Peter Merian

Merian, Peter

Politiker, Naturforscher und Geologe (1795–1883). 2 eigenh. Briefe mit U. („P. Merian“). Basel. Zusammen (2+1=) 3 SS. auf 4 (= 2 Doppel)Blatt. Gr.-8vo.
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Peter Merian (1795–1883), Politiker, Naturforscher und Geologe. 2 e. Briefe mit U. („P. Merian“). Basel, 1863 und 1864. Zusammen (2+1=) 3 SS. auf 4 (= 2 Doppel)Blatt. Gr.-8°. – An den Nationalratsabgeordneten und Oberrichter Johann Rudolf Ringier (1797–1879) mit dem Ausdruck seines Bedauerns, ihn bei dessen Besuch in Basel nicht getroffen zu haben, da er einen neuen Anfall eines alten gesundheitlichen Übels erlitten habe, und mit Dank für die „mitgebrachten Petrefacten aus der Freyburger Umgegend“, die er im folgenden als Rippe eines Walfisches, als versteinerten Delphinzahn etc.

bestimmt und wissenschaftlich kommentiert (Br. v. 9. November 1863). Der Brief v. 25 Mai 1864 mit Informationen zu ihm übersandten Fossilien, der Rippe von „einer Art von Seelurch“ („Diese Bestie hat seiner Zeit in den Schweizerischen Molasse Meeren nebst Haifischen und Delphinen die Hauptrolle gespielt“) und einer weiteren Versteinerung, die aus Muschelkalkschichten in der Nähe von Habsburg stammen dürfte. – Peter Merian war Professor der Physik und Chemie an der Universität Basel und 1817 Mitbegründer, später langjähriger Präsident der Basler und zweimaliger Präsident der Schweizerischen Naturforschenden Gesellschaft. „1821 wurde er Mitglied und schließlich Präsident der Museumskommission des Naturhistorischen Museums in Basel. Merian war 1835–61 Professor der Geologie und Petrefaktenkunde sowie mehrmals Rektor der Universität [...] [Er] erforschte die Geologie des Schwarzwalds (u. a. ‚Geognostische Übersicht des südlichen Schwarzwalds’, 1831), bereitete die Erschließung des nordschweizerischen Steinsalzlagers wissenschaftlich vor und beschäftigte sich mit Meteorologie“ (DBE)..

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