Carl Möser

Möser, Carl

Violinist und Kapellmeister (1774–1851). Eigenh. Brief mit U. O. O. 1 S. Qu.-8vo.
$ 218 / 180 € (17523)

Carl Möser (1774–1851), Violinist und Kapellmeister. E. Brief mit U. O. O., 31. Dezember 1821. 1 S. Qu.-8°. – An den Musikverleger Adolph Martin Schlesinger (1769–1838): „Wenn Sie, mein bester Herr Schlesinger, mir 2 bis 3 Clavier-Auszüge von den Haydnschen vier Jahreszeiten, bis zur Aufführung meines Concerts, welches Donnerstag d. 10.t. Jan., unter Direction des p.p. Spontini gegeben werden soll, großmüthigst leihen wollten, so würden Sie auf eine ungeheure Art verbinden | Ihren | ergebensten | C.

Moeser“. – Der aus Berlin stammende Künstler „war in seinen besten Jahren ein temperamentvoller Geiger mit sauberer Technik und schönem Ton, gehörte aber nicht zu den führenden Virtuosen, sondern bewies seine Qualitäten vor allem als vorzüglicher Orchester-Anführer und stilsicherer Interpret von Kammermusik [...] [Seine] Verdienste beruhen auf seinen Kammermusik- und Orchester-Konzerten, die für die Entwicklung des Berliner Musiklebens größte Bedeutung gewannen (Erstaufführung von Beethovens 3., 5. und 9. Sinfonie). Als Pädagoge hat Möser der Berliner Hofkapelle, deren Instrumentalklasse er 1825–1851 leitete, zahlreiche tüchtige Geiger zugeführt“ (MGG IX, S. 425). – Papierbedingt etwas gebräunt und mit kleineren Randläsuren; die Verso-Seite mit kleinem zeitgenössischem Eingangsvermerk..

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