Maximilian I.

Maximilian I.

Brief mit e. U.
$ 555 / 500 € (21238)

Maximilian I. (1573–1651), Herzog und seit 1623 Kurfürst von Bayern. Brief mit e. U. Ort unleserlich, 9. November 1596. 1½ SS. auf Doppelblatt. Folio. Mit e. Adresse (Faltbrief). – An den Bürgermeister und Rat der Stadt München betr. der Dotierung der „Catholischen Schulmaistern bey unser lieben Frauen und S. Peter“ mit 40 Gulden, damit diese „die arme Schueler Vergebens und umb sonnsten lernen und underweisen sollen [...]“. – Etwas fleckig und mit kleinen Randläsuren sowie Papierdurchbrüchen in den Faltungen.

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Maximilian I.

Kaiser von Mexiko (1832-1867). Autograph letter (draft). O. O. 4 SS. 8vo. Mit bekröntem Wappen.
$ 1,331 / 1.200 € (5333)

Letter to his French teacher Hippolyte Doré (currently on holiday at the spa of Karlsbad), apparently written for practice purposes. The teacher’s rigorous corrections change the young student’s exuberant good wishes into more neutral phrases: the travel companion “Fortuna” is deleted, while the poetic “génie” attested to Doré is replaced by the word “talent”. Maximilian also describes his visit to a shooting ground in Mauer near Vienna, as well as the mysterious murder of a coachman: “[…] on découvrit les premières traces de sang à Hietzing, rue de Lainz, mais le cadavre du malheureux n’a été trouvé que sur le pont de fer qui conduit de Hitzing à Penzing; le corps était percé de deux coups de poignard […]”.

– Includes translation into German; English translation available upon request..

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Maximilian I.

römisch-deutscher Kaiser (1459-1519). Payment instruction with royal handmark ("per regem per se"). Klausen. 1 S. Qu.-8vo.
$ 7,211 / 6.500 € (32937/BN27643)

Order to pay 50 guilders to Lienhard Wallisser, but ten days after Maximilian was elected Emperor in the Dome of Trent. With the assent of Pope Julius II, Maximilian took the title "Elected Roman Emperor", thus ending the centuries-old custom that the Holy Roman Emperor had to be crowned by the pope, as the Republic of Venice refused to let Maximilian cross its territory to go to Rome. - Occasional slight brownstaining; bottom right corner clipped.

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Maximilian I.

Kaiser (1459-1519). Gedrucktes Mandat mit Vollziehungsstempel und eigenh. Vollziehungsstrich ("se"): Verbot, in französische Kriegsdienste zu treten. Augsburg. Einblattdruck. 1 S. Qu.-Folio (560:400 mm). Mit papiergedecktem Siegel über rotem Wachs (weitgehend verloren). Gefaltet.
$ 4,438 / 4.000 € (935761/BN935761)

Mandat, "das nyemannd aus dem hailigen Reich unnd sonnderlich Teutscher nacion weder zu Ross noch fuess, dem künig von Franckreich als unnserm und des Reichs offenbaren veinde zu diennst zuziehen" erlaubt sein solle, "sonnder wo dieselben so also des willenns weren, erfarn, angegriffen, und an irem leib gestrafft, auch der die darüber bey Franckreich beleiben, hab und gueter, als verwürckt und haimgefallen, eingezogen werden sollen [...]". - Kaiser Maximilians geschickte Heiratspolitik hatte das Haus Habsburg mit Spanien alliiert; aus der daraus entstehenden Einklammerung Frankreichs erwuchs der zweieinhalb Jahrhunderte währende sog.

habsburgisch-französische Gegensatz, der erst mit Kaunitz' "Renversement des Alliances" ausklingen sollte. Das vorliegende Mandat geht dem Tod Ferdinands II. von Aragón und dem darauffolgenden Thronantritt von Maximilians Sohn Karl (als Carlos I., später Kaiser Karl V.) um eben eine Woche voraus. - Mit gedr. Handzeichen des Kaisers und einer gedr. Gegenzeichnung von Kanzler Cyprian von Serenthein. Kleine Fraßspur (etwas Papierverlust im Text). Verso von zeitgenöss. Hand bezeichnet: "Mandata das niemant in Franckreich zu roß oder fuß ziehenn soll"..

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Maximilian I.

Kaiser von Mexiko (1832-1867). Eigenh. Schriftstück. O. O. ½ S. 8vo.
$ 1,331 / 1.200 € (937160/BN937160)

Wohl im Zusammenhang mit den Abreisevorbereitungen nach Mexiko: "Marquis Corio | an den Freg. Capitain Grafen Bombelles | Bericht. | Die Bestellungen in Brüssel sind gemacht worden". - Am 10. April 1864 verzichtete Erzherzog Ferdinand Maximilian auf alle österreichischen Thronansprüche und nahm die Kaiserwürde von Mexiko an; im Mai erreichte er Veracruz. Zu seinen Begleitern zählten sein Kämmerer Joseph Leopold Marquis von Corio und der Fregattenkapitän Karl Albert von Bombelles, Sohn seines ehemaligen Erziehers, wie auch seine Frau, Prinzessin Charlotte von Belgien.

1867 wurde er in Mexiko hingerichtet. - Beiliegend eine zugehörige Katalogkarte der Sammlung Eduard Fischer von Röslerstamm..

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Maximilian I.

ab 1597 Herzog von Bayern und ab 1623 Kurfürst des Heiligen Römischen Reiches (1573-1651). Schriftstück mit eigenh. Unterschrift. Würzburg. Gr.-Folio. 2 pp. Faltspuren. Papiergedecktes Siegel.
$ 1,664 / 1.500 € (78009)

Durch verschiedene Reformen sanierte er das Land finanziell und machte es wirtschaftlich leistungsfähig. Durch die Ausschaltung der ständischen Mitwirkungsrechte wurde er der eigentliche Begründer der absolutistischen Herrschaft in Bayern. Gleichzeitig war er eine prägende Person der Gegenreformation und der katholischen Reform. Seine innere Konsolidierungspolitik vergrößerte die außenpolitischen Spielräume des Landes. Er war neben dem Kaiser die führende Persönlichkeit der katholischen Fürsten im Heiligen Römischen Reich und der eigentliche Gründer der Katholischen Liga.

Als solcher trug er zur Durchsetzung der Dominanz der katholischen Seite im Dreißigjährigen Krieg bis 1630 entscheidend bei. Schon zu Beginn des Krieges gelang Maximilian die Eroberung der Oberpfalz und bis zum Kriegsende der Kurpfalz sowie die Übernahme der pfälzischen Kurfürstenwürde. Auch im weiteren Verlauf des Krieges spielte er eine bedeutende Rolle und versuchte eine eigenständige Politik teilweise auch gegen den Kaiser im Bündnis mit Frankreich zu betreiben. Im Westfälischen Frieden wurden ihm die Kurwürde und der Besitz der Oberpfalz bestätigt. Herzog Maximilian heiratete am 6. Februar 1595 in Nancy die Prinzessin Elisabeth (1574–1635), Tochter von Herzog Karl III. von Lothringen und seiner Gattin Claudia von Frankreich, Tochter König Heinrichs II..

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Maximilian I.

am 1. Januar 1806 zum ersten König des Königreichs Bayern auf. Bei seinen Untertanen wurde er mit der populären Kurzform seines Namens „König Max“ genannt (1756-1825). Schriftstück mit eigenh. Unterschrift „Max. Jos. Churfürst“. Amberg. Folio. 1 p. Gefaltet. Doppelblatt mit Adresse. Papiergedecktes Siegel.
$ 1,664 / 1.500 € (78013)

An den Herzog von Würtenberg mit Geburtsanzeige seines zweiten Kindes Maximilian Joseph Karl Friedrich (1800–1803) mit Amalie Friederike von Hessen-Darmstadt: „Unserer innigst geliebtesten Frau Gemahlin Liebden am 27. vorigen Monats mit einem gesunden Prinzen entbunden worden, welcher bei der heiligen Taufhandlung die Namen Maximilian Joseph Friderich erhalten hat; so haben Wir diese für Uns und Unser Kurhaus erfreuliche Geburt Euerer Liebden hirmit Freundvetterlich anzeigen […]“ - Mit Gegenzeichung von Maximilian Freiherr von Montegelas (1759-1838).

Montegelas war von 1799 bis 1817 Minister unter dem Kurfürsten und späteren König von Bayern Maximilian I. - Nach dem Tod seiner ersten (lungenkranken) Frau schloss Maximilian Joseph am 9. März 1797 in Karlsruhe eine zweite Ehe mit Prinzessin Karoline Friederike Wilhelmine (1776–1841), Tochter des Erbprinzen Karl Ludwig von Baden und seiner Gattin Prinzessin Amalie Friederike von Hessen-Darmstadt. Bis auf den späteren König Ludwig I. kamen alle Kinder mit der Stiefmutter gut zurecht. - Wohlerhalten..

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Maximilian I.

am 1. Januar 1806 zum ersten König des Königreichs Bayern auf. Bei seinen Untertanen wurde er mit der populären Kurzform seines Namens „König Max“ genannt (1756-1825). Eigenh. Brief mit Unterschrift „Max“. 8vo. 1/2 p.
$ 1,997 / 1.800 € (78014)

An einen „cher Otto“, dessen Brief ihn in große Verlegenheit stürze. Gotte wisse, dass der Unfall seiner Tochter die Reise des Kaisers nicht verzögern werde, andererseits erwarte er eine Antwort des Königs von Württemberg. - Der Brief wurde zwischen dem 26. Dezember 1805 (Frieden zu Preßburg), durch welchen Württemberg und Bayern Königreiche wurden und dem 14. Januar 1806 (Eintreffen Napoleons in München) geschrieben.

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