Conrad Ferdinand Meyer

Swiss poet, 1825-1898

"Conrad Ferdinand Meyer was a Swiss poet and historical novelist, a master of realism. Meyer identified himself with the German cause in the Franco-Prussian War, and as a manifesto of his sympathies published the little epic ""Hutten's Last Days"" in 1871. After that his works appeared in rapid succession, including ""Der Heilige"", ""Die Hochzeit des Mönchs"" (1884), ""Die Richterin"" (1885) and ""Die Versuchung des Pescara"" (1887). It is as a master of narrative ballads, often on historical themes, that Meyer is mostly remembered. His fiction also typically focuses on key historical moments from the Middle Ages, the Reformation and Counter-Reformation."

Source: Wikipedia

Meyer, Conrad Ferdinand

Schriftsteller (1825-1898). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Kilchberg. Kl.-4to. 1 p. Mit geprägtem Monogramm am Kopf.
$ 1,265 / 1.200 € (87970)

An einen Herrn. „.[…] Empfangen Sie auch meinerseits den herzlichsten Dank für Ihre beiden von Ihnen so fein ausgeführten Bilder, die auch mir Freude machen […]“

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Meyer, Conrad Ferdinand

Schriftsteller (1825-1898). Eigenh. Postkarte mit Unterschrift. Zürich. Quer-8vo. 1 p.
$ 1,027 / 975 € (88036)

Kurzmitteilung an die Redaktion von Schorer’s in Berlin: „Ja. | CF Meyer“.

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Meyer, Conrad Ferdinand

Dichter (1825-1898). Autograph letter signed. O. O. 25.06.1886. 4 SS. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 8,957 / 8.500 € (937917/BN937917)

To the German writer Louise von François (1817-93) with news about the progress of his work and from his family. As he "started much and finished little", Meyer dedicates most of the letter to family affairs, recent visitors like the author Hermann Lingg and the publisher Julius Rodenberg and his reading of Flaubert and Keller: "I recently looked at the French Flaubert who can only be interpreted in light of his newly published correspondence with George Sand [...]". - He also announces that he will visit the famous Polish writer Józef Ignacy Kraszewski in his exile in Geneva.

Despite strong reservations due to Kraszewski's conviction as a French spy in Germany Meyer feels obliged to meet his old acquaintance. - Well preserved..

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Meyer, Conrad Ferdinand

Eigenh. Billett mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

To an unnamed addressee, thanking for sending him birthday greetings.


Meyer, Conrad Ferdinand

Eigenhändiges Gedichtmanuskript mit Unterschrift „cfmeyer“.
Autograph ist nicht mehr verfügbar


Meyer, Conrad Ferdinand

E. Gedichtmanuskript mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Conrad Ferdinand Meyer (1825–1898), Schriftsteller. E. Gedichtmanuskript m. U. „Conr. Ferd. Meyer.“, Kilchberg, o. D. [Juni 1882], 2 Seiten 4°. Eng beschrieben. Die Druckvorlage seines berühmten Gedichts „Der todte Achill“. Mit zahlreichen Korrekturen. „Im Vatican vor dem vergilbten Marmorsarg, | Dem ringsum bildgeschmückten, träumt’ ich heute lang, | Betrachtend seines feinen Bildwerks üpp’gen Kranz: | Thetis entführt den Sohn, den Rufer in der Schlacht, | Den Renner, dem die schlaffen Knie’ sich lösten, dem | Die Lider sanken – von Delphinen rings umtanzt, | Im Muschelwagen durch des Meers erregte Flut. | Tritonen, bis zum Schuppengurt umbrandete, | Bärt’ge Gesellen, schilfbekränztes, stumpfes Volk, | Geberden sich als Pferdelenker. Es bedarf | Der mut’gen Rosse Paar, das, Haupt an kühnem Haupt, | Das weite Meer durchrudert mit dem Schlag des Hufs, | Des Zügels nicht. In des Peliden Waffen hat | Sich schäckernd ein leich[t]sin[n]iges Gesind getheilt: | Die Nereiden. Eine hebt das Schwert und zieht’s | Und schwingts und lacht und haut und wundet Licht und Luft […]“ – Das 50 Zeilen umfassende Gedicht endet: „Was einzig dir geziemt, ist Kampf und Kampfespreis – | Pelide, ein Erwachen schwebt vor deinem Boot, | Und schimmert leise durch dein mächtig Augenlid. | Achill, du lebst? Gib Antwort! Wohin wanderst du? | Es schweigt! Es schweigt. Der dummer Kerl, der Triton nur | Stößt in sein Muschelhorn, daß dumpf der Marmor schallt.“ – Meyer sandte diese Handschrift mit seinem Brief vom 16. Juni 1882 an Eduard Engel, den Redakteur des „Magazins für die Literatur des In- und Auslandes“: „So allenfalls kann man den Achill laufen lassen“. In der Korrektur hat Meyer das Gedicht wiederum erheblich überarbeitet, so daß die gedruckte Fassung in Band 102 Nr. 27 dieser Zeitschrift von unserem Manuskript mehrfach abweicht.