Gustav Nachtigal

Nachtigal, Gustav

Afrikaforscher (1834-1885). Eigenh. Brief mit U. ("Dr. GNachtigal"). Berlin. ¾ S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo.
$ 1,745 / 1.500 € (31973/BN21712)

An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "In Erwiderung Ihres geehrten Schreibens [...] bemerke ich Ihnen ergebenst, daß ich unmittelbar nach Erhalt desselben Erkundigungen eingezogen habe und daß ich über den Verbleib der im Jahre 1874 eingeschickten Farbenskizzen keine Auskunft zu geben vermag, wenn nicht Herr Dr. Güßfeldt [d. i. Paul Güßfeldt, 1840-1920], von dem ich noch keine Antwort darüber habe, etwa eine Erklärung abzugeben imstande ist. Doch liegen im Bureau der Afrikanischen Gesellschaft noch 5 Skizzen, welche bei Gelegenheit der Delegirten-Versammlung zur Benutzung für das Correspondenzblatt separat gelegt wurden.

Sollten Sie dieselben jetzt ebenfalls wünschen, so werde ich mich mit Herrn Generalarzt Dr. Roth darüber ins Einvernehmen setzen [...]". - Papierbedingt etwas gebräunt und mit einigen kleineren Läsuren, insgesamt jedoch in gutem Zustand; die Verso-Seite von Bl. 2 mit kleinen Montagespuren..

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Nachtigal, Gustav

Afrikaforscher (1834-1885). Eigenh. Brief mit U. Tunis. ½ S. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 233 / 200 € (941014/BN941014)

An die Amelangsche Buchhandlung in Berlin: "Mit der heutigen Post erlaube ich mir Ihnen den mir kürzlich zugegangenen 17. Band des Meyer'schen Conversations-Lexicons (Jahressupplement 1879/80) zurückzuschicken. Es ist der 16. Band, der mir fehlt, nicht der 17 [...]".

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Nachtigal, Gustav

Afrikaforscher (1834-1885). Eigenh. Brief mit U. Stuttgart. 1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Auf Briefpapier mit gedr. Monogramm.
$ 407 / 350 € (941016/BN941016)

Laut zeitgenöss. Bleistiftnotiz an einen Baron Hoffmann, wohl der österreichische Diplomat und Reichsfinanzminister Leopold Friedrich von Hofmann (1822-85): "Da ich nicht das Glück hatte, Ew. Excellenz bei meinem Abschiedsbesuch im Ministerium zu treffen, so nehme ich mir die Freiheit, Ihnen auf diesem Wege noch einmal mein respectvollstes Lebewohl zu senden und zu danken für die freundliche, gütige Aufnahme, welche ich in Wien fand und welche mir den Aufenthalt daselbst stets unvergeßlich machen wird.

Ich hoffe, daß mir Ew. Excellenz gestatten werden, in fortlaufender Beziehung mit Ihnen zu bleiben, da Sie Selbst Ihre Aufmerksamkeit dem Erdtheile speziell widmen, dessen weitere Erschließung sich die Deutsche Österreichische Gesellschaft, der ich für das nächste Jahr meine Kräfte widmen werde, zum Ziele gesetzt hat. Ich nehme noch die Gelegenheit wahr, eines früheren Oberlieutenants Krippel, der als Ingenieur verwendet wurde [...], Erwähnung zu tun, der gern nach Egypten übersiedeln und wo möglich in den äquatorialen Ländern verwerthet [!] werden möchte. Er schien mir ein sehr elastischer, energischer Mensch, nicht zu alt und nicht zu jung, zu sein, den man wohl für solche Ziele im Auge behalten dürfte [...]". - Mit einigen Läsuren, Ausrissen am oberen Rand und kleinen Schmauchspuren..

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