Felix Mendelssohn Bartholdy

German composer, 1809-1847

Mendelssohn’s essentially conservative musical tastes set him apart from many of his more adventurous musical contemporaries such as Franz Liszt, Richard Wagner and Hector Berlioz. The Leipzig Conservatoire (now the University of Music and Theatre Leipzig), which he founded, became a bastion of this anti-radical outlook. After a long period of relative denigration due to changing musical tastes and anti-Semitism in the late 19th and early 20th centuries, his creative originality has now been recognised and re-evaluated. He is now among the most popular composers of the Romantic era.

Source: Wikipedia

Mendelssohn Bartholdy, Felix

deutscher Komponist, Pianist und Organist (1809-1847). Eigenh. Brief mit Unterschrift „Ihr“ und eine aus 9 Noten bestehende, achttaktige Notenzeile, bez. „Presto“, an Stelle des Namenszugs. o. O. u. D. [Berlin, nach 18. Oktober 1832]. Kl.-4to. 1 p. Mit papiergedecktem Siegel und Adresse.
$ 16,243 / 14.000 € (81692)

An Julius Rietz mit der Bitte um Auskunft über den Verbleib der ,Ouvertüre aus d dur’ von Johann Sebastian Bach. „Motto: Jakob, wo bist du | (Altes Spiel) Lieber Ritz | Wo ist die Ouvertüre aus d dur von Seb. Bach, die einst in der Philharmonie abgespielt worden ist? Haben Sie sie, so schicken Sie sie mir durch den Ueberbringer mit allen Stimmen, denn sie soll in meinem 2ten Concerte gespielt werden. Haben Sie sie nicht, so bitte ich Sie nicht sie zu schicken, aber mich wissen zu lassen, wo sie ist, wo ich sie finden kann.

In der Philharm. Bibliothek nämlich ist sie nicht vorhanden […] Wann wird Ihre Ouvertüre aus Eh gespielt?“ „Philharmonie“: die von Eduard Rietz 1826 gegründete Philharmonische Gesellschaft, ein Liebhaber-Orchester zur Begleitung der Singakademie. - „Ouvertüre aus Eh“: Ouvertüre für großes Orchester in E-dur, die Rietz am 18.X.1832 in Berlin vollendete. - Im Winter 1832/33 veranstaltete Mendelssohn drei Konzerte in Berlin. - Die Notenzeile (F-G-F-E-F-C-F-As-F) ist noch nicht entschlüsselt..

buy now

Mendelssohn Bartholdy, Felix

deutscher Komponist, Pianist und Organist (1809-1847). Eigenh. Brief mit Unterschrift „Felix Mendelssohn Bartholdy“. Leipzig. Folio. 3 pp. Leicht gebräunt. Mit schwarzem Ringsiegel (zerteilt) und Adresse (Poststempel und -vermerke). Leichte Defekte.
$ 16,243 / 14.000 € (81693)

Kurz nach dem Tod seines Vaters, des Berliner Bankiers Abraham Mendelssohn Bartholdy, an seinen verehrten Freund und Ratgeber, den Kölner Juristen Erich Heinrich Verkenius, eine der einflußreichsten Persönlichkeiten des rheinischen Musiklebenes, der ihn gebeten hatte, ,eine Orgelstimme zu Händels Te Deum’ auszuführen. Als Felix Mendelssohn 1833-1935 in Düsseldorf wirkte, wurde er von Verkenius zu Konzerten aufgefordert und 1835 für die Leitung der Niederrheinischen Musikfeste gewonnen, deren Mitbegründer und Leiter Verkenius war.

Es kam bald zu einer vertrauten Beziehung und bei seinen Kölner Aufenthalten war Mendelssohn auch später noch regelmäßig Hausgast der Familie. „[…] Sie haben es wohl schon erfahren, welchen Unglück mich und die Meinigen getroffen hat […] Sie haben ihn nur wenige Tage gesehen, aber Sie werden es wohl wissen wie das der härteste Schlag war der uns hätte treffen können, und wie schwer es mir wird diesen Schmerz mit Fassung und Ergebenheit, wie ich soll, zu ertragen […] Da ich vor allen Dingen mich fortwährend zu beschäftigen und mit Erfüllung meiner Pflichten nicht inne zu halten suche, so war es mir lieb Ihren Auftrag, eine Orgelstimme zu Händels Te Deum bald ausführen zu können. Sie erfolgt hiebei, u. es würde mich freuen zu hören, daß Sie es damit im Dom haben aufführen lassen. Da ich die Stimmen ohne Weiteres so hingeschrieben habe so wird sich wohl mancher Fehler der berichtigt werden muß noch darin finden […] Es wird wohl nicht leicht sein, die ganz passenden Register zu finden, die den Dom füllen und doch die Stimmen nicht zu sehr bedecken. Ich bin von der Voraussetzung ausgegangen, daß gleich Anfangs in der gedruckten Partitur ein bedeutender Druckfehler steht (wie überhaupt viele) daß nämlich in der Bezeichnung der Instrumente am Anfang statt Hautbois I Violino I, und statt Hautb II Violino II stehen muß, und statt Viol. I & II. e Tomba: Hauptb. I & II e Tomba. Die Art wie die Instrumente gebraucht sind macht mich dessen ganz gewiß […] Wie werden Sie das Stück mit der obligaten Trompete geben? Ein heutiger Trompeter bläst es nie sicher, u. ein andres Instrum. thut es nicht recht; ich habe die Orgel dafür ganz ausgelassen, weil sie mir nicht nöthig schien […] Der Stabat mater von Astorgas lege ich ebenfalls dazu. Ich erfuhr daß es der hiesige Magister Fink, der Redacteur der musikal. Zeitung, besäße […] Bei der Gelegenheit kam ich mit Hrn. Finck auf das Rheinische Musikwesen zu sprechen, u. war erstaunt zu hören, daß er steif u. fest behauptete Ries“ [der Pianist und Komponist Ferdinand R. leitete zwischen 1825 und 1837 mehrfach die Niederrheinischen Musikfeste] „sey in Aachen Musikdirektor seit einem Jahre […] Aber noch viel mehr erstaunte ich, als ich einige Wochen drauf manches von dem, was ich ihm damals erzählte, fast wörtlich in der musikal. Zeitung abgedrukt fand, u. zwar so wörtlich, daß ich geschworen hätte, ich wäre ein Mitarbeiter, wenn ich das Gegentheil nicht gar zu gewiß wüßte […] Mein Oratorium ist der Beendigung nahe und der erste Theil davon soll gegen Ende dieses Monats zu Simrock nach Bonn gehn, wo es erscheinen soll. Wahrscheinlich werde ich im Laufe des Frühjahrs oder Sommers nach dem Rhein, u. auch natürlich nach Cöln kommen, ich fahre dann wieder, wie sonst, an Ihrem Hause vor, frage ob Sie mich aufnehmen könen u. wollen, und wir gehen gedenken fröhlicher vergangner Zeiten […]“ Das Paulus-Oratorium, an dem Mendelssohn von Anfang 1834 bis April 1836 arbeitete, wurde während der oben erwähnten Reise am 22. Mai in Düsseldorf uraufgeführt. - Erwähnt seinen Freund Karl Klingemann..

buy now

Mendelssohn Bartholdy, Felix

deutscher Komponist, Pianist und Organist (1809-1847). Eigenh. Brief mit Unterschrift „Felix Mendelssohn Bartholdy“. [Leipzig, Mitte Februar 1836]. Quer-8vo. 1 p. Gefaltet.
$ 11,370 / 9.800 € (81694)

An den Baumeister Limburger von der Leipziger „Liedertafel“: „Ich habe das Repertoir über das Armen-Conzert immer noch nicht feststellen können, weil ich durch Herrn Adv. Schleinitz hörte, Herr Eicke habe sich bereitwillig finden lassen darin zu singen (was allerdings sehr vortheilhaft wäre) aber es fehle noch an der Einwilligung des Herrn Ringelhardt. Da ich nicht zweifle daß er sie geben wird, wenn die Direction selbst ihn darum ersucht, so erlaube ich mir zu fragen, ob Sie […] dies nicht zu übernehmen die,Güten haben wollten? […]“

buy now

Mendelssohn Bartholdy, Felix

deutscher Komponist, Pianist und Organist (1809-1847). Eigenh. Brief mit Unterschrift „Felix Mendelssohn Bartholdy“. Berlin. 4to. 1 p. Mit Siegel „FMB“ und Adresse. Faltenschäden.
$ 11,544 / 9.950 € (81696)

An Robert Franz in Halle, dem er für die Zusendung neuer Gesänge dankt. „[…] Wenn mir auch die Schumannschen sehr gefallen haben, so sind mir diese letzten Gesänge doch bei weitem die liebsten und gehören sogar nach meinem Gefühle größtentheils zum besten was ich von Ihnen kenne. Und daß dies für mich was sagen will, wissen Sie wohl! Das erste und zweite, (vor allem die erste Seite dieses 2ten, u. wieder vor allem der Anfang) dann das dritte und fünfte sind meine Lieblinge, obwohl ich sie alle lieb habe.

Mögen Sie sehr, sehr viele Werke, eben so schön gefühlt, ebenso fein ausgeführt, ebenso eigenthümlich und so reich an Wohlklang diesem folgen lassen; Sie werden allen wahren Kunstfreunden den größten Genuß bereiten, der ,Markt’ wird sich von denen endlich auch ins Schlepptau nehmen lassen müssen, wie er das erste schon so oft, eigentlich immer gethan hat und thun wird. Keiner von allen wird aber über dies Werk, wie über jedes Ihrer künftigen mehr Freude haben und Ihnen dankbarer sein als Ihr hochachtungsvoller ergebener | Felix Mendelssohn Bartholdy“. Im Vorjahr war das erste Liederheft von Franz erschienen, das auch von Schumann und Liszt sehr gewürdigt wurde..

buy now

Mendelssohn Bartholdy, Felix

deutscher Komponist, Pianist und Organist (1809-1847). Eigenh. Brief mit Unterschrift „F. Mendelssohn Bartholdy“. Leipzig. 4to. 3 pp. Doppelblatt mit Adresse.
$ 20,884 / 18.000 € (81721)

Schöner, langer und unveröffentlichter Brief an Adolphe Steinberger, vom Komitée des Niederrheinischen Musikfests, der an die Organisation des berühmten Niederrheinischen Musikfestes erinnert, das Mendelssohn seit 1833 geleitet hatte. „Ihrem geehrten Schreiben vom 21. zu folge, wäre mir mit dem Programm für das nächste Musikfest so ziemlich zu Stande, da ich daraus ersehe, daß das Comité für den Josua entschieden hat. Nur daß Sie von den 2 Symphonien absehen wollen, ist mir nicht lieb, u.

erlaube ich mir darauf noch einmal zurückzukommen. Durch die Symphonie von Mozart aus D Dur ohne Menuett, welche kaum 1/2 Stunde dauert, oder eine von Haydn, die sämtlich nicht länger sind, würde dem Fest ein […] Schmuck verliehen, u. es thäte mir leid, dies aufgeben zu müßen. Der Josua wird nicht länger als 2 starke Stunden dauern; und da er keine Ouvertüre hat, schiene es mir auch deswegen beßer, den ersten wie den 2t. Tag mit einer Symph. anzufangen, u. dazu eine von Ries od. eine der obigen zu wählen, in welcher Ordnung Sie nur vorginge. Ich würde Ries’ Symph. am 1t. Tage zu Eröffnung des Festes lieber sehn; einmal weil der Platz der Feierlichste ist, und weil am 2t. Tage durch den Wechsel des Styls nicht so auffallend wäre. Diese letztere Rücksicht scheint mir wichtig , u. ich bitte deshalb die Sache noch einmal in Bewerthung zu ziehen, u. mir das Ergebnis mitzutheilen. […]“ Weiter ausführlich über den Einbau der Orgel, die für Händels Oratorium unverzichtbar sei, die Vorbereitung der Orchesterstimmen, die Klavierauszüge für die Proben, die Auswahl der Sänger usw..

buy now

Mendelssohn Bartholdy, Felix

Komponist (1809-1847). Gedr. Programm zur Erinnerung an das Erste Abonnementskonzert vom 9.03.1843 unter der der Leitung von Felix Mendelssohn Bartholdy. o. O. 8vo. 4 pp. Knickspuren.
$ 1,392 / 1.200 € (82103)

Gedrucktes Programm zur Jubiläumsaufführung in Erinnerung „an das erste Leipziger Abonnement-Concert (den 11. März 1843) und dessen erste Jahresfeier (den 9. März 1843). „Den 11. März wurde von 16. Personen, sowohl Adel als Bürgerlichen Standes das große Concert angelegt, wobei iede Person jährlich zu Erhaltung deßelben 20 R, und zwar vierteljährlich 1Louisd’or erlegen mußten, die Anzahl der Musicirenden waren gleichfalß 16. außerlesene Personen, und wurde solches erstlich in der Grimmischen Gaße bey dem Herrn Ber Rath Schwaben, nachgehends in 4.

Wochen drauf, weil bey erstern der Platz zu enge, bey Herr Gleditzschen dem Buchführer aufgeführet und gehalten.“ Das Programm von 1843 erinnert an die Historie. Gespielt werden „Doles (1743 Musikdirector beim Leipziger Abonnement-Concert), [...] Joh. Sebastian Bach (1743 Cantor an der Thomasschule) [...] Johann Adam Hiller (1781-1785 Musikdirector beim Abonn.-Concert, 1789-1800 Cantor an der Thomasschule(, [...] J. G. Schicht (1785-1810 Musikdirector beim Abonnement-Concert, 1810-1825 Cantor an der Thomasschule) [...] Mathai (gewesenem Concertmeister beim Abonn.-Concert) [...] Ferdinand David (jetzigem Concertmeister beim Abonnement-Concert), [...] Mortiz Hauptmann (jetzigem Cantor an der Thomasschule), [...] Felix Mendelssohn-Bartholdy (jetzigem Musikdirector beim Abonnement-Concert) [...]“ Der zweite Teil ist gewidmet „Grosse Symphonie mit Chören über Schillers Lied an die Freude, von L. van Beethoven.“ Zuzüglich Gesangstext und der witzigen Anmerkung „Die Aufführung der Chöre hat eine bedeutende Anzahl hiesiger Dilettanten, in Verbindung mit dem Thomaner Chore gütigst übernommen.“ Seit 1743 wurden die Konzerte des späteren Gewandthausorchesters von einer aus Adligen und Bürgern bestehenden Gesellschaft getragen. Die von ihr veranstalteten „Großen Musicalischen Concerte“ fanden zuerst in Bürgerhäusern statt. Aufgrund des großen Zuspruchs wurde bald schon ein Saal im Gasthaus „Zu den drei Schwanen“ gemietet. Hier trafen sich über 30 Jahre lang diejenigen Leipziger Bürger, die den hohen Jahresbeitrag zahlen konnten. Von dem Geld wurden die Musiker honoriert. Am Anfang waren es 16, die das Konzertorchester bildeten. Ihm gehörten zur einen Hälfte Berufsmusiker, unter ihnen die Stadtmusiker, und zur anderen Hälfte Studenten der Leipziger Universität an. Im Gewandhaus, der Gewerbehalle der Tuchmacher, gab es zu dieser Zeit einen großen, ungenutzten Dachboden. Auf Initiative eines Bürgermeisters wurde er als Konzertsaal ausgebaut. Im November 1781 fand das erste „Gewandhauskonzert“ statt. Der Komponist, Pianist und Organist Felix Mendelssohn Bartholdy kam im August 1835 nach Leipzig und gab am 4. Oktober – offiziell als Kapellmeister, aber erstmals schon im Stil eines modernen Dirigenten – das erste Konzert im Gewandhaus mit seiner Ouvertüre Meeresstille und glückliche Fahrt, die verglichen mit seinen anderen Ouvertüren heute weniger oft aufgeführt wird. Mendelssohns Gewandhauskonzerte wurden begeistert aufgenommen. Seine Anerkennung drückte sich auch in einer Ehrendoktorwürde in Philosophie aus, die ihm am 20. März 1836 verliehen wurde. In dieser Zeit bemühte er sich – als großer Verehrer von Joseph Haydn – um die Propagierung von Haydn-Werken, die er beispielsweise mit großem Erfolg am 22. Februar 1838 in Leipzig aufführte. Mendelssohn Bartholdy blieb bis zu seinem Tod Kapellmeister des Gewandthaus..

buy now

Mendelssohn Bartholdy, Felix

Komponist (1809-1847). Letter signed ("F MB"). Berlin. 4 SS. auf Doppelblatt. 4to.
$ 14,503 / 12.500 € (44413/BN30949)

Via Carl Klingemann to the German Orientalist Friedrich Rosen (1805-1837) in London, sharing his observations on the cold and malicious nature of the Berliners. The composer laments about the way the denizens seem to make it a point to treat the artists poorly during performances: "On the Festival you already know the details from Klingemann; it has become one of our dearest recollections, and I think it is my best composition. A few weeks later the surgeon declared my knee to be completely cured, and I thought I would be leaving shortly, but then the bitter cold came and I postponed the journey and began a large work (a symphony for orchestra, on which I worked a lot every day; it isn't quite finished, but I hope I can finish it before my departure, as I have already begun the last movement.

My illness surprised me a few days before my departure, I had already taken my leave and had started to pack; now I'll have to postpone that at least a fortnight longer, but then I think I can leave; my plan is to go from here via Weimar to Munich, then through the Tyrol to Vienna; from Vienna I intend to go to Venice and Upper Italy in the middle or toward the end of summer, and then I think I'll spend next winter in Rome and Naples, then in the spring, if it is permitted to spend so much time on a plan, go to Paris and then to London from time to time, where there may be much smoke and fog and great crowds and poverty, but where pretty nice people live, too, and where I wasn't so bad off for a year. But will I find the same people there then? On this, as on your whole Let (that is Sanscrit for the future) I ask you to let [me] know a lot, also about everything which is dear and precious to me in London, and about our friends at some length. For you have a sharp eye, professor, and when you are sitting on the blue sofa, or silently making tea, or modestly gliding to and fro in the halls of the university with a light red [folder] and a long black robe, you will still make your accurate remarks and comments, and I expect more from you than from many a Berlin lady. What I have to tell you about Berlin, at last, is little and not pleasant, the people are cold, malicious, and make it a point of honor never to be content; even when [Henriette] Sonntag performed recently she was received quite coldly and was palpably slighted in favor of the others in the cast; her sister, who performed the next evening, was almost completely hissed from the stage, for which the other faction took revenge, and in their first scene (in Othello), all the participants were hissed at and Mme. Sonntag had a curtain call, and at that they speak, think, and do nothing differently than Mme. Sonntag and the factions for and against her. But is such formation of factions something a reasonable and interested public should do and doesn't it spoil any enjoyment of the work of art and all joy of the artist? But that's how they are in big and little things, and the Flower Market that opened yesterday in the University Gardens, for which a single gardener has obtained a monopoly, is just as good a proof of it as the dearth of operas other than by Spontini and Auber for which the Royal Theater has in turn obtained a monopoly, and like the monotony of the parties and conversations here; God will improve this when He has nothing to do but that, but I'm afraid He'll get other things and so much to reform that the Berliners' turn won't come for a long time, so for now they are good enough. Let me know what the Johnstons are doing, whether Ritter is still the same as back then, and whether Mühlenfels has been successfully introduced to society and speaks French with Federita. Let me know, too, about the stone monkeys, the wooden chairs from King Edmund the Cannibal's time, and the scraped-off portraits. My chests from England arrived a few days ago and filled me with longing again. Have you been back to Atwood's again since then, and did you entertain the fellow with some Ikojan Atchi? You see how I have learned from you. In short, write me about each and every thing, but especially, write me [...]" (transl.). - Friedrich Rosen became Professor of Sanscrit at the University of London (later University College) in 1827, at the age of twenty-two. Carl Klingemann was Mendelssohn's close friend and collaborator who wrote the words for many of the composer's songs. Karl Wilhelm Ludwig Heyse had been Mendelssohn's tutor until 1827. The Festival is possibly the Grosse Festmusik zum Dareifest (Grand Festive Music for the Durer Celebration) of 1828. The Symphony may be the Fingal's Cave Overture written in 1830. One of the Liechtenstein songs is doubtless Frühlingslied (Song of Spring), op. 19, no. 1..

buy now

Mendelssohn Bartholdy, Felix

Komponist (1809-1847). Autograph letter signed. Leipzig. 4 SS. auf Doppelblatt. 4to.
$ 20,884 / 18.000 € (44414/BN30950)

To the Committee for this year's Lower Rhenish Music Festival in Dusseldorf. Mendelssohn, the 1839 Director of the Lower Rhenish Music Festival, writes to the festival's committee recommending the works to be included. "I hasten to answer, as the time is indeed approaching and is beginning to press. Against the march and chorus from the Ruins of Athens, which you are adding to the second day, it is only natural that I have nothing to object; I would suggest putting the piece right after the Eroica Symphony, where it would certainly have a good effect.

But I wouldn't know what cantata by Bach to suggest for the second day as now programmed; I don't know any which would fit in as regards the time it needs and even more as regards style; if another piece needs to be selected, I would perhaps suggest the chorus by Haydn 'Des Staubes eitle Sorgen' but it seems enough to me, anyway. In 1833 with you and 1834 in Aachen, the program of the 2nd day was shorter than this; last year in Cologne it was at least no longer, and so I think: 1) Eroica Symph[ony], march and chorus by Beeth[oven], new hymn by Spohr. 2) Overture and Psalm -would be quite a sufficient program. To be sure, if Herr Rietz doesn't keep his promise, quite a substantial overture would have to be selected, to make the second part as interesting as possible. But this time the main thing for me would be if you could manage to have Alceste performed in the theater. You write of the difficulties with the chorus; they are indeed the biggest ones that can place themselves in its way, to my knowledge, but even if they couldn't be removed, I would prefer seeing Alceste performed with a very bad chorus a hundred times more than giving up the idea completely. First, in Alceste the main thing is Alceste herself, then Admet, then Hercules, and then only the chorus, and with a performance to be expected from Frl. von Fassmann and Tichatschek or Eichberger or some other outstanding Admet, the chorus recedes in any case into the background. Then there is the second question if it is impossible to improve the chorus? Couldn't 12-20 of the best chorus singers be brought in from Cologne and Aachen? I would with pleasure come a week earlier myself for this and hold separate rehearsals for the chorus every day to make this performance possible. Finally, several passages could and in such a case would have to be deleted, such as the ball in the second act and similar passages in which the chorus plays too much of a main part, and as I said, that would be that much more feasible as Alceste herself and her and Admet's suffering are definitely the main thing in the opera. As several of your members know, I already felt the urgent wish for something new in the course and sequence of the music festival last year, and I said so. My suggestions on this were perhaps not practical, but now, through this coincidence, the opportunity arises this time in Dusseldorf, at least, of giving the festival a new attraction of the kind I had in mind. If this music festival performs the Messiah on the first day, then the Beethoven symphony with a miscellaneous program, and finally a Gluck opera (and even if it is most inferior in execution and even if it has the worst chorus, but beautifully sung in the main roles and beautifully played by the orchestra), this would indeed be something new, as I wished, and because of that this music festival would be outstanding as compared to all the earlier ones. I would therefore very much wish that this plan, even if it be only the hope of it, be mentioned already in your first tentative announcements - how differently would the music festival appear because of it! In the interest of the public, too; in regard to the box office it would also make a palpable difference. Of course I assume that the performance would have to be considered in conjunction with both the others, and only those would receive tickets to the opera who had attended the music festival on the preceding days or had been participants in it. And even if the prices were not raised, the proceeds would be significant. Not to mention the enjoyment all friends of music would derive from it. I ask you to let me know your answer as soon as possible, as I would, as I said, to this end make my departure earlier, if necessary. In any case your speedy answer is now very much desired, as the time is now fast approaching [...]" (transl.). - In a postscript, Mendelssohn has written: "The fine tenor here, Schmidt, just came to ask if he couldn't take part in the music festival; he would try to arrange things so that he could come there at that time and take a solo pan. I told him you had written Tichatschek, but he claims that he is giving guest performances in Berlin at Pentecost and would thus not be able to come to the Rhine. Also, the things that Schmoetzer and Eichberger, whom I mentioned to him, are also detained. So I don't hesitate to let you know about his wish. In a second postscript written in the left margin of the first page Mendelssohn has added; Please have the kindness to hand the enclosed letter over to Director Schadow" (transl.). - The Lower Rhenish Music Festival (Das Niederrheinische Musikfest) was one of the most important festivals of classical music, which happened every year with few exceptions between 1818 and 1958 at Pentecost for 112 times. The Festival was held in various German cities over time and the directors included Robert Schuman, Richard Strauss, Franz Liszt, Otto Goldschmidt, Anton Rubinstein, Hans Richter & Richard Strauss. - Light browning; small clipped section on f. 2..

buy now

Mendelssohn Bartholdy, Felix

Komponist (1809-1847). Autograph letter signed ("Felix"). Leipzig. Groß 4to. 2 SS.
$ 20,884 / 18.000 € (48923/BN33034)

To an undisclosed recipient: "When I posted the letter to you the day before yesterday, I already half suspected that yours would come yesterday - and it really did, and scolded me, and I deserved it, too. But write me again soon and tell me how you are. Your letter is in a bad mood, and it couldn't very well be otherwise; but tell me, couldn't you undertake some good and proper project of your own, in seclusion, as a comfort and therapeutic? [...] I am sending this letter with Rosen's portrait to Paul in Hamburg, who has just arrived there and will be staying there a few months; he will certainly be able to send it to you soon.

I hardly think the sketch will be of any use because it was done so very hastily; but I find the likeness so very good, and I ask particularly to see to it that I get it back undamaged. When you write of the dead season again, and I think again of the despairing foggy days I was amazed to see this time in James Park, and when I then also see the disgusting snow that has been lying here for several days, then I say Germany forever, after all. Small and miserably dead it is here, and yet there is much to live for. If I had enough character to turn down the next Rhinish Music Festival, it could be possible that I would stay entirely, my whole life, sitting here in Leipzig, and I and my art, we would be only the better for it. But I fear I am too vain for them; and yet I must do it sooner or later. We are furnishing our flat - as people say - i.e., there has been constant talk of wallpaper, curtains, and furniture, and in a week we are supposed to be able to move in, although we don't want to until 4 weeks from now; in a new house standing alone, on the third floor, the view to the South over the fields and the forest, to the North on the promenade and the city and towers, to the West on a big water mill with its wheels, then you only have to drop in, your quarters are ready; in a room papered with bouquets of flowers you are to have lodgings, and the white hall and our rooms are completely at your disposal. You shall hear music, half as much as I in the last weeks, i.e., up to your ears - singing, piano, quartets, of whatever kind you want. And better than all that you will find my Rüdesheimer 1834 wine. I picked it out in Bingen, had a cask of it transported here, and am creating a huge furor with it here in Leipzig because they aren't used to things like that. And now even you, who has had to make do with the barbaric [...] things: Hock [Hochheimer is a wine from the Main area], and still have a German heart - you will like it [...]" (transl. from the German original). - Mendelssohn paraphrases the quote from the opening poem of Goethe's collection of poetry, The West Eastern Divan: "North and West and South splinter, thrones burst, kingdoms tremble; fee to taste the air of patriarchs in the pure East". Rosen, to whom he refers, is the Sanskrit scholar Friedrich Rosen, who had died in London on September 12, 1837. Cecile Jeanrenaud is Mendelssohn's wife, who he had married on March 28, 1837. - Crude repair to marginal tears..

buy now

Mendelssohn Bartholdy, Felix

Komponist (1809-1847). Autograph letter signed (within the text). "4 Hobart Place Eaton Sqa.", i. e. London. 1 S. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 3,481 / 3.000 € (60931/BN44887)

To Mrs. Erskine, possibly the wife of the Scottish orientalist and historian William Erskine: "Mr. Mendelssohn presents his Compts. to Mrs. Erskine & regrets most sincerely not to be able to accept of Mrs. Erskine's very kind invitation; as he must leave London already next week he is not sure whether he will be able to thank Mrs. Erskine in person for her kind note, but he hopes to find an opportunity of doing so [...]". - Mendelssohn was known to have been in London in April 1847, to hear Jenny Lind sing in Meyerbeer's "Robert le Diable".

Mendelssohn greatly admired Lind and in the 1840s she became a protégée - it was rumoured that in 1847 he had written to her to suggest an elopement, though she was married at the time. - On laid paper watermarked "J. WHATMAN", with two early horizontal folds, in very good condition. - Though not formally signed, the use of his name at the beginning is effectively a signature..

buy now

Mendelssohn Bartholdy, Felix

Komponist (1809-1847). Eigenh. Brief mit U. Leipzig. 2 SS. auf Doppelblatt. Folio.
$ 11,022 / 9.500 € (80877/BN52756)

Schöne und freundschaftliche Zeilen an Frau Verkenius, die Witwe des Landgerichtsrats Erich Verkenius (1776-1841), des Gründers und Förderers des Niederrheinischen Musikfests, und an deren Tochter Sibylla sowie ihren Schwiegersohn, den Kommerzienrat und Bankier Ignatz Seydlitz (1803-70), bei denen Mendelssohn während des ersten Sängerfests des Deutsch-flämischen Sängerbundes, das am 14. und 15. Juni unter seiner und Franz Webers Leitung in Köln stattgefunden hatte, genächtigt hatte: "Lieber Herr Seydlitz und liebe Frau Verkenius / Denn eigentlich möchte ich den Brief an Sie alle drei richten - ich bin nun glücklich wieder hier angekommen und habe alle die Meinigen Gottlob sehr wohl und munter angetroffen.

Da ists mir nun zu Muthe als müßte ich eben noch einmal an den Malzbüchel no. 4 [d. i. der Seydlitzsche Wohnsitz] und müßte da so etwas sagen von Dank und von Nimmer-Vergessen - was vermuthlich eben so wenig zierlich herauskäme, wie diese Zeilen, und doch nicht minder ernsthaft und innerlich gemeint wäre. Sie wissen freilich alles schon was ich sagen will, Sie wissen daß mir eine Aufnahme wie die in Ihrem Hause jetzt, und alles was dabei von Gegenwart und Vergangenheit wieder zur Sprache kam, und kurz daß fortdauernde, unveränderte Freundschaft von allem auf der Welt das schönste, liebste, beste ist und bleibt, und daß Sie mir dadurch diese eben verfloßnen Tage zu wahren Festtagen ausgeschmückt haben. Hierfür wollte ich Ihnen gern meinen Dank sagen! Es sind wenig Stunden seitdem verflossen, wo ich das nicht in Gedanken gethan hätte. In Strasserhof fand ich im Posthause Sänger mit den Bändern, die jubelten ungeheuer; in Wiedenbrück ging der letzte Sänger mit einem Bande vom Postwagen ab, dem war es zu voll u. zu heiß gewesen. Von da an frugen die Leute den Conducteur und mich nach dem Sängerfest zu Cöln und wir kamen als lebendige Depeschen überall sehr gelegen. Meine Kinder tragen die eisernen Leyern Tag und Nacht um den Hals, und wenn sie unartig sein wollen, so sage ich, sie dürften dann das Sängerzeichen nicht mehr tragen; dann werden sie wieder artig. Diese moralische Nachwirkung ist also dem Sängerfeste nicht abzustreiten […]"..

buy now

Mendelssohn Bartholdy, Felix

Komponist (1809-1847). Scribal musical manuscript signed. "Ruhethal" and "Jagdlied". No place. Small folio (249 x 325 mm). 2 pp. on a single leaf. Brown ink on 12-stave paper with words and music.
$ 21,464 / 18.500 € (82508/BN53633)

The alto parts for "Ruhethal" and for the beginning of "Jagdlied", the final two of the six songs that make up Mendelssohn's "Sechs Lieder im Freien zu singen", op. 59 (MWF F 21-22). The songs were composed for mixed a capella chorus, without accompaniment, between 1837 and 1843; the present songs were written on March 3 and 5, 1843. Dedicated to Henriette Benecke, his wife's aunt with whom the Mendelssohns lodged during their 1842 visit to London, the work was first published in 1844. The music in the hand of Amadeus Eduard Anton Henschke (1804-54), with the words of the text added by Mendelssohn himself, and his note and signature at the end of "Ruhethal": "Noten von Henschke, Text von Felix Mendelssohn Bartholdy".

- "Ruhethal" ("Adagio") sets a poem by the Swabian poet Ludwig Uhland (1787-1862), "Wenn im letzten Abendstrahl goldne Wolkenberge steigen", 35 measures in D major and 2/4 time. "Jagdlied" (" Allegro molto quasi Presto") is based on the poem by Joseph von Eichendorff (1788-1857), "Durch schwankende Wipfel schießt goldener Strahl", in B minor, the relative minor of the preceding song's scale, in 4/4 time, comprising the first 17 measures, including a stricken-out passage. - A horizontal tear in the central fold and another near the bottom have been professionally repaired. "Ruhethal" and the edges of "Jagdlied" a little browned from former mounting and presentation..

buy now

Mendelssohn-Bartholdy, Felix

Komponist (1809-1847). AMusQS. "Donnerstag d. 5ten Januar 1843 in Leipzig Nachmittags". ¾ S. Qu.-gr.-4to. Unter Passepartout gerahmt.
$ 13,922 / 12.000 € (41008/BN21490)

17 bars for piano, "all[egr]o vivace". - Slightly browned and occasional spots; edges trimmed. Traces of mounting on reverse.

buy now

sold

 
Mendelssohn Bartholdy, Felix

Eigenh. Brief mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

To Mme. Moscheles, wife of the pianist Ignaz Moscheles, asking for a meeting, and telling that his old teacher had died. - Mendelssohn were in London that time for the first performance of his concert overture The Hebrides. - Somwehat browned, edges slightly frayed; small tear on fol. 2 from opening; small traces of mounting.


Mendelssohn Bartholdy, Felix

Briefausschnitt mit eigenh. U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Somewhat browned, and some damage to the right corner at bottom.


Mendelssohn Bartholdy, Felix

Eigenh. Ergänzungen und Unterschrift auf einer gedruckten Eintrittskarte der Direktion der Gewandhauskonzerte.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Rare partly-printed 3.25 x 2.25 admission pass issued by the Directorate of Gewandhaus concerts, filled out and signed by Mendelssohn-Bartholdy, March 10, 1847, made out for "Graf Reuss" and boldly signed in ink, "F. Mendelssohn." In fine condition.


Mendelssohn Bartholdy, Felix

Letter signed.
Autograph ist nicht mehr verfügbar


Mendelssohn Bartholdy, Felix

Eigenh. Brief mit Unterschrift „Felix Mendelssohn Bartholdy“.
Autograph ist nicht mehr verfügbar


Mendelssohn Bartholdy, Felix

Eigenh. Brief mit U. ("Felix Mendelssohn Bartholdy").
Autograph ist nicht mehr verfügbar

To Mr. Schramm, president of the committee for the 24th Lower Rhenish Music Festival, recommending tenors Carl Schrader and Heinrich Schmidt and mentioning the singer Adolph Schunck: "Dem geehrten Comité mache ich heut die Anzeige, daß der Tenorist [Carl] Schrader aus Wiesbaden wie auch der Tenorist [Heinrich] Schmidt aus Leipzig dem Vernehmen nach Lust u. Zeit haben würden, das Musikfest zu besuchen u. daher mitzuwirken. Ersteren habe ich noch nicht singen gehört; Sie würden in der dortigen Gegend leicht das Nähere über ihn erfahren können; letzerer hat vor 3 Jahren, wie Sie sich entsinnen werden, die sämmtlichen Blo's [?] im letzten Moment übernehmen müssen und durchaus ehrenwerth und befriedigend vorgetragen. Da man mir sagt, daß sich gegen das Engagement des diesjährigen Blosängers Hrn. [Adolph] Schunck Schwierigkeiten erhoben hätten, so hielt ich die sofortige Nachricht über diese beide Herren nicht für überflüssig. Mit der Bitte die inliegenden Briefe den Adressaten gefälligst zukommen zu lassen bin ich [...]".