Henry de Montherlant

Montherlant, Henry de

frz. Schriftsteller, Dramatiker u. Essayist (1895-1972). Eigenhändiger Brief mit Unterschrift. Fes (Marokko). 4to. 1 p.
$ 529 / 450 € (81870)

Sehr früher Brief an „Mon cher ami“, u.a. betreffs einer „petit édition de luxe chez un autre éditeur“. Erste literarische Versuche unternahm Montherlant schon als Zehnjähriger, teils zusammen mit seinem Jugendfreund Jacques-Napoléon Faure-Biguet. Nach dem Krieg wandte er sich endgültig dem Schriftstellerberuf zu. Seine Themen waren zunächst Jugend, Krieg, Stierkampf. Von 1920 bis 1924 war er Generalsekretär des Soldatenfriedhofes von Douaumont. Ab 1925 lebte er auf Reisen in Spanien und Nordafrika, um in den dreißiger Jahren wieder nach Paris zurückzukehren.

Er hatte seinen größten Erfolg mit der Romantetralogie Les jeunes filles (dt. Titel: Erbarmen mit den Frauen) (1936–1939). 1940 war er Kriegskorrespondent und von 1942 bis 1945 beim Internationalen Komitee vom Roten Kreuz tätig..

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Montherlant, Henry de

frz. Schriftsteller, Dramatiker u. Essayist (1895-1972). Ms. Brief mit eigenh. Unterschrift. Paris. 4to. 1/2 p.
$ 259 / 220 € (82064)

Maschinengeschriebener Briefe mit kleineren Gebrauchsspuren. „[…] merci pur votre note sur Les Garçons - et pur la belle présentation photographique du volume. Mais - je suis gourmand quand il s'agit de votre opinion - j'aurais souhaité peut-etre une critique plus personnelle et me donnant votre opinion ce livre, que l'on considère généralement comme le meilleur de mes romans.“ Montherlant bedankt sich für grafische Darstellung seines Buchs Les Garçons. Aber mehr noch interessiere ihn, wie dem Adressaten das Buch gefallen habe, „das allgemein als mein bester Roman“ angesehen werde. Henry Marie Joseph Frédéric Expedite Millon de Montherlant veröffentlichte Les Garçons 1967, in Deutschland erschien das Buch1974 unter dem Titel Die Knaben 1974..

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Montherlant, Henry de

frz. Schriftsteller, Dramatiker u. Essayist (1895-1972). Ms. Brief mit eigenh. Unterschrift. Paris. 4to. 1 p.
$ 294 / 250 € (82065)

Maschinengeschriebener Briefe mit kleineren Gebrauchsspuren. „[…] je vous remercie pour l'envoi que vous m'avez fait des quelques pages de votre musique pour le début de La Reine morte. Personnellement je n'ai pu encore les apprécier, ne connaissant absolument rien à l'écriture musicale, mais je ne manquerai pas de me les faire "traduire" par un de mes amis mélomanes aussitot que je le pourrai. j'ai un certain regret d'avoir du vous refuser de mettre en musique ma pièce, mais c'est unde Mesure générale que j'ai prise pour tous mes ouvrage, comme je vous l'ai dit.“ Montherlant bedankt sich für die Musik, die der Adressat für Montherlants Le Reine morte geschickt hat.

Er selber verstehe nichts von Musik, werde aber einen Freund darum bitten, die Musik „zu übersetzen“. Er müsse es aber ablehnen, sein Stück vertonen zu lassen, dies sei eine Maßnahme, die er für all seine Stücke ergriffen habe. Das Theaterstück La Reine morte wurde 1942 veröffentlicht (dt. Die tote Königin, 1948)..

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Montherlant, Henry de

frz. Schriftsteller, Dramatiker u. Essayist (1895-1972). Eigenh. Albumblatt mit U. (Montherlant) mit montiertem Druckbild. o. O. u. D. 8vo. 1 p.
$ 259 / 220 € (82066)

Eigenh. Albumblatt mit U. (Montherlant) mit montiertem Druckbild. Zu den prägenden Einflüssen seiner Jugend gehörten, neben seiner Familie, Sport, Literatur und Stierkampf. In seinen Anfangswerken sind Ich-Kult, Männlichkeit und der Kampf ums Dasein von ihm idealisierte Themen. Montherlant war vor allem von D’Annunzio, Nietzsche und Barrès beeinflusst. Erst später setzte er sich mit den Geschehnissen und der Gesellschaft seiner Zeit kritisch auseinander. Seine Stilsicherheit und sein gutes Vermögen, Menschen psychologisch zu analysieren, brachten ihm schon früh den Ruf eines Klassikers ein.

Montherlant war bekannt für anti-feministische und frauenfeindliche Ansichten, die Simone de Beauvoir in einem Kapitel von Das andere Geschlecht behandelte. (Quelle Wikipedia).

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