Franz Nissel

Nissel, Franz

Schriftsteller (1831-1893). Eigenh. Brief mit U. Meran. 3¾ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo.
$ 176 / 150 € (937978/BN937978)

An den Schriftsteller und Kritiker Hugo Klein: "Ich vergesse nichts Liebes, das mir erwiesen wird, schon gar nicht als Dichter, weil ich als solcher wahrlich nicht allzusehr damit verwöhnt wurde. Als im Jahre 1887 Wilbrandts Burgtheater-Direction zu Ende ging, erschienen, wie üblich, in allen Wiener Zeitungen Artikel, welche sich über seine Leitung dieser ersten deutschen Bühne, ihre Erfolge und Mißerfolge des breiten aussprachen. In keinem dieser Resume's - außer in einer einzigen - wurde meiner "Zauberin am Stein" [d.

i. sein dritterfolgreichstes am Burgtheater aufgeführtes Werk] auch nur mit einem Worte gedacht [...] Nur, wie gesagt, in einem einzigen dieser Artikel fand ich folgende Zeilen [...] Und dieser Artikel war unterzeichnet Hugo Klein. Dieser Name ist mir seitdem in sehr freundlicher Erinnerung geblieben. Sie werden Sich daher nicht wundern, wenn ich gleichzeitig mit diesen Zeilen mein soeben [...] erschienenes Buch 'Ausgewählte dramatische Werke' unter Kreuzband an Sie absende [...]". - Nissels Schauspiele wurden seit den 1850er mit ganz unterschiedlichem Erfolg am Burgtheater aufgeführt. Waren die ersten Jahre höchst erfolgreich, so folgte in den 1860er Jahren eine lange Durstrecke, die erst durch seine Bekanntschaft mit Dingelstedt, Wilbrandts Vorgänger, in den 1880er Jahren ein Ende fand..

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Nissel, Franz

Schriftsteller (1831-1893). Eigenh. Albumblatt mit U. Wien. 1 S. Qu.-8vo.
$ 188 / 160 € (937979/BN937979)

"Welche Farben das Bild dem betrachtenden Auge mag zeigen, | Immer doch noch verleiht Farbe das Auge dem Bild. | Wie aus dem Schicksalsrad die Loose der Sterblichen Fallen, | Wohl oder übel, erscheint toll weise die Welt".

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