Heinrich Meng

Meng, Heinrich

Psychiater (1887-1972). Brief mit eigenh. U. Basel. ½ S. Gr.-4to. Gedruckter Briefkopf. Leichte Randläsuren.
$ 253 / 250 € (7477)

Heinrich Meng (1887-1972), Psychiater. Brief m. e. U., Basel, 15. Juli 1936, ½ Seite gr.-4°. Gedruckter Briefkopf. Leichte Randläsuren. An den Philosoph und Psychologen Ernest Harms (1895-1974). Harms, der Herausgeber des „Jahrbuchs für idealistische Philosophie“, emigrierte 1933 nach New York: „[…] Ich will mich gerne bemühen, Ihr Manuskript unterzubringen, aber diese Dinge brauchen Zeit und Geduld […]“ – Auf Anregung Karl Landauers und Sigmund Freuds unterzog er sich einer Lehranalyse und wirkte seit 1923 an der Berliner Psychoanalytischen Poliklinik.

Seine im selben Jahr erfolgte Berufung nach Moskau nutzte er zur Beschäftigung mit der Pawlow-Forschung. Seit 1925 am Robert-Bosch-Krankenhaus in Stuttgart tätig, beteiligte er sich an der Gründung des Hippokrates-Verlags und entwickelte in Zusammenarbeit mit Freud u.a. die Grundlagen der Psychosomatik. Meng formulierte u.a. den Begriff der Organpsychose (1928) für schwere psychosomatische Erkrankungen. Mit Landauer übernahm er 1929 die Leitung des Gastinstituts für Psychoanalyse der Univ. Frankfurt. 1933 emigrierte Meng in die Schweiz. 1937 fand er an der Univ. Basel eine neue Wirkungsstätte als Lektor, wo er 1945 zum a.o.Prof. ernannt wurde..

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Meng, Heinrich

Psychiater (1887-1972). Brief mit eigenh. U. Basel. 1 S. Qu.-8vo. Gestempelter Briefkopf. Leichte Randläsuren.
$ 253 / 250 € (7478)

Heinrich Meng (1887-1972), Psychiater. Brief m. e. U., Basel, 9. Mai 1938, 1 Seite quer 8°. Gestempelter Briefkopf. Leichte Randläsuren. An den Philosoph und Psychologen Ernest Harms (1895-1974). Harms, der Herausgeber des „Jahrbuchs für idealistische Philosophie“, emigrierte 1933 nach New York: „[…] Ich freue mich, dass Sie eine erfolgsversprechende Arbeit in Amerika übernommen haben. Alle Publikationen, die aus Ihrer Feder erscheinen, empfange ich gerne in Sonderdruck […]“ – Auf Anregung Karl Landauers und Sigmund Freuds unterzog er sich einer Lehranalyse und wirkte seit 1923 an der Berliner Psychoanalytischen Poliklinik.

Seine im selben Jahr erfolgte Berufung nach Moskau nutzte er zur Beschäftigung mit der Pawlow-Forschung. Seit 1925 am Robert-Bosch-Krankenhaus in Stuttgart tätig, beteiligte er sich an der Gründung des Hippokrates-Verlags und entwickelte in Zusammenarbeit mit Freud u.a. die Grundlagen der Psychosomatik. Meng formulierte u.a. den Begriff der Organpsychose (1928) für schwere psychosomatische Erkrankungen. Mit Landauer übernahm er 1929 die Leitung des Gastinstituts für Psychoanalyse der Univ. Frankfurt. 1933 emigrierte Meng in die Schweiz. 1937 fand er an der Univ. Basel eine neue Wirkungsstätte als Lektor, wo er 1945 zum a.o.Prof. ernannt wurde..

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