Ignaz Moscheles

Moscheles, Ignaz

Komponist und Dirigent (1784–1870). Eigenh. Brief mit U. („I. Moscheles“). Leipzig. 1¾ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo.
$ 1,138 / 1.000 € (14145)

Ignaz Moscheles (1794–1870), Komponist und Dirigent. E. Brief mit U. („I. Moscheles“). Leipzig, 22. Juni 1864. 1¾ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8°. – An einen Fritz, d. i. der Dirigent, Musikpädagoge und Komponist Friedrich Gernsheim (1839–1916): „Du wirst gewiß schon von Härtels [d. i. der Musikverlag Breitkopf & Härtel] erfahren haben daß ich bey ihnen Dein Op:3 Quartett mit David [d. i. Ferdinand David, 1810–1873] Herrman [!; d. i. Hermann Härtel, 1803–1875] u. [ein dritter Name unleserlich] probirt habe.

Die Schwierigkeiten desselben haben mir weniger Mühe gemacht als die verschrobene Notenschrift Deiner Kopisten, die ich oft verdeutlicht hatte ehe ich es wagen konnte daraus zu spielen [hierzu am Rande eine Anmerkung: „Meine Frau u. Nichte Fräul. Emily Witt (aus Hamburg) waren zugegen. Meine Clara war in Teplitz.“] Die Komposition zeigt einen großen Fortschritt in Deinem Kompositions Talent. Du schreibst mit vieler Gewandheit in der Manier von R. Schumann, aber auch die Schatten Seite oft nachahmend, indem Du durch kontrapunktische Künstlichkeit, die einfach melodische Phrasirung die zum Gemüthe führt bey Seite setzt. Diesen Wink mußt Du von Deinem alten Lehrer hinnehmen, der Dir ein gehöriges Maß von ansprechenden Gedanken und künstlerischer Ausführung empfiehlt [...]“. – Friedrich Gernsheim (1839–1916) hatte als hochbegabtes „Wunderkind“ mit 13 Jahren das Leipziger Konservatorium besucht, wo er von Ignaz Moscheles und Louis Plaidy (Klavier), Ferdinand David und Raimund Dreyschock (Violine), Moritz Hauptmann und Ernst Friedrich Richter (Kontrapunkt), Julius Rietz (Komposition) und Franz Brendel (Musikgeschichte) unterrichtet worden war. Später war Gernsheim u. a. Professor am Kölner Konservatorium, Direktor der Musikschule und Leiter der Maatschappij in Rotterdam, Dirigent des Sternschen Gesangsvereins und Lehrer am gleichnamigen Konservatorium in Berlin und wirkte seit 1897 als Dirigent der Eruditio musica in Rotterdam. „Sein kompositorisches Werk umfaßt vorwiegend Kammermusik, Symphonien, die Ouvertüre ‚Waldmeisters Brautfahrt’ und Chorwerke“ (DBE). – Auf Briefpapier mit gepr. Monogramm..

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Moscheles, Ignaz

Komponist und Dirigent (1784–1870). Eigenh. Brief mit U. („I. Moscheles“). „Cumberland Place“ [d. i. London]. 1 S. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 797 / 700 € (14741)

Ignaz Moscheles (1794–1870), Komponist und Dirigent. E. Brief mit U. („I. Moscheles“). „Cumberland Place“ [d. i. London], 2. August 1866. 1 S. auf Doppelblatt. 8°. – An einen namentlich nicht genannten Adressaten: „Hoffentlich erfülle ich Ihren Wunsch, wenn ich Ihnen anzeige daß ich Ihre Zeilen vom 31. July empfangen habe [...]“. – Ignaz Moscheles war am Prager Konservatorium Schüler von Dionys Weber, in Wien von Johann Georg Albrechtsberger und Antonio Salieri „und gehörte bald zu den beliebtesten Pianisten und Lehrern Wiens“ (DBE).

1825 übersiedelte er nach London, wo er zu den führenden Persönlichkeiten des Musiklebens zählte und als Professor an der Royal Academy of Music und als Mitdirektor und Dirigent der Royal Philharmonic Society tätig war. 1843 verpflichtete ihn sein ehemaliger Schüler und Freund Felix Mendelssohn Bartholdy als Klavierlehrer an das Leipziger Konservatorium. Mit seinem Schaffen zählt Moscheles zu den „bedeutendsten Pianisten seiner Zeit“ (ebd.)..

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Moscheles, Ignaz

Komponist und Dirigent (1794–1870). Eigenh. Brief mit U. Wohl London. ½ S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse (Faltbrief).
$ 284 / 250 € (15390)

Ignaz Moscheles (1794–1870), Komponist und Dirigent. E. Brief mit U. Wohl London, o. D. ½ S. Qu.-8°. Mit e. Adresse (Faltbrief). – An den Maler Emile Salomé (1834–1881): „Wollten Sie dieser Dame (der Ueberbringerin) Ihren moderatesten Preis für eine Zeichnung sagen? Ihr I. Moscheles“. – Ignaz Moscheles war am Prager Konservatorium Schüler von Dionys Weber, in Wien von Johann Georg Albrechtsberger und Antonio Salieri „und gehörte bald zu den beliebtesten Pianisten und Lehrern Wiens“ (DBE).

1825 übersiedelte er nach London, wo er zu den führenden Persönlichkeiten des Musiklebens zählte und als Professor an der Royal Academy of Music und als Mitdirektor und Dirigent der Royal Philharmonic Society tätig war. 1843 verpflichtete ihn sein ehemaliger Schüler und Freund Felix Mendelssohn-Bartholdy als Klavierlehrer an das Leipziger Konservatorium. Mit seinem Schaffen zählt Moscheles zu den „bedeutendsten Pianisten seiner Zeit“ (ebd.). – Emile Salomé „fut en relation avec plusieurs peintres suisses qu’il rencontra en Italie“ (Carl Brun, Schweizerisches Künstler-Lexikon, zit. n. DBA II 118, 266). – Mit kleineren Läsuren am unteren Blattrand..

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Moscheles, Ignaz

Komponist und Dirigent (1784–1870). Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U. Leipzig. 1 S. Gr.-8vo.
$ 569 / 500 € (15672)

Ignaz Moscheles (1794-1870), Komponist. E. musikalisches Albumblatt mit Widmung und U. Leipzig, 8. Dezember 1860. Gr.-8°. 1 Seite. Hübsches Blatt mit fünftaktigem Notenzitat: "Fragment einer Concert-Etude op 126. Allegretto quasi Allegro." - Widmung für "Herrn Otto Cohen". - "Moscheles' Kompositionen sind gleichermassen von romantischem Ausdruckswillen, salonhafter Glätte und spielerischer Brillanz geprägt." (MGG IX, 619). - Auf ein etw.größeres Kartonblatt montiert.

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Moscheles, Ignaz

Komponist und Dirigent (1784–1870). Eigenh. vollständiges Musikmanuskript mit Namenszug am Kopf. O. O. ¾ S.
$ 1,365 / 1.200 € (15689)

Ignaz Moscheles (1794-1870), Komponist. E. vollständiges Musikmanuskript mit Namenszug am Kopf. O. O., 17. Dezember 1850. Fol. 3/4 Seite. "Für Theodor Jaques zur Verlobung". Vierstimmige Chorkomposition (10 Takte auf vier Notenzeilen), G-Dur, 6/8 Takt, Andante auf den Text "Der Liebe weihst das Leben weise Du - Dein Leben der Liebe - Dein Leben der Liebe" mit kanonartigen Passagen. Theodor Jaques d. J. heiratete Emma Hertz, aus der Ehe ging die Tochter Anna hervor. - Auf der Rückseite einer Hornstimme von Kopistenhand.

- Leicht gebräunt; kleiner Randeinriß. - Beiliegend ein montiertes Billett (4,5 x 9,5 cm), dat. Leipzig, 21. X. 1868: "Meiner lieben Großnichte Anna Jaques [1856-1945] | I. Moscheles." (Leimdurchschlag)..

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Moscheles, Ignaz

Komponist und Dirigent (1784–1870). Eigenh. Billett mit U. (Ausschnitt). Leipzig. 45:95 mm.
$ 182 / 160 € (15851)

Ignaz Moscheles (1794-1870), Komponist. E. montiertes Billett (4,5 x 9,5 cm), dat. Leipzig, 21. Oktober 1868: "Meiner lieben Großnichte Anna Jaques [1856-1945] | I. Moscheles." (Leimdurchschlag).

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Moscheles, Ignaz

Komponist und Dirigent (1784–1870). Eigenh. Brief mit U. ("I. Moscheles"). Leipzig. 4 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo.
$ 2,503 / 2.200 € (35033)

Großer und inhaltsreicher Brief an den Berliner Verleger Moritz Schlesinger (1798–1871), in dem Moscheles auf mehr als 40 Jahre gemeinsamen Weges zurückblickt: „[...] Ich hatte es dankbar anerkannt, daß Du viel dazu beygetragen, mein künstlerisches Erscheinen in Paris zu befördern, und Du warst unermüdlich in die Posaunen stoßen zu helfen – aber als Verleger warst Du der Antipode des geselligen Freundes – daher sehr unerquicklich – Honorar sehr knapp zugemessen, und endlich beym Rechnungsabschluß im Herbst 1843 mit 1500 frcs a conto (!)-Zahlung, der nichts folgte sehr zurückstoßend.

Warum sollte mir nicht ein bitteres Gefühl gegen Dich zurück geblieben seyn (?!) wenn ich sah, daß Du bald darauf das Eigenthumsrecht meiner Etuden Op. 70 an Meissonier (für Frankreich) verkauftest für eine viel höhere Summe als die oben genannte – wenn dieser Mann bey mir anfragte ob ich mit seiner neuen (schlechten) Ausgabe zufrieden sey! Wenn dieser Mann kleinlich genug war, mein Anerbieten: sie wenigstens zu revidiren und corregiren für ein Honorar von ein Paar 100 francs, abzuweisen! Hatte ich mir damals dieser Etuden wegen Rücksichten erwartet, so waren sie gewiß nicht grundlos, denn es bewährt sich bis heute daß diese Etuden das Repertoire der Klavirspieler bilden, und in folge dessen noch neue Auflagen erscheinen. Dein Nachfolger Brandus ist Dir im Geist der Vernachlässigung gefolgt u. hat keine Notiz von meinen späteren Werken genommen, und ist mir damals so begegnet, wie Einem von dessen Schaffen weder Ehre noch Profit zu hoffen ist. – Dein Bruder in Berlin hat mir nicht nur Gleichgültigkeit bewiesen, indem ich ihn (durch Klemm) vor Jahren um Correcturen der Charmes de Paris u. mehrere andere Sachen ersuchte, indem ich ihn bitten ließ die auf meinem Allegro di bravura Op 77 weggelassene Indikation an F. Mendelssohn hinzuzufügen – eine Dedikation, die dem Werk ein höheres Interesse verliehen haben würde – und ich bin keiner Antwort gewürdigt worden! Habe sogar in Erfahrung gebracht, daß Dein Bruder der zuweilen die hiesigen Messen besucht vor 10 Jahren (als ich schon in Leipzig wohnte) zu einem Collegen der von mir sprach gesagt hat: ‚Lebt denn der Moscheles noch?’ Trotz der Lücke die seit dem oben genannten Rechnungs-Abschluß in unserem Verkehr entstanden, komme ich doch gerne darauf zurück: Daß ‚die besten Herzens-Regungen sich im späteren Alter entwickeln[’] und mit ihm zugleich die Gefühle der Nachsicht und der Versöhnung [...]“. – Weiters über seine Töchter – Madame Roche in London, Serena und Clara, die bei Pauline Viardot-Garcia studiert –, seinen Sohn Felix, der Malerstudien in Antwerpen gemacht hat und sein erstes Bild dort, in Leipzig und in Hamburg ausstellt, über das Thema des Bildes (Frauenfigur nach Motto von Rückert) usw. – Auf Briefpapier mit gepr. Vignette..

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Moscheles, Ignaz

Komponist und Dirigent (1794-1870). Autograph musical quotation signed. Prag. 1 S. Qu.-kl.-8vo.
$ 910 / 800 € (62223/BN45382)

Six bars, dedicated to his niece Amalie.

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Moscheles, Ignaz

Komponist und Dirigent (1784–1870). Eigenh. Brief mit U. („I. Moscheles“). Leipzig. 1½ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo.
$ 569 / 500 € (14955)

Ignaz Moscheles (1794–1870), Komponist und Dirigent. E. Brief mit U. („I. Moscheles“). Leipzig, 6. Dezember 1863. 1½ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8°. – An den Schauspieler und Sänger Emil Devrient (1802–1872): „Erlauben Sie mir Ihnen zu sagen, daß meine Schwägerin [d. i. Emilie Jacques, 1801–1875] und Nichte Mad[ame] u. Fräulein Jaques [!] aus Hamburg in diesem Augenblick unsere lieben Gäste sind, und daß es uns alle sehr erfreuen würde, Ihren werthen Besuch zu empfangen. Möchten Sie zu diesem Zweck einen Abend wählen, so dürfte ich mir vielleicht schmeicheln, Ihnen durch etwas Musik meine Dankbarkeit für Ihre herrlichen Leistungen in der Schwesterkunst auszudrücken [...]“.

– Emil Devrient wirkte seit 1831 als einer der gefeiertsten Schauspieler des Desdner Hoftheaters, bis er 1868 seinen Abschied von der Bühne nahm. „Er war der begeisterndste Marquis Posa, den das Theater bis dahin gesehen hatte, wie er der feinste Tasso war“ (Kosch, Theaterlexikon, 320). – Stellenweise gering fleckig, sonst wohlerhalten..

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Moscheles, Ignaz

Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Ignaz Moscheles (1794-1870), Komponist. E. musikalisches Albumblatt mit U., Leipzig, 18. Oktober 1857, 1 Seite 4°. Bleistiftnotiz von anderer Hand am Unterrand. Zwölf Takte auf zwei Notensystemen mit „Fragment des Themas der humoristischen Variation op. 128.“ überschrieben. Das Notenzitat ist bezeichnet „Tempo di Menuetto, ma moderato“ und unter den Noten folgen die Worte „Zur freundlichen Erinnerung“. – Sehr dekorativ.


Moscheles, Ignaz

Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U. („I. Moscheles“).
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Ignaz Moscheles (1784–1870), Komponist und Dirigent. E. musikalisches Albumblatt mit U. („I. Moscheles“). Leipzig, 11. Januar 1850. 1 S. Qu.-8°. – Zwei Takte für Pianoforte aus „Ein Kindermärchen“ Op. 95, No. 5, e. betitelt mit „Fragment of a Nursery tale“. – Mit kleinen unbedeutenden Läsuren am oberen Blattrand, dort auch leicht gebräunt.


Moscheles, Ignaz

Eigenh. Musikmanuskript mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

„Canon for the Pianoforte by I. Moscheles“. 22 bars in ten lines. Fragment of a booklet with autograph (?) note lines. – Slightly browned due to paper.


Moscheles, Ignaz

Eigenh. Brief mit U. („I. Moscheles“).
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Ignaz Moscheles (1794–1870), Komponist und Dirigent. E. Brief mit U. („I. Moscheles“). Leipzig, 4. Dezember 1861. ¾ S. auf Doppelblatt. Gr.-8°. – An einen Herrn Eichberg auf einem an ihn gerichteten Brief des Leipziger Bankiers und Unternehmers Wilhelm Theodor Seyfferth (1807–1881), einem Direktoriumsmitglied des Gewandhauses, in selbiger Sache: „Auf Ihren Wunsche habe ich die Anfrage bei dem Concert-Directorium gemacht wegen des Debuts Ihrer Tochter. Wie Sie aus den beyliegenden Zeilen eines Mitdirectors [am Rande: „H. W. Seyfferth“] sehen, kann Ihre Tochter den Tag wählen. Ich rathe Ihnen nun an das löbl. Directorium [...] zu adressiren, und zugleich anzuzeigen welche Stücke sie vorzutragen gedenkt [...]“. – Mit einigen (tls. stärkeren) Randläsuren und -einrissen; Bl. 2 mit kleinem Ausriß durch Siegelbruch (dieses erhalten; keine Textberührung); etwas angestaubt und fleckig


Moscheles, Ignaz

Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U. ("Moscheles").
Autograph ist nicht mehr verfügbar

17 bars from an unidentified work, dedicated "in memory of May 17". - Outlined in red ink.


Moscheles, Ignaz

Eigenh. Brief mit U. ("I. Moscheles")
Autograph ist nicht mehr verfügbar