Emil Naumann

Naumann, Emil

Musikhistoriker und Komponist (1827–1888). Eigenh. Brief mit U. Berlin. 2 SS. Gr.-8vo.
$ 332 / 300 € (23932)

Emil Naumann (1827–1888), Musikhistoriker und Komponist. E. Brief mit U. Berlin, 2. Februar 1873. 2 SS. Gr.-8°. – An den namentlich nicht genannten Komponisten Richard Wüerst (1824–1881): „Wenn man einem Mitlebenden ein Paar wahrhaft genußreiche Stunden schuldet, so drängt es einen, ihm dafür zu danken. Ein Paar solche Stunden gewährte mir am Mittwoch (29. Jan.) Ihr Faublas. Der Fachgenosse hat Ihnen nachempfunden, mit wie viel angeborener Laune und Liebe, mit wie viel Geschmack und Talent, aber auch mit wie viel Strenge gegen sich selbst und künstlerischem Ernste Sie beim Werke waren.

Dies wird nicht nur dadurch bewiesen, daß der Schwerpunkt Ihrer Oper in dem Ensemble liegt, nicht nur ferner durch das charakteristische und fein gemischte Colorit der Instrumentirung und die geistreiche Behandlung der künstlerischen Form, sondern auch durch die, nur den Kenner nicht täuschende Mühelosigkeit, mit der alles hingeworfen scheint und durch den Fluß und die Freiheit in der sich alles bewegt [...]“. – Emil Naumann studierte in Frankfurt a. M. bei Xaver Schnyder von Wartensee und war 1842 privat, 1843/44 dann am Leipziger Konservatorium Schüler von Felix Mendelssohn Bartholdy. „Danach studierte er an der Universität Bonn und wurde 1867 mit einer Arbeit über die Geschichte des Psalmengesangs promoviert. Naumann wurde Hofkirchen-Musikdirektor in Berlin, wo er an der Vertonung der Psalmen auf alle Sonn- und Festtage des evangelischen Kirchenjahres mitwirkte. 1873 wurde er zum Professor ernannt und hielt am Dresdner Konservatorium Vorlesungen über Musikgeschichte“ (DBE). Zudem komponierte Naumann mehrere Vokalwerke (darunter das Oratorium „Christus, der Friedensbote“, 1848) und veröffentlichte u. a. „Deutsche Tondichter von Sebastian Bach bis zur Gegenwart“ (1871) und eine „Illustrirte Musikgeschichte“ (1880–85). – Aus der Sammlung Dr. Ammann, Zürich..

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Naumann, Emil

Komponist und Kirchenmusiker (1827-1888). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Bonn. 8vo. 4 pp.
$ 498 / 450 € (74816)

Sehr ausführlich an das Fest-Komitees anläßlich der Einladung zum 4. mittelrheinischen Musikfest. - Emil Naumann war der Sohn des Mediziners Moritz Naumann (1798–1871) und Enkel des Kapellmeisters Johann Gottlieb Naumann. Nach einem Musikstudium in Frankfurt am Main war er 1842 bis 1844 Schüler von Felix Mendelssohn Bartholdy am Leipziger Konservatorium. 1850 wurde er in Nachfolge Otto Nicolais zum Hofkirchenmusikdirektor in Berlin ernannt. In dieser Funktion veröffentlichte er 1856 die Schrift „Über die Einführung des Psalmengesangs in die evangelische Kirche“.

Naumann gab die im Auftrag König Friedrich Wilhelms IV. für den Königlichen Domchor komponierten „Psalmen auf alle Sonn- u. Feiertage des evangelischen Kirchenjahres“ in drei Bänden heraus. Ab 1873 lehrte er am Dresdner Konservatorium. Naumann verstarb 1888 in Dresden und wurde auf dem dortigen Trinitatisfriedhof beigesetzt. Zu seinen musiktheoretischen Schriften gehören auch „Die Tonkunst in der Culturgeschichte“ (2 Teile, beide 1869) und „Illustrierte Musikgeschichte“ (2 Teile, beide 1885)..

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Naumann, Emil

Komponist und Kirchenmusiker (1827-1888). Eigenh. Brief mit U. [Dresden. 1½ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo.
$ 498 / 450 € (934512/BN934512)

An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Besten Dank für Ihre vertraulichen Zeilen vom 22. die mich vor der Versuchung bewahren, des von Ihnen erwähnten Herrn B. in Ihrem Blatte zu gedenken. Man weiß nicht, ist des Mannes Grobheit oder Naivität größer! Ob ich diese Gattung kenne, können Sie S. 93 bis 97 meines bei Oppenheim in Berlin erschienenen 'modernen musikalischen Zopfes' ersehen; das eigentlichste Urbild derselben stellt jedoch der, im 2. Teile des Faust in einer Szene mit Mephistopheles auftretende Baccalaureus dar [...]".

- Emil Naumann war Schüler von Felix Mendelssohn Bartholdy am Leipziger Konservatorium und wurde nach der Veröffentlichung seines Buches "Über die Einführung des Psalmengesangs in die evangelische Kirche" als Hofkirchenmusikdirektor nach Berlin berufen. Im Auftrag von König Friedrich Wilhelm IV. gab er die Sammlung "Psalmen auf alle Sonn- u. Feiertage des evangelischen Kirchenjahres" heraus. Seit 1873 lehrte er am Dresdner Konservatorium. - Auf Briefpapier mit gedr. Monogramm..

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Naumann, Emil

Komponist und Kirchenmusiker (1827-1888). Eigenh. Brief mit U. Wachwitz bei Dresden. 4 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo.
$ 498 / 450 € (934523/BN934523)

Wohl an einen Redakteur mit der Bitte, "eine kleine, rein thatsächliche Notiz über meine illustrirte Musikgeschichte bringen zu wollen [...] Spemann, mein Verleger, überraschte mich heute früh durch das Eintreffen der ersten Lieferung einer Uebersetzung meines Werkes in's Holländische [...] So folgt die holländische der, bereits bis zur siebenten Lieferung gediehenen englischen Uebersetzung [...]". - Emil Naumann war Schüler von Felix Mendelssohn Bartholdy am Leipziger Konservatorium und wurde nach der Veröffentlichung seines Buches "Über die Einführung des Psalmengesangs in die evangelische Kirche" als Hofkirchenmusikdirektor nach Berlin berufen.

Im Auftrag von König Friedrich Wilhelm IV. gab er die Sammlung "Psalmen auf alle Sonn- u. Feiertage des evangelischen Kirchenjahres" heraus. Seit 1873 lehrte er am Dresdner Konservatorium. - Mit kleinen Einrissen im Mittelfalz..

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