Markus von Niebuhr

Niebuhr, Markus von

Staatsmann (1817–1860). Eigenh. Brief mit U. „Ch.“. 1 S. Gr.-8vo. Doppelblatt. Mit eh. Adresse (Faltbrief).
$ 471 / 400 € (7260)

Markus von Niebuhr (1817–1860), Staatsmann. E. Brief m. U., „Ch.“, 22. Dezember 1851, 1 Seite gr.-8°. Doppelblatt. Mit e. Adresse [Faltbrief]. – An den Buchhändler Wilhelm Hertz: „Ewr. Wohlgeboren ersuche ich ganz ergebenst, dem Uiberbringer diejenigen Bücher mitzugeben, welche ich verflossenen Dienstag bestellt habe, und die ich schon gestern hätte erhalten sollen [...]“. Der Sohn Barthold Georg Niebuhrs wurde 1854 Kabinettsrat des preußischen Königs und Mitglied des Staatsrats.

1852/53 gehörte er dem preußischen Abgeordnetenhaus an. Seit der Revolution von 1848 ein entschiedener Parteigänger der konservativen Partei in Preußen sowie Mitarbeiter der „Kreuz-Zeitung“ und des „Magdeburger Correspondenten“, zählte Niebuhr zu den einflußreichsten Beratern Friedrich Wilhelms IV. und wurde von diesem mehrfach mit wichtigen diplomatischen Missionen betraut. – Bl. 2 mit Resten einer Verschlußmarke..

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