Hans Ferdinand Maßmann

Maßmann, Hans Ferdinand

Philologe, Sportpädagoge und Dichter (1797–1874). Eigenh. Albumblatt. O. O. 1 S. 8vo.
$ 659 / 600 € (18024)

Hans Ferdinand Maßmann (1797–1874), Philologe, Sportpädagoge und Dichter. E. Albumblatt. O. O. u. D. [1843]. 1 S. 8°. – Akrostichon auf den Vornamen „Linda“ in drei Versen zu je fünf Zeilen: „Leben treibet Lieb’ und Leid: | Ist dies Eine kaum erblühet, | Naht das Andre schnell bereit; | Doch wie sehr es im Sturm sich mühet; | Abend schön wie Morgen glühet [...]“ (diplomatische Umschrift). – H. F. Maßmann betätigte sich seit seiner Gymnasialzeit als begeisterter Turner bei „Turnvater“ Friedrich Ludwig Jahn auf der Berliner Hasenheide und organisierte, von den politischen Ideen Jahns beeinflußt, das „Wartburg-Fest“ und eine aufsehenerregende Bücherverbrennung (1817).

Nach Abschluß seines Studiums unterrichtete er als Turnlehrer in verschiedenen deutschen Städten, habilitierte sich 1827 und wurde zwei Jahre darauf an der Universität München zum außerordentlicher Professor und dann sechs Jahre später zum ordentlichen Professor für deutsche Sprache und Literatur ernannt, „wobei es sich um einen der ersten Lehrstühle für Germanistik handelte“ (Wikipedia, Abfrage v. 20. VII. 2009). Seine zahlreichen Bücher und Editionen zur Literatur- und Kulturgeschichte, „in stilistisch-wissenschaftlicher Hinsicht bereits von den Zeitgenossen bemängelt [...][,] tragen häufig den Charakter ausgedehnter und daher teilweise heute noch wertvoller Stoffsammlungen. Dies gilt etwa für seine Darstellung des mittelalterlichen Schachspiels“ (ebd.). – Die Recto-Seite mit einer kleinen Notiz am unteren Blattrand: „Freundliche Widmung von Maßmann, als er in den 40er Jahren hier weilte, des Turnwesens halber [...]“. – Etwas fleckig und mit kleinen Randläsuren; die Verso-Seite mit einer alt montierten zeitgenössischen Notiz..

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Massmann, Hans Ferdinand

mediävistischer Philologe (1797-1874). Eigenh. Brief mit U. München. 02.02.1834. 1 S. 4to. Mit eh. Adresse verso (Faltbrief).
$ 308 / 280 € (940998/BN940998)

An die Redaktion der "Allgemeinen Zeitung" in Augsburg: "Im alten Jahre übersendete eine Versteigerungsanzeige des Notair's Philipp Moré von Grünstadt [...], zur gefälligen Aufnahme in der Allg. Z. - In derselben war durch ein Versehen das Datum des Termines im Febr. d. J. ausgelaßen worden. Der Tag wird mir nun so eben nachträglich zugesendet, und bitte denselben wenigstens in den 2te[n] u. 3te[n] Abdruck aufzunehmen. Es ist Donnerstag d. 13.t Februar. Mit Bezug auf das Weitere meines ersten Briefes verbleibe [...]"- Mit Ausschnitt durch Brieföffnung, perforierter Verschlussstelle und mehreren Lochspuren alter Heftung.

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