Adolph von Menzel

Menzel, Adolph von

dt. Maler u. Zeichner (1815-1905). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Berlin. Folio. 3 pp. Kuvert mit rotem Lacksiegel mit Monogramm „AM“ auf der Rückseite.
$ 2,186 / 1.800 € (79946)

An den Polizei-Präsidenten von Wurmb: (d.i. Lothar von Wurmb (1824-1890), Polizeipräsident von Berlin 1867-72): „Möge das Gericht des weltgeschichtlichen Moments dessen Miterleben mich seiner Zeit zu meinem ersten Bilde begeisterte, es vor Ihnen auch rechtfertigen, wenn ich unternehme, mich mit einem Spiegelbilde des Werks Ihnen zu nahen. Wollen [Sie] das Blatt bei den Erinnerungswochen der großen Zeit, die jeder Patriot seinem Besitz gegenwärtig einverleibt, einen Platz vergönnen […]“ - Gemeint ist wohl Menzels 1871 entstandenes Ölgemälde „Abreise König Wilhelms I.

zur Armee am 31. Juli 1870“, anlässlich des Beginns des Deutsch-Französischen Krieges, der vom 19.7.1870 bis 10.5.1871 dauerte..

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Menzel, Adolph von

Maler (1815-1905). Original-Fotografie mit eigenhändiger Bezeichnung in Bleistift auf dem breiten Untersatzkarton. o. O. u. D. (nicht vor 1888). Fotografie 24,5 x 17 cm. Untersatzkarton 48,5 x 37,5 cm. Waschgoldrahmen mit alter Berliner Leiste und UV-Glas.
$ 1,154 / 950 € (81415)

Fotografie von Menzels 1856 entstandener Farbkreide-Zeichnung, die Friedrich den Großen bei Lützen zeigt. - Von Menzel eigenhändig bezeichnet: „König Friedrich über d(as) Schlachtfeld von Lützen gehend, im Spätherbst 1756. (Das Original, Zeichnung in farbiger Kreide, im Auftrag des Kronprinzen nachmal(igen) Kaiser’s Friedrichs III anno 1856)”. - Rahmen mit Patina und Abplatzungen.

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Menzel, Adolph von

Maler, Zeichner und Illustrator (1815-1905). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Köln. 8vo. 1p. Gefaltet. Minimale Flecken.
$ 911 / 750 € (81545)

Brief an einen namentlich nicht genannten Empfänger. „Hochgeehrter Herr! Ich erlaube mir Ihnen hiermit nochmals für Ihre theilnahmsvolle Aufmerksamkeit meinen verbindlichen Dank vor meiner Abreise abzustatten. Hochachtungsvoll Der Ihrige Menzel.“ Zeitungsausschnitt von Menzel in Ordenstracht.

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Menzel, Adolph von

Maler, Zeichner, Illustrator (1815-1905). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Berlin. 8vo. 1p. Doppelblatt. Gefaltet. Minimale Bräunung am linken, unteren Rand.
$ 1,457 / 1.200 € (81546)

An den Komponist und Dirigent Hermann Krigar (1819-1880): „Verehrtester Herr! Soeben habe ich den Brief der Bunslauer Künstler unter anderen Briefschaften aufgefunden, und sende Ihnen denselben, da er die Wünsche der Herren doch genauer formuliert entfällt, als ich aus bloßen Gedächtniß zu sagen erachte. […] Menzel.“ Im Mai 1859 heiratete er Emilie Menzel, die Schwester des Malers Adolph Menzel, mit dem das Ehepaar 1860 bis 1865 eine Wohnung teilte; 1874 wurde er Professor. Vorübergehend war Krigar Gesangslehrer am Askanischen Gymnasium und schrieb 1875 bis 1879 mehrere Beiträge für die Deutsche Rundschau.

Menzel verfasste einen Nekrolog auf den Tod seines Schwagers. Krigar war eng mit Daniel Friedrich Eduard Wilsing befreundet und machte Robert Schumann 1853 auf dessen 16-stimmiges De profundis für vier vierstimmige Chöre, Soli und Orchester aufmerksam. Schumann nannte Wilsing daraufhin einen „tiefsinnigen, großer Kunst beflissenen geistlichen Tonsetzer“ und bemerkte, das Werk gehöre „zu den größten und gewaltigsten Meisterwerken, die unsere Zeit hervorgebracht.“.

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Menzel, Adolph von

Maler, Zeichner, Illustrator (1815-1905). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Berlin. 8vo. 1p. Gefaltet.
$ 911 / 750 € (81547)

Brief an „Herrn A. v. Liebermann“. „Hochwohlgebohren. Ich werde mir die Ehre geben Ihrer freundlichen Einladung zu folgen. Hochachtungsvoll ergebenst. Menzel“.

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Menzel, Adolph von

Maler, Zeichner, Illustrator (1815-1905). Eigenh. Brief mit Unterschrift und eigenh. Briefumschlag. Berlin. 8vo. 1p. Doppelblatt. Gefaltet. Umschlag, rückseitig leicht eingerissen.
$ 971 / 800 € (81548)

Brief an Herrn Adolph von Rath adressiert. „Sehr geehrter Herr! Zu meinem tiefen Bedauern schon gebunden durch eine andere Verabredung muß ich dem von Ihnen mir so liebenswürdig mitzugedachten Gruß Herrn von Wildenbruch zu hören, entsagen. Hochachtungsvoll ergebenst Menzel.“ Bei „Herrn von Wildenbruch“ handelt es sich vermutlich um Ernst Adam von Wildenbruch (1845-1909), Schriftsteller und Diplomat.

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Menzel, Adolph von

Maler, Zeichner, Illustrator (1815-1905). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Berlin. 8vo. 1p. Gefaltet.
$ 971 / 800 € (81549)

„Hochverehrter Herr u. Meister Zu unserem Bedauern sind wir, sowohl ich als mein Neffe verhindert Ihrer freundlichen Einladung zu folgen. Hochachtungsvoll grüßend Menzel.“

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Menzel, Adolph von

Maler, Zeichner, Illustrator (1815-1905). Eigenh. Brief mit Unterschrift. o. O. u. D. 8vo. 1p. Gefaltet. Rückseitig geklebt.
$ 1,821 / 1.500 € (81550)

Brief an einen namentlich nicht genannten Empfänger. „Geehrter Herr Ich habe gar nichts ausstellbares beizusteuern. Alles dergl: war schon auf der vorigen. Und seit den Illustrat: „z: zerbr: Krug“ habe ich nichts mehr dafür gethan. Hochachtungsvoll Menzel“

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Menzel, Adolph von

Maler (1815-1905). Eigenh. Brief mit Unterschrift. o. O. u. D. 8vo. 1p. Gefaltet. Bleistift.
$ 911 / 750 € (81551)

Brief an namentlich nicht genannte Empfänger. „Sehr lieber Herr und Frau ich hatte Sie freundlichst bitten wollen den Abend des nächsten Dienstag 28. August bei uns zuzubringen. Schönstens grüßend zugleich von den Meinigen, und Ihre gef: Zusage erwartend ... Menzel. gef: zwischen 8-9 Uhr.“

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Menzel, Adolph von

Maler, Zeichner, Illustrator (1815-1905). Eigenh. Brief mit Unterschrift. B[erlin]. 8vo. 2pp. Doppelblatt. Gefaltet.
$ 1,943 / 1.600 € (81552)

Brief an einen namentlich nicht genannten Empfänger. „Sehr geehrter Freund! So weit ich heute einen Einblick in die bewußte Sache genommen, scheint sie mir nicht angethan zu einiger Beunruhigung. In der entscheidenden Stunde wird schon nicht ohne Rücksicht auf das meist vorhandene Kanonenfieber verfahren, und könnte also Ihr […] Sohn sogar Gelegenheit genug finden, sich durch unbeirrte Verwendung seines Meisters vortheilhaft zu unterscheiden. Zudem zeigte sich G. B. ihm schon günstig gestimmt durch die schriftliche Arbeit die ihm jetzt vorliegt. Mit besten Wünschen für den endlichen Busgang herzlichst der Ihrige Menzel.“

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Menzel, Adolph von

Maler, Zeichner, Illustrator(1815-1905). Eigenh. Brief mit Unterschrift und eigenh. Briefumschlag. [Bad] Fr[eienwalde a.d. Oder]. Quer-8vo. 2pp. Gefaltet. Vorderseite gebräunt. Briefumschlag rückseitig eingerissen, Vorderseite gebräunt.
$ 1,821 / 1.500 € (81553)

„An Frau Musikdirektor Emilie Krigar“ adressiert (Schwester von Adolph Menzel). „Geliebten! Alles in Ordnung. Heute Nachmittag soll, wenn der Himmel aus dem grundlosen Staubmehl nicht endlich einen Teig macht, eine Fahrpartie nach Falkenberg zu Stande kommen. Mit Legion junger Damen, wie mir angekündigt ist. Wird furchtbar aufregend auf mich wirken! Sind übrigens außer Sorge, daß ich was […]widriges genießen werde. Wie gehts und stehts bei Euch? Was machts Rackerchen? […] Euer Adolph“

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Menzel, Adolph von

Maler, Zeichner, Illustrator (1815-1905). Eigenh. Brief mit Unterschrift und eigenh. Briefumschlag. Berlin. 8vo. 2pp. Doppelblatt. Gefaltet. Briefumschlag.
$ 1,943 / 1.600 € (81554)

An „Herrn Theodor Spitta“ adressiert. Hierbei handelte es sich vermutlich um dem 1823 geborenen Landschafts- und Marinemaler, der seine Ausbildung an der Berliner Kunstakademie erhielt und seit 1871 Mitglied im „Verein Berliner Künstler“ war. Theodor Spitta starb 1908. „Geehrtester Herr! Zur gef: Nachricht, daß gestern Abend meine 4 Aquarell-Bilder von Gent wohlbehalten eingetroffen sind. Jedenfalls also hat die Kiste sich mit Ihrer gefälligen Recherche gekreuzt. Vorläufig besten Dank! Hochachtungsvoll der Ihrige Menzel.“

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Menzel, Adolph von

Maler, Zeichner, Illustrator (1815-1905). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Berlin. 8vo. 2pp. Doppelblatt. Auf Respektblatt ein vertikal aufgeklebtes Blatt. Faltspuren.
$ 1,943 / 1.600 € (81555)

Brief an einen namentlich nicht genannten Empfänger. „Geehrter Herr! Ich habe mich doch nachträglich entschlossen den Transport des Aronschen Waldbildes in Ihre alterfahrenen und auch nachbarlichen Hände zu legen, wie Sie sich heute freundlich anboten. Die darüber lautenden Katalognotizen folgen durch Ueberbringer. Besten Dank voraus. Hochhachtungsvoll Menzel.“

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Menzel, Adolph von

Maler, Zeichner, Illustrator (1815-1905). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Berlin. 8vo. 2pp. Gefaltet. Doppelblatt. Leichte Tintenwischer.
$ 2,671 / 2.200 € (81556)

An seine Schwester Emilie, Frau des Musikdirektors Hermann Krigar. „Geliebtes Altes wir sind seit kurzem zurück und haben Sehnsucht mit Dir drüben einfach und würdig diesen diesen Freitag zu Mittag zu kneipen. Höre also in Kürze von unsern Plan und Wünsche. Wir wollen um 1 Uhr hier ab und also 2 Uhr drüben sein. Dein Ja oder Nein ob es Dir paßt telegraphire uns. Im Ja=fall bezeichne uns auf gleich mit Wo? Da wir nicht wißen ob der Einsiedler noch Eldorado ist, nun gleich dort zusammenzutreffen. […]“

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Menzel, Adolph von

Maler, Zeichner, Illustrator (1815-1905). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Berlin. 8vo. 2pp. Gefaltet. Doppelblatt.
$ 1,943 / 1.600 € (81557)

Wohl an einen Verleger, der er „für die gefällige Zusendung der ersten 6 Extra-Drucke (auf chin:) meines Friedrich-Portraits“ dankt. „Wenn nun meiner damaligen Bitte entsprechend von obigen die übrigen 6, und von dem Frontispice „Neuzeit“ die 12 Drucke (in derselben Weise hergestellt), recht bald nachfolgen, so würde [ich] sehr zu Dank verbunden sein.“

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Menzel, Adolph von

Maler, Zeichner, Illustrator (1815-1905). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Berlin. 8vo. 2pp. Gefaltet. Doppelblatt.
$ 1,943 / 1.600 € (81558)

An einen Lexikographen, dem er den Wiederabdruck einer biographischen Notiz gestattet. „Je weniger mir nun bis dieser Stunde etwas bekannt geworden, welchen Gebrauch die lexikographische Prokrustes Officin zu L[eipzig]. dießmal davon gemacht oder machen wird, um so weniger freilich kann ich auch beurtheilen, ob Sie durch Gleichfallsbenutzung desselben Textes zu Jenen in ein Verhältniß von Wiederholung oder Zuvorkommen treten. Was mich wohl auch weniger berühren kann, während ich Ihnen überlaßen muß wie Sie hierüber denken.“

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Menzel, Adolph von

Maler, Zeichner, Illustrator (1815-1905). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Berlin. 8vvo. 2pp. Gefaltet. Doppelblatt. Rückseitig Klebespuren.
$ 1,639 / 1.350 € (81559)

Brief an Herrn Simmel. „Sage hierdurch vielen Dank für die aufmerksam freundliche Benachrichtigung. Habe jedoch mit Bedauern es aufgeben müßen, dem ohne Zweifel in höchsten Grade interessanten und -ergreifenden Vorkomniß beizuwohnen, da gegenwärtig durch überhäufte Arbeiten meine Zeit, grade in den Tagesstunden durchaus ausgefüllt ist. […]“

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Menzel, Adolph von

Maler, Zeichner, Illustrator (1815-1905). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Berlin. 8vo. 2pp. Gefaltet. Am unteren Rand leichter Riss im Falz.
$ 1,457 / 1.200 € (81560)

Brief an eine namentlich nicht genannte Empfängerin. „Hochgeehrte Frau! Pardon für die Verspätung der Nachricht daß meine Schwester Sie bittet ihr Nichterscheinen heute entschuldigen zu wollen. Dieselbe ist von ihrem Leiden doch noch nicht so weit hergestellt. Ich hingegen werde das Vergnügen haben Sie und Ihren Herrn Gemahl den ich bestens zu grüßen bitte zu sehen. […]“

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Menzel, Adolph von

Maler, Zeichner, Illustrator (1815-1905). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Berlin. 8vo. 2 pp. Doppelblatt. Gefaltet. Minimal fleckig.
$ 2,186 / 1.800 € (81561)

An ein Mitglied des Breslauer Künstlervereins. „Geehrter Herr! Ist etwa ein Exemplar des „Menzel-Werks“ 2tes Heft im Herbst vergangenen Jahres zum 2ten mal nach dort an die Bibliothek des Bresl: Künstler-Vereins gelangt? Durch ein zufälliges Versehen ist dasselbe gleichfalls hier geschehen. Ist dies der Fall, so ersuche ich ergebenst um baldgefällige Rücksendung der Doublette. Selbstverständlich auf meine Kosten. Hochachtungsvoll grüßend Menzel. Besten Dank voraus.“ Auf der Rückseite des Respektblattes befindet sich die handschriftliche Antwort des Mitgliedes, geschrieben am 10. Februar 1887.

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Menzel, Adolph von

Maler, Zeichner, Illustrator (1815-1905). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Berlin. 8vo. 2pp. Gefaltet.
$ 1,518 / 1.250 € (81562)

Brief an einen namentlich nicht genannten Empfänger. „Sehr geehrter Herr Aufrichtig bedaure ich zum morgigen Ehrentage des Hochverdienten Herrn am Feste nicht erscheinen zu können! Ich habe aus demselben Grunde zur selben Stunde schon eine anderweitige Einladung nicht annehmen können. Wollen Sie gütigst übernehmen Herrn Prof. Vogel in meinem Namen meine wärmsten Glückwünsche zu übermitteln. Mit bestem Dank voraus zeichne mit dem Ausdruck vorzüglicher Hochachtung ergebenst Menzel.“

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Menzel, Adolph von

Maler, Zeichner und Graphiker (1815-1905). Eigenh. Visitenkarte mit U. ("der Obige"). O. O. u. D. 1 S. Visitkartenformat.
$ 546 / 450 € (33479/BN28667)

"Beifolgend das Original der Tischkarte von vorgestern [...]". - In Bleistift; ohne die erwähnte Beilage.

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Menzel, Adolph von

Maler, Zeichner und Illustrator (1815-1905). Eigenh. Brief mit U. Berlin. 4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh adr. Kuvert.
$ 4,250 / 3.500 € (79754/BN51892)

An Heinrich von Angeli: "Guter lieber werther Freund!! Sich mit Kunstblättern abzugeben! Aufenthalt hier hätte Sie freilich auch nicht erquickt; bis in die ersten Tage d. M. herein Sturm und Kälte, seitdem kein warmer Tag ohne hinterher wie heute stundenlanger Gewitterregen u. s. w. Daß Sie nicht wohl auf seien erfuhren wir schon durch Hrn Tilgner der mich kürzlich hier besuchte. Möge nur jetzt an Ihrer Genesung Ihr Tusculum an der steyrischen Grenze das Beste thun. Das wünschen herzlichst Ihnen nebst mir mein Schwager und Schwester.

Da es nun noch nicht dazu wird daß ich Ihnen, wie ich wollte mündlich danken kann, so thue ichs jetzt für die damalige, so freundliche Uebersendung der Masse von schriftl. Material für die ähnlichen Angelegenheiten an unseren Kunst-Schmerzen […] Ich habe es alles Hitzig übergeben, der es doch wenn nicht dießmal, dann später vielleicht bei anderen zu nützlicher Einsicht auflegen kann. Wir reisen nun zum Juli, dießmal nach Süd-West wohin wir noch nie gekommen. Vor 21 Jahren wollte ich mit meiner Schwester in die Schweiz, waren aber von Wien aus schon zu gebirgssatt, bogen von Baden aus ab nach Paris zur Weltausstellung, so ist seitdem nichts daraus geworden. Werden wir uns im August demnächst in Bayreuth treffen?! Also aber auf alle Fälle gesundes Wiedersehen im September [...]"..

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Menzel, Adolph von

Eigenh. Brief mit U. ("Menzel").
Autograph ist nicht mehr verfügbar


Menzel, Adolph von

Eigenh. Brief mit Unterschrift.
Autograph ist nicht mehr verfügbar


Menzel, Adolph von

Eigenh. Brief mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar