Cécile Mendelssohn Bartholdy

Mendelssohn Bartholdy, Cécile, geb. Jeanrenaud

Frau des Komponisten (1817-1853). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Gr.-8vo. 2 pp. Etwas gebräunt. Kleine Faltenrisse. Mit Siegelspur und Adresse.
$ 2,103 / 2.000 € (74639)

An Sophie von Liphardt, die Frau Ferdinand D a v i d s , eines Jugendfreundes ihres Mannes. Sie müsse eine Kunstreise absagen, da sie sich „den Magen etwas verdorben“ habe. „... Hoffentlich ist es bis diesen Abend ganz besser, daß ich doch nicht ganz um die Freude komme Sie und Herrn David zu sehen: Mein Schwager H e n s e l , der Cornelius“ (der Maler Peter von C., Lehrer von Wilhelm von Kaulbach) „persönlich kennt, würde Sie sehr gerne dort hin begleiten wo auch der berühmte Karton von Caulbach [sic!] zu sehen ist, und bittet Sie, falls es Ihnen angenehm wäre ihm die Zeit zu bestimmen. Ich würde mich sehr freuen ...

wenn ich durch Sie die Bekanntschaft Ihrer Freundin Mme Girard machen könnte, und Sie ihr vorschlügen den morgenden Abend mit Ihnen bei mir zuzubringen, wie gesagt, ich hoffe mich durch Vorsicht bald wieder gesund zu machen ...“.

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Mendelssohn Bartholdy, Cécile, geb. Jeanrenaud

Frau des Komponisten (1817-1853). Eigenhändiger Brief mit Unterschrift „Cécile Mendelssohn Bartholdy“. ohne Ort [Poststempel: Dresden]l. 8vo. 3 pp. Doppelblatt. Mit Adresse. Faltspuren. Ein kleines Loch in der Faltung.
$ 3,155 / 3.000 € (87911)

An Susanna Jung „bei Herr(n) Dr. Mendelssohn Bartholdy, Leipzig, Königstr. No. 5“. „Ich habe mich sehr gefreut so gute Nachricht von Ihnen allen zu erhalten und hoffe es wird so schön Fortgehen. Wir sind hier sehr gut angekommen und haben das herrlichste Wetter nur etwas kalt. Herr u Fr Barms sind so entzückt von Dresden daß Sie gern noch ein paar Tage hier bleiben möchten und da es mit den Kindern so gut geht, so haben wir uns entschloßen bis Sonntag um zwei hier zu bleiben. Ich rechne jedoch darauf daß Sie uns Nachricht geben wenn irgend etwas unsre frühere Rückkehr erfordern sollte.

Wollten Sie meiner Schwester sagen, daß ich die Tante und Cornel[ia?] sehr wohl gesehen, und daß Sie sich über die Beschreibung der kleinen Helène sehr gefreut. Also, wenn ich nicht nochmals schreibe, kommen wir erst Sonntag Abend, schicken Sie aber die Kinder nicht auf den Bahnhof. Christel soll am Sonnabend einige Rebhühner einkaufen und die Karte […] für Herr B nicht vergeßen. […]“.

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Mendelssohn Bartholdy, Cécile, geb. Jeanrenaud

Frau des Komponisten (1817-1853). Eigenhändiger Brief mit Unterschrift „CécileMB“. Leipzig. 4to. 1 p. Faltspuren. Mit Adresse. Ausriss am Respektblatt durch Öffnen des Briefes. Faltspuren. Knittrig.
$ 2,629 / 2.500 € (87912)

An Susanna Jung bei „Mme Souchay“ in Frankfurt: „[…] Die Kinder wollten Ihnen gerne schreiben und Ihre Abentheuer erzählen, Sie sind bis auf Paul und Marie ziemlich artig gewesen. Diese beiden haben sich viel geprügelt und Lärm gemacht. Bitte sagen Sie der Muttes es habe sich bei Käthchen ein Silbertäßchen gefunden, welches ich mit Gelangenheit zurücksenden werde. Meine Schwester läßt Sie vielmals grüßen. […]“ - Susanna Jung hielt sich bei Cécile Mutter in Frankfurt auf.

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