August Ferdinand Näke

Näke, August Ferdinand

Philologe (1788–1838). Eigenh. Brief mit U. [Bonn]. 2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse (Faltbrief).
$ 485 / 400 € (18026)

August Ferdinand Näke (1788–1838), Philologe. E. Brief mit U. [Bonn], 4. Oktober 1837. 2 SS. auf Doppelblatt. 8°. Mit e. Adresse (Faltbrief). – An den Philologen und Philosophen Ferdinand Delbrück (1772–1848) mit den „neuesten Nachrichten aus Metternich“: „Zuvörderst also, daß ich Ihren Auftrag durch Mittheilung Ihres Billets selbst an die Frau Canzlerin und Ihrer Empfehlungen an Frau v. Müller und ihr Haus ganz ausgerichtet habe. Dann soll ich Ihnen mit schönen Empfehlungen sagen, daß die Familie, nur mit Ausschluß des Herrn Majors, von morgen, Donnerstag, an auswärts auf einer kleinen Reise nach Mehrum, oder wie sich der Ort schreiben mag, sein wird, wo Verwandte des Freiherrn v.

Nordeck wohnen. Diese Reise wird im ganzen, mit Fahrt und Aufenthalt, acht Tage umfassen [...]“. – A. F. Näke war seit 1818 Professor an der neu errichteten Universität Bonn und wurde wenig später auch Mitleiter des philologischen Seminars. „Namentlich in dieser letzteren Thätigkeit hat er sich durch das Geschick, welches er in der Anleitung der jungen Philologen zu kritischen Studien entwickelte, Anerkennung erworben, wie ihm überhaupt die grammatisch-kritische Seite der Alterthumswissenschaft näher lag als das Sachliche; in seinen Vorlesungen behandelte er neben Litteraturgeschichte der Griechen und Römer, Metrik und Poetik der Römer mit Vorliebe Homer und die griechischen Dramatiker, besonders Aeschylus und Aristophanes, von den Lateinern am liebsten Catullus, Horatius und Plautus“ (ADB XXIII, 202). – Das Respektblatt mit Siegelrest. – Beiliegend eine kleine zeitgenössische Notiz zum Verfasser..

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