielleicht übersehen. Außerdem meine ich, man sollte grundsätzlich es vermeiden, das Unternehmen in Konkurrenz mit irgend welchen anderen zu setzen, wenigstens aber eine solche Absicht vorher anzukündigen".

- In Berlin gründete der Komponist 1882 den Siegfried Ochs’schen Gesangverein, der aufgrund der Zusammenarbeit mit dem gleichzeitig gegründeten Philharmonischen Orchester 1888 in Philharmonischer Chor umbenannt wurde. Er dirigierte u.a. erstmals die Matthäuspassion Johann Sebastian Bachs ohne Kürzungen und leitete die Erstaufführungen von Werken Anton Bruckners, Hugo Wolfs und Max Regers..

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