Karl Friedrich Müchler

Müchler, Karl Friedrich

dt. Schriftsteller (1763-1857). Eigenhändiger Brief mit Unterschrift. Berlin. 16.3.1839. 4to. 3 pp.
$ 1,006 / 950 € (81871)

An Heinrich Meyer (1813-1863) in Braunschweig, Herausgeber des Gutenberg-Albums" (1840), der um einen Beitrag gebeten hatte. Vor über 40 Jahren habe er einen Prolog zu dem Stück „Johannes Gutenberg“ für die Berliner Theatergesellschaft Urania verfaßt, den er übersendet. „[…] Ich bin um so mehr weit entfernt, einen Werth auf diesen Prolog zu legen, da ich ein so bejahrter Greis bin, dessen Blüthezeit seines viel u. sturmbewegten Lebens in eine frühere Periode der schönen Literatur meines Vaterlandes gefallen ist […]“.

Mit Erwähnungen von Gleim, der Karschin, Karl Philipp Moritz, Karl Wezel u.a. Karl Friedrich Müchler wurde als Sohn des Pädagogen und Publizisten Johann Georg Müchler in der Stadt Stargard in Hinterpommern geboren. Er hatte in Berlin Rechtswissenschaften studiert und begann 1785 eine Laufbahn im preußischen Verwaltungsdienst. 1794 wurde er zum Kriegsrat ernannt. Nach der Niederlage Preußens 1806 im Krieg gegen die Streitmacht Napoleon Bonapartes wandte sich Müchler der Schriftstellerei zu. Als überzeugter preußischer Patriot verfasste er in erzieherischer Absicht Lyrik und Prosa. In Berlin schloss er sich einer Freimaurerloge an. 1814 wurde Müchler zum Polizeidirektor beim Generalgouvernement Dresden berufen. Im selben Jahr redigierte er die Zeitschrift Das erwachte Europa. Er verfasste Anekdoten, Denksprüche und andere Schriften witzig-belehrenden Inhalts, die unter anderem an Frauen und Jugendliche gerichtet waren. Er war 1799–1804 mit der Schriftstellerin Karoline Woltmann verheiratet. Karl Friedrich Müchler starb 1857 im Alter von 93 Jahren in Berlin und wurde auf dem Luisenstädtischen Friedhof beigesetzt. Sein Grab ist nicht erhalten geblieben. Nach Karl Friedrich Müchler wurde eine in Dortmund ansässige Privatschule, die Karl-Müchler-Schule, benannt..

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Müchler, Karl Friedrich

Schriftsteller (1763-1857). Eigenh. Brief mit U. ("Müchler"). Berlin. 11.10.1897. 1 S. 8vo.
$ 900 / 850 € (937867/BN937867)

"Anliegend erhalten Sie, mein verehrtester Herr und Freund, zu Ihrer Handschriftsammlung wieder einen Brief von Hofrath Reinbeck und dem Schauspieler Seidelmann. Es werden sich unter meinen Papieren wohl noch mehrere Handschriften finden, und, wenn dies der Fall ist, werde ich mir ein Vergnügen daraus machen, sie Ihnen mitzutheilen [...]".

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Müchler, Karl Friedrich

Schriftsteller (1764-1857). Ausschnitt mit eigenh. U. Berlin. 27.04.1808. Ca. 90:170 mm.
$ 127 / 120 € (942917/BN942917)

Der in Stargard (Pommern) geborene Schriftsteller war im preußischen Verwaltungsdienst tätig und wandte sich nach Preußens Niederlage der Schriftstellerei zu. "Seiner entschieden preußisch-patriotischen Gesinnung entsprechend, verfaßte Müchler in aufklärerisch-erzieherischer Absicht Lyrik und Prosa, ferner Anekdoten, Denksprüche und andere Formen witzig-belehrender Unterhaltung, in denen er sich u. a. an Frauen und Jugendliche wandte" (DBE). Vgl. auch Kosch II, 1785f.

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