Bernhard Naunyn

Naunyn, Bernhard

Internist (1839–1925). Eigenh. Briefkarte mit U. Baden-Baden. 1½ SS. Qu.-8vo.
$ 94 / 80 € (11528)

Bernhard Naunyn (1839–1925), Internist. E. Briefkarte mit U. Baden-Baden, 25. Januar 1907. 1½ Seiten qu.-8°. – An einen namentlich nicht genannten Adressaten: „Ich danke Ihnen sehr für Ihren liebenswürdigen Brief u. freundl. Eingehen auf meine Bitte. Ich schreibe sogleich an Dr. Holzmann daß er sich an Sie wenden darf [...]“. – Bernhard Naunyn wurde 1872 Nachfolger Ernst von Leydens in Königsberg und war von 1883 bis zu seiner Emeritierung 1904 als Professor für Innere Medizin an der Universität Straßburg tätig.

Er beschäftigte sich vorwiegend mit Leber-, Galle- und Zuckerkrankheiten. 1872 begründete er mit Edwin Klebs und Oswald Schmiedeberg das „Archiv für experimentelle Pathologie“, 1896 mit Johannes von Mikulicz-Radecki die „Mitteilungen aus den Grenzgebieten der Medizin und Chirurgie“ und schrieb u. a. „Klinik der Cholelithiasis“ (1892), „Der Diabetes mellitus“ (1898) und „Die Gallensteine, ihre Entstehung und ihr Bau“ (1921). – Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. – Beiliegend 3 Bll. Zeitungsausschnitte aus Anlaß seines 70. Geburtstages bzw. seines Ablebens sowie eine ms. biographische Notiz mit montiertem Portrait (Zeitungsausschnitt)..


Naunyn, Bernhard

Internist (1839-1925). 2 eigenh. Briefe mit U. Baden-Baden. Zusammen 5 SS. auf Doppelbll. Gr.-8vo.
$ 257 / 220 € (15467)

Bernhard Naunyn (1839-1925), Internist. 2 eigenh. Briefe mit U. Baden-Baden, 1. Juli und 17. Juli 1911. Gr.-8°. Zus. 5 Seiten. Doppelblätter. An seinen Kollegen Loewy. - "[...] wenn einer auf jene alten Sachen zurückkommt, freue ich mich auch - also habe ich mich doppelt gefreut [...]" Weiter ausführlich über seine Veröffentlichungen - "[...] Der Grund dafür, daß ich Ihnen die Einlage sende, ist daß der Herr, der, selbst aus der besten Familie stammend, mir versprochen hatte mir die genannten Notizen zu geben sein Wort nicht gehalten hat [...]" - Naunyn wirkte in Berlin, Dorpat, Bern, Königsberg und Straßburg.

Zuletzt lebte er in Baden-Baden. Naunyn prägte (1906) den Begriff "Azidose" für den Zuckerstoffwechsel; begründete zusammen mit O. Schmiedeberg und E. Klebs das "Archiv für experimentelle Pathologie und Pharmakologie" (1873) und mit J. von Mikulicz-Radecki "Mitteilungen aus den Grenzgebieten der Medizin und Chirurgie" (1896)..